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Helvetia
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Alter: 41
Anmeldungsdatum: 26.10.2009
Beiträge: 384
Wohnort: Schweiz

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Verfasst am:
24.04.2012 15:57 Amnesty International beklagt Diskriminierung der Muslime |
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Ich kriege fast Mitleid... Wo ist AI, wenn im Namen des Islam Menschenrechte am Laufmeter missachtet werden? Anders- und Ungläubige müssen in islamischen Ländern um ihr Leben fürchten. Und da jammern die Muslime, dass sie mit Kopftuch und Bärtchen hierzulande keinen Job finden? Ich als westliche, atheistische Frau fühle mich durch jede Kopftuchträgerin angepisst (sorry), denn sie zeigt mir, dass sie mich als ungläubige Schlampe betrachtet und bezichtigt so unsere Männer hier zudem als Sexmonster, die über sie herfallen würden, wäre sie nicht verschleiert.
http://www.20min.ch/ausland/news/story/Kopftuecher-und-Baerte-schueren-Vorurteile-30704905
Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International beklagt eine weitreichende Diskriminierung von Muslimen in Europa. Kopftuch, Bärte, Minarette - öffentlich sichtbare Bekenntnisse von Muslimen zu ihrer Religion seien in Europa oft nicht gern gesehen.
Muslime seien in unserer Hemisphäre täglich Stereotypen und Vorurteilen ausgesetzt und würden an vielen Orten stark in ihren Menschenrechten eingeschränkt, mahnt Amnesty. Wie die Organisation in einem am Dienstag veröffentlichten Bericht aufzeigt, reichen die Benachteiligungen vom Bildungssystem bis hinein in das Arbeitsleben.
So sei es für muslimische Mädchen und Frauen häufig schwieriger, einen Job zu finden, wenn sie ein Kopftuch tragen. Männer mit Bart berichteten ebenfalls von Nachteilen. Auch der Bau von Moscheen und Minaretten werde in zahlreichen Ländern blockiert.
Europa im Fokus
«Muslime werden dafür verantwortlich gemacht, was im Nahen Osten und in Nordafrika passiert», erzählt etwa ein Muslim, der in der Schweiz lebt. Deshalb seien sie häufig direkten Anschuldigungen auf der Strasse, aber auch versteckter Diskriminierung ausgesetzt.
Der Bericht konzentriert sich auf Belgien, Frankreich, die Niederlande, Spanien und die Schweiz. Er wirft den Regierungen vor, die Diskriminierung zum Teil durch gesetzliche Bestimmungen mitzuverursachen.
Aufruf an die Regierungen
Amnesty appelliert denn auch an die Regierungen, keine gesetzlichen Restriktionen wie etwa ein Kopftuch-Verbot auszusprechen. Jedem müsse es möglich sein, seine Religion frei auszuleben. «Religiöse und kulturelle Symbole zu tragen gehört zum Recht des Menschen auf freie Meinungsäusserung», sagt Marco Perolini, der bei Amnesty für Fragen der Diskriminierung zuständig ist.
«In vielen Ländern Europas ist die Ansicht weit verbreitet, dass der Islam akzeptabel ist, solange Muslime nicht allzu sichtbar sind», beklagte Perolini. Die Politik sei in der Pflicht, solchen Einstellungen entgegenzutreten.
Beim Bau von Minaretten - also Moschee-Türmen zum Ausrufen der Gebetsstunden - habe vor allem die Schweiz seit 2010 strenge Regulierungen. Damit schüre sie anti-islamische Stereotype und stelle sich gegen internationale Verpflichtungen. Im spanischen Katalonien gebe es ähnliche Probleme.
_________________ «Ohne Angst kein Glaube» (Aus: Der Name der Rose)
«Toleranz ist gut, aber nicht gegenüber Intoleranten» (Wilhelm Busch)
«Oft ist Toleranz nur ein anderes Wort für Feigheit...»
Zuletzt bearbeitet von Helvetia am 24.04.2012 16:02, insgesamt einmal bearbeitet
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KarlMartell
Alter: 53
Anmeldungsdatum: 26.06.2007
Beiträge: 8118

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Verfasst am:
24.04.2012 16:01 (Kein Titel) |
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Wieder ein Argument fuer die Abschaffung des Islam: Es gibt dann keine Diskriminierung von Muslimen mehr.
_________________ Gruss
KarlMartell
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Opium
Geschlecht: 
Anmeldungsdatum: 16.04.2009
Beiträge: 3912

