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 Rassismus gegen Schwarze in Mauretanien

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SysAdmin
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Anmeldungsdatum: 03.11.2005
Beiträge: 15660


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BeitragVerfasst am: 09.02.2010 00:56    Rassismus gegen Schwarze in Mauretanien Antworten mit ZitatNach oben

Der westafrikanische Staat Mauretanien hat ein schariaähnliches Rechtssystem, ein Problem mit muslimischen Terroristen und hat die diplomatischen Beziehungen zum Staate Israel abgebrochen.

Derzeit tobt in diesem streng-islamischen Staat ein Streit um rassistische Ressentiments gegenüber den "schwarzen Muslimen", die Haratine genannt werden.

Der Leiter einer Organisation namens Initiative for the Resurgence of the Abolitionist Movement hat staatlichen Institutionen vorgeworfen diese rasssistische Diskriminierung zu fördern.

Viele Muslime betonen immer wieder gerne, daß es im Islam keine rassistischen Stimmungen gegen Menschen mit anderer Hautfarbe geben würde. Nur scheint es nicht nur im Sudan solche Diskriminierungen gegenüber Schwarze zu geben, auch in Mauretanien exsitieren eine solche Stimmung in der Gesellschaft.


Mauritanian NGO denounces discrimination against black Mauritanians

http://www.afriquejet.com/news/africa-news/mauritanian-ngo-denounces-discrimination-against-black-mauritanians-2010020843704.html

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Wenn die Araber die Waffen niederlegen, wird es keinen Krieg mehr geben.
Aber wenn Israel die Waffen niederlegt, wird es Israel nicht mehr geben.

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Tosa




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Anmeldungsdatum: 13.10.2009
Beiträge: 808


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BeitragVerfasst am: 09.02.2010 02:09    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Die Haratin sind Abkömmlinge schwarzer Sklaven und wurden mindestens bis 1993 auch noch wie Sklaven behandelt, trotz offizieller Abschaffung der Sklaverei (ca.?) 1980. Die "weißen" Mauretanier waren damals eindeutig Rassisten. Hat sich anscheinend bis heute nicht geändert. Frauenhasser waren/sind sie außerdem.
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Der Hauptzug des Charakterlosen ist der Mangel an Gerechtigkeit im Urteil. (Goethe)

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KarlMartell






Anmeldungsdatum: 26.06.2007
Beiträge: 4496


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BeitragVerfasst am: 09.02.2010 02:36    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Mauretanien schafft in regelmaessigen Abstaenden die Sklaverei ab. Zuletzt 2007.
Sklaverei gibts da trotzdem.

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Gruss
KM
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الإسلام هو القرف

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BEChakotay




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Anmeldungsdatum: 03.04.2009
Beiträge: 5268
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BeitragVerfasst am: 09.02.2010 09:24    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Es entspricht der mauretanischen Schariarechtsprechung, vergewaltigte Frauen wegzusperren, wenn sie schwanger werden.

Leider ist die verlinkte Quelle von BBC World News nicht mehr aktuell.

Aber hier gibt es noch deutliche Worte dazu:
"In Mauritania it is illegal to have a boyfriend or girlfriend. And punishments are severe for any kind of relationship out of marriage. Rape is
undefi ned in the country’s law, and for a woman to allege she has been raped is to run the risk of imprisonment. Unsurprisingly, few do.
‘Women on the Frontline’ tells the story of women in prison and out who are trying to bring change. Featured is Fatima M’Baye, the fi rst female
lawyer in Mauritania, who is part of the move to blunt harsh interpretations of Sharia: “As far as Mauritania is concerned, there was a time
when we only applied Sharia…we’re not there anymore - we are at a stage where we have a hybrid law,” which, she explained, was trying to
combine two - Sharia and secular - sources of law."


Praktizierter Islam. Sad

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Für mich sind Freiheit und die Verantwortung des Einzelnen universale westliche Werte, unteilbar und für alle geltend, auch für Muslime.
(Necla Kelek)

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cuidada






Anmeldungsdatum: 20.10.2006
Beiträge: 5501


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BeitragVerfasst am: 09.02.2010 11:47    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Egon Flaig hat in seinem Buch "Weltgeschichte der Sklaverei" plausibel nachgewiesen, dass der Hautfarbenrassismus sozusagen eine Erfindung der Araber war, die bei ihrem gigantischen Sklavenhandel mit Schwarzafrikanern, diese als von Natur aus minderwertig betrachteten.