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Verfasst am:
24.04.2012 16:08 Re: Amnesty International beklagt Diskriminierung der Muslim |
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« Helvetia » hat folgendes geschrieben:
Ich kriege fast Mitleid... Wo ist AI, wenn im Namen des Islam Menschenrechte am Laufmeter gebrochen werden? Anders- und Ungläubige müssen in islamischen Ländern um ihr Leben fürchten. Und da jammern die Muslime, dass sie mit Kopftuch und Bärtchen hierzulande keinen Job finden? Ich als westliche, atheistische Frau fühle mich durch jede Kopftuchträgerin angepisst (sorry), denn sie zeigt mir, dass sie mich als ungläubige Schlampe betrachtet und bezichtigt so unsere Männer hier zudem als Sexmonster, die über sie herfallen würden, wäre sie nicht verschleiert.
Und die Baerte schreien es immer oefter ungestraft in der Oeffentlichkeit heraus.
_________________ Der Islam ist eine Schande fuer die Menschheit!
Schliesslich merkten auch die Wohlmeinendsten, dass sich in Köln was verändert hatte.
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Lotte
Geschlecht: 
Anmeldungsdatum: 05.03.2009
Beiträge: 8114
Wohnort: wilder Süden

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Verfasst am:
24.04.2012 16:16 (Kein Titel) |
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Zitat:
So sei es für muslimische Mädchen und Frauen häufig schwieriger, einen Job zu finden, wenn sie ein Kopftuch tragen. Männer mit Bart berichteten ebenfalls von Nachteilen.
Es könnte eventuell auch daran liegen, dass statistisch betrachtet bei uns die türkischen Mitbürger (und das sind unsere meisten Muslimen im Land) schlechtere Bildungsabschlüsse aufweisen. Besser gesagt: dass viele noch nicht mal einen Schulabschluss haben.
Siehe hierzu auch die Studien des Bundesstatistikamtes der letzten Jahre.
Ganz davon abgesehen: ein Arbeitgeber kann z.B. auf Arbeitskleidung bestehen - aber gegen das Kopftuch hat er keine Chance, wenn er das im Betrieb nicht möchte. Ein Arbeitgeber kann auch eine Betriebskantine einrichten - und dann ist es natürlich auch Diskriminierung, wenn er kein halal-Essen anbietet.
Es könnte also auch daran liegen, dass Konflikte oftmals vorprogrammiert sind.
Und es könnte daran liegen, dass es Arbeitgeber geben mag, die den Islam ablehnen (ihr gutes Recht im übrigen). Was auch am "Islam" liegen könnte
Jedenfalls: ich würde schon alleine niemanden einstellen, der darauf besteht, nur Fleisch von Tieren zu essen, die beim Schlachten mehr als nötig gequält wurden. Das ist eine Gewissensfrage! Ich würde ja schließlich auch niemanden einstellen, der heimlich Katzenbabys quält - egal welche Religion derjenige hat.
Wenn man nach bestimmten Regeln lebt, muss man eben auch damit rechnen, dass diese anderen nicht zusagen und eventuell deren Gewissen belasten.
_________________ Gruß,
Lotte
Der Mensch schuf Gott nach seinem Bilde. (Ludwig Feuerbach)
Und hier Goethes "Prometheus": http://www.textlog.de/18833.html
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Lotte
Geschlecht: 
Anmeldungsdatum: 05.03.2009
Beiträge: 8114
Wohnort: wilder Süden

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Verfasst am:
24.04.2012 16:51 (Kein Titel) |
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Ach, was schreibe ich für einen Blödsinn - selbstverständlich sollte gemäß AI das Kopftuch nie ein Problem sein, selbst dann nicht, wenn es aus irgendeinem Grund den Betrieb schädigt (z.B. Friseursalon):
Zitat:
Die Menschenrechtsorganisation prangert vor allem Belgien, Frankreich und die Niederlande wegen fehlender Antidiskriminierungsgesetze an. Nach wie vor sei es dort Arbeitgebern möglich, Angestellte aus religiösen und kulturellen Gründen zu feuern. Etwa wenn sie befürchten, dass es durch entsprechende Symbole, wie Kopftuch oder Bart, Konflikte mit Kunden oder Kollegen geben könnte oder wenn sie von einem Schaden für das Image ihrer Firma ausgehen. Diese Praxis stehe in direktem Konflikt mit EU-Gesetzen.
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,829376,00.html
Na, dann wäre das doch schonmal geklärt
_________________ Gruß,
Lotte
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KarlMartell
Alter: 53
Anmeldungsdatum: 26.06.2007
Beiträge: 8118

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Verfasst am:
24.04.2012 17:00 (Kein Titel) |
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« Lotte » hat folgendes geschrieben:
Ich würde ja schließlich auch niemanden einstellen, der heimlich Katzenbabys quält - egal welche Religion derjenige hat.
Hier
http://www.youtube.com/watch?v=ihskfeANXw4
sagt Barino, dass von den Moscheefuehrern empfohlen wird, sich Kueken zu kaufen und an ihnen das Kopfabschneiden zu ueben.
_________________ Gruss
KarlMartell
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Lotte
Geschlecht: 
Anmeldungsdatum: 05.03.2009
Beiträge: 8114
Wohnort: wilder Süden

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Verfasst am:
24.04.2012 17:18 (Kein Titel) |
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Es gibt im Internet bereits ein paar Antworten auf die Kritik von AI:
Zitat:
#23 Heute 11:31 von
bartholomew_simpson
[...]
Dass jemand wegen eines ausländischen Namens keine Chancen hat, ist ein Ammenmärchen.
Eher sind es grottenschlechte Zeugnisse, mangelhafte Deutschkenntnisse, fehlende Referenzen, eine nichtssagende Standardberwerbung, etc., die jede Chance auf ein Vorstellungsgespräch verhageln.
http://forum.spiegel.de/f22/null-amnesty-beklagt-muslim-diskriminierung-europa-59528-3.html
Diesem Beitrag von bartholomae-simpson kann ich nur zustimmen!
Zitat:
Scheißegal, ob es zu Konflikten unter den Kollegen kommt oder die Kunden fernbleiben…die Hauptsache ist doch, dass die gläubige Muslima in ihrer Burka und der fromme Moslem mit seinem dicken Bart rumrennen darf…wir wollen ja schließlich nicht, dass die armen Muslime sich weiterhin diskrimniert fühlen müssen und nehmen dafür sogar eine Firmenpleite in Kauf…
http://www.zukunftskinder.org/?p=21028
Zitat:
Amnesty regt sich nämlich tatsächlich über diverse konkrete Schleierverbote auf, während in derselben Region gleichzeitig tausende von muslimischen Frauen jedes Jahr zwangsweise geehelicht werden, inzwischen auch in westlichen Ländern ungeniert Blutrache von Muslimen praktiziert wird und die schleichende Islamisierung bereits offen die Einführung der Scharia fordert. Wie weltfremd ist denn dieser Heuchelei?
Zitat:
Es ist wirklich erstaunlich, wohin sich unsere Welt binnen kürzester Zeit entwickelt hat: Während Millionen von Christen in zunehmender Zahl weltweit gefoltert, verfolgt und getötet werden und selbst im sogenannten “christlichen Abendland” schon als Fanatiker verleumdet werden, sobald sie sich auf die Bibel berufen, wird gleichzeitig die massive Islamisierung wie selbstverständlich hingenommen und jedes kritische Wort gegenüber dem Islam unmittelbar verurteilt.
http://www.crash-news.com/2012/04/24/muslim-diskriminierung-amnesty-mit-blindheit-geschlagen/
_________________ Gruß,
Lotte
Der Mensch schuf Gott nach seinem Bilde. (Ludwig Feuerbach)
Und hier Goethes "Prometheus": http://www.textlog.de/18833.html
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brightsideoflife
Geschlecht: 
Alter: 47
Anmeldungsdatum: 30.09.2011
Beiträge: 1532

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Verfasst am:
25.04.2012 00:41 (Kein Titel) |
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Hat sich AI eigentlich schon mal geäußert über die Diskriminierung von Personen, die ein dickes Kreuz um den Hals tragen, z.B. in Ägypten???
_________________ Das dritte und vierte Jahrzehnt des 21. Jahrhundert werden Dekaden der Aufklärung sein - sonst werden sie möglicherweise gar nicht sein. (sehr frei nach André Malraux)
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ishaq
Alter: 27
Anmeldungsdatum: 04.11.2011
Beiträge: 221

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Verfasst am:
25.04.2012 10:46 (Kein Titel) |
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« Lotte » hat folgendes geschrieben:
Zitat:
So sei es für muslimische Mädchen und Frauen häufig schwieriger, einen Job zu finden, wenn sie ein Kopftuch tragen. Männer mit Bart berichteten ebenfalls von Nachteilen.
Es könnte eventuell auch daran liegen, dass statistisch betrachtet bei uns die türkischen Mitbürger (und das sind unsere meisten Muslimen im Land) schlechtere Bildungsabschlüsse aufweisen. Besser gesagt: dass viele noch nicht mal einen Schulabschluss haben.
Siehe hierzu auch die Studien des Bundesstatistikamtes der letzten Jahre.
Ganz davon abgesehen: ein Arbeitgeber kann z.B. auf Arbeitskleidung bestehen - aber gegen das Kopftuch hat er keine Chance, wenn er das im Betrieb nicht möchte. Ein Arbeitgeber kann auch eine Betriebskantine einrichten - und dann ist es natürlich auch Diskriminierung, wenn er kein halal-Essen anbietet.
Es könnte also auch daran liegen, dass Konflikte oftmals vorprogrammiert sind.
Und es könnte daran liegen, dass es Arbeitgeber geben mag, die den Islam ablehnen (ihr gutes Recht im übrigen). Was auch am "Islam" liegen könnte
Jedenfalls: ich würde schon alleine niemanden einstellen, der darauf besteht, nur Fleisch von Tieren zu essen, die beim Schlachten mehr als nötig gequält wurden. Das ist eine Gewissensfrage! Ich würde ja schließlich auch niemanden einstellen, der heimlich Katzenbabys quält - egal welche Religion derjenige hat.
Wenn man nach bestimmten Regeln lebt, muss man eben auch damit rechnen, dass diese anderen nicht zusagen und eventuell deren Gewissen belasten.
Da kann ich mich nur anschließen liebe lotte. Nun was die Arbeit angeht, so zwingt dich niemand diese anzunehmen. Aber es gibt ja in jedem Betrieb Regeln und manchmal auch Uniformen, wenn du damit klar kommst ok, wenn nicht, dann bewirb dich da nicht!
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free-life
Geschlecht: 
Alter: 38
Anmeldungsdatum: 15.08.2006
Beiträge: 13262
Wohnort: Österreich

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Verfasst am:
25.04.2012 12:06 (Kein Titel) |
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« brightsideoflife » hat folgendes geschrieben:
Hat sich AI eigentlich schon mal geäußert über die Diskriminierung von Personen, die ein dickes Kreuz um den Hals tragen, z.B. in Ägypten???
Bisher ist mir darüber nichts bekannt; eher im Gegenteil, sie prangern immer nur an und meinen die armen Moslems würden überall auf der Welt so schlecht behandelt werden
_________________ http://www.giordano-bruno-stiftung.de/
http://www.pantheism.net/index.htm
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Lotte
Geschlecht: 
Anmeldungsdatum: 05.03.2009
Beiträge: 8114
Wohnort: wilder Süden

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Verfasst am:
25.04.2012 14:43 (Kein Titel) |
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Zitat:
Hat sich AI eigentlich schon mal geäußert über die Diskriminierung von Personen, die ein dickes Kreuz um den Hals tragen, z.B. in Ägypten???
Ja natürlich! Denn das muss man AI lassen: sie schauen tatsächlich in alle Länder.
Hier der AI-Länderbericht zu Ägypten - klingt nicht positiv:
https://www.amnesty.de/laenderbericht/aegypten
Dazu gibts noch ausführlichere Versionen.
Was die Kopten angeht (Teil eines Artikels, in dem es auch um die Rolle des Militärs geht):
Zitat:
Diskriminierung gegen Kopten
Die tödlichen Maspero Proteste fanden vor dem Hintergrund konfessioneller Spannungen statt, die in den letzten Monaten in Ägypten zugenommen haben. Obwohl die christliche Minderheit der Kopten nahezu zehn Prozent der Bevölkerung Ägyptens ausmacht, werden sie durch offizielle Richtlinien diskriminiert, unter anderem, indem ihnen der Bau und die Instandhaltung von Kirchen verweigert wird. Der Angriff auf eine koptische Kirche in der Provinz Assuan am 30. September, der den Protest am Sonntag auslöste, ist lediglich der jüngste solcher Vorfälle. Lokale Behörden erklärten, dass die Kirche ohne Genehmigung gebaut wurde.
Als Reaktion auf die konfessionellen Auseinandersetzungen im Mai und Juni dieses Jahres, verkündete die Regierung Pläne, ein vereinheitlichtes Gesetz in Bezug auf Gotteshäuser zu erlassen und alle geschlossenen Kirchen nach einer Überprüfung wieder zu öffnen. Ein derartiges Gesetz wurde bislang nicht erlassen und die Regierung versprach gestern in einer Sitzung, dass das Gesetz innerhalb von zwei Wochen in Kraft treten soll.
https://www.amnesty.de/suche?words=kopten&search.x=0&search.y=0&form_id=ai_search_form_block#resultlist
Interessanterweise spricht AI hier übrigens von 10% der Bevölkerung - die Regierung hatte immer nur 3-4 % angegeben, was ja allgemein angezweifelt wurde.
Es gibt noch mehr zur Situation der Kopten von AI - finde ich nur gerade nicht wieder
Ich habe kein Problem damit, dass AI auch in die westlichen Länder reinschaut - grundsätzlich finde ich das absolut wichtig und sinnvoll, überall ein Auge darauf zu haben.
Sie haben nur hier einfach etwas übers Ziel hinausgeschossen bzw. eben hintergrundlos angekrittelt.
Fakt ist: unter muslimen Migranten gibt es tatsächlich eine höhere Arbeitslosigkeit als bei allen anderen. Minarette dürfen nicht überall gebaut werden. Das alles ist ja nicht etwa eine falsche Info.
Was ich AI ankrittele, ist vielmehr, dass hier Islam als eine einfache Religion behandelt wird und man sich dazu offensichtlich nicht wirklich kundig gemacht hat, was Islam überhaupt alles beinhaltet - und das, obwohl Menschenrechtsverletzungen in islamischen Ländern von AI ständig angeprangert werden. Und auch, dass ganz deutlich die begleitenden Faktoren nicht mit einbezogen wurden in das Urteil (so z.B. die Studien zu Schulabschlüssen etc.) oder nicht hinlänglich untersucht und bedacht. Ich habe so den Eindruck, es war von vornherein klar: die Muslimen haben daran keinerlei Mitbeteiligung - die "Armen" werden einfach nur so aus Spaß an der Lust diskriminiert oder so ähnlich.
Eine Aussage wie diese:
Zitat:
Jedem müsse es möglich sein, seine Religion frei auszuleben.
klingt erstmal sehr gutmenschlich - aber unter dem Aspekt, dass sie auf den Islam bezogen ist, gewinnt sie auch eine ganz andere Perspektive.
Zum Islam gehört einfach zu vieles, was mit den Menschenrechten nicht vereinbar ist.
AI vertritt also die Meinung, Frauenunterdrückung, Andersgläubigenverachtung und -bedrohung, Hadd-Strafen sollten ausgelebt werden dürfen ??? Das Kopftuch wird vielfach nicht freiwillig getragen - wo schützt AI diese armen Frauen davor, in ihren Freiheitsrechten eingeschränkt zu werden?
Wurden eigentlich auch nichtmuslime Bürger befragt, ob Muslime wegen ihrer Religion beachteiligt werden? Oder wurden nur Muslime befragt und ein rein subjektives Stimmungsbild festgehalten. Denn mangelnde Schul- und Berufserfolge sind ja durchaus auch anders erklärbar (und sie sind längst erklärt).
Es ist meines Erachtens schlichtweg ein extrem subjektiv geprägter und wenig hintergrundrecherchierter Artikel - eigentlich die Zeit nicht wert, die ich hier damit vergeude, mich darüber aufzuregen
_________________ Gruß,
Lotte
Der Mensch schuf Gott nach seinem Bilde. (Ludwig Feuerbach)
Und hier Goethes "Prometheus": http://www.textlog.de/18833.html
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Lotte
Geschlecht: 
Anmeldungsdatum: 05.03.2009
Beiträge: 8114
Wohnort: wilder Süden

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Verfasst am:
25.04.2012 15:21 (Kein Titel) |
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Sure 2:120:
Weder die Juden noch die Christen werden mit dir zufrieden sein, bis du ihrem Glaubensbekenntnis folgst. Sag: Gewiß, Allahs Rechtleitung ist die (wahre) Rechtleitung. Wenn du jedoch ihren Neigungen folgst nach dem, was dir an Wissen zugekommen ist, so wirst du vor Allah weder Schutzherrn noch Helfer haben.
_________________ Gruß,
Lotte
Der Mensch schuf Gott nach seinem Bilde. (Ludwig Feuerbach)
Und hier Goethes "Prometheus": http://www.textlog.de/18833.html
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Fenom
Geschlecht: 
Anmeldungsdatum: 30.06.2006
Beiträge: 1184
Wohnort: Deutschland

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Verfasst am:
26.04.2012 14:12 (Kein Titel) |
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Anscheinend braucht im Russland die islamische Invasion alias die Heilige Kuh der AI keine Taqiya-Spielchen mehr zu betreiben.
http://www.aktuell.ru/russland/news/politiker_fordert_scharia_fuer_russlands_moslems_31980.html
Moskau. Ein russischer Politiker fordert in einem Interview die Einführung islamischer Gerichtshöfe