Hier ein kurzer Abriss anlässlich eines Vortrags:

Erst im 8./9. Jahrhundert, so Flaig weiter, komme als arabische Erfindung die Theorie auf, wonach schwarze Menschen - aus klimatheoretischen Gründen - minderwertig seien. Ebenso werde die biblische Begründung, aus Noahs Fluch über Ham rühre die Sklaverei, erstmals im islamischen Raum systematisch auf die Schwarzen bezogen. Wie lässt sich dieser Umstand erklären? Wie lässt sich zudem erklären, dass in Europa bis zum 16. Jahrhundert kein Hautfarbenrassismus auftauchte bzw. dass dieser direkt von den arabischen Autoren übernommen wurde? Sind die Gründe in der Besonderheit des größten Sklavensystems der Weltgeschichte zu suchen? Denn die islamische Expansion habe den schwarzafrikanischen Kontinent zum größten Sklavenlieferanten des Globus transformiert und zur Verschleppung von 17 Millionen versklavten Schwarzafrikanern in die Kernländer des Islam geführt. Veränderte diese Deportation die Diskurse? Hatte sie vielleicht spätantike Vorläufer?

Die europäische Kolonialsklaverei kommt jedenfalls erst 800 Jahre später und wird von den permanenten moslemischen Versklavungskriegen in Afrika beliefert. Ob dieser Zusammenhang plausibel ist und dementsprechend dann die Menschenrechte nicht dem liberalen Kampf um die Bürgerrechte, sondern dem Kampf gegen die Sklaverei entspringen, will Flaig in seinem Vortrag diskutieren.


Vom Rassismus zum Hautfarbenrassismus

Gruß
Cuidada

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Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher. Albert Einstein

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DonMüsliman




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BeitragVerfasst am: 09.02.2010 14:13    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

An unsere ignoranten Leser, hier haben wir das Thema auch schon mal sehr ausführlich behandelt:

http://www.islam-deutschland.info/forum/viewtopic.php?p=93294#93294

LG
DM

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BeitragVerfasst am: 09.02.2010 19:09    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

As-salamu alaykum,

leider gibt es in Mauretanien viele Senegalesen, die es mit der Ehrlichkeit nicht so genau nehmen (weiß ich aus eigener Reiseerfahrung).

Viele Senegalesen sind ja leider sehr beeinflußt durch die Mouriden.... Ich denke die Regierung der Islamischen Republik Mauretanien tut gut daran, wenn sie darauf achtet, daß die Islamischen Gesetze auch durch Bürger anderer Islamischer Staaten eingehalten werden.

Ma'a as-salama

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Wohin auch strebt mein Blick duch jenes Menschen Aug', der Dein Geschöpf; er vermag nichts als Dich zu schaun in all den Weiten dieser Welt, die nichts als Deines Antlitz' Widerschein...

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cabana




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BeitragVerfasst am: 09.02.2010 21:39    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Zitat:
Viele Senegalesen sind ja leider sehr beeinflußt durch die Mouriden


Wieso leider?

Die Mouriden leben sehr friedlich und sprituell den Islam. Jeder Mensch wird als gleichwertig angesehen. Es zeichnet sie eine besondere religiöse Toleranz aus. Muslimische und christliche Religion leben friedlich miteinander. Feste werden zuammen gefeiert, jeder wird respektiert in seinem Glauben. Offene, fröhliche, friedliche Menschen.

Was willst du mit diesem "leider" sagen?

und glaube mir, ich spreche aus realer Erfahrung mit Mouriden.

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BeitragVerfasst am: 10.02.2010 23:42    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Ja... sie zwingen arme Bauern zum Erdnußanbau... wirklich sehr "islamisch...
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cabana




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BeitragVerfasst am: 11.02.2010 09:30    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Zitat:
Ja... sie zwingen arme Bauern zum Erdnußanbau... wirklich sehr "islamisch...
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Zentrales Thema bei den Mouriden ist, Gott näher zu kommen durch Arbeit. Es stimmt, dass jeder noch so arme Mouride einen Teil seines Lohnes an seinen Marabut abführt. Sie arbeiten auf den Erdnussfeldern, um ihre Marabuts zu unterstützen.
Marabuts, die ich kennen gelernt habe, leben nicht in Reichtum, sondern genauso bescheiden, wie ihre Anhänger auch.

Da mein Thema in Bezug auf den Islam, die Gleichwertigkeit der Menschen und die Friedfertigkeit ist, sind die Mouriden beispielhaft.

Sie stehen für friedliches Miteinander und Gerechtigkeit. Es zählt in erster Linie das Gute im Menschen.

cabana

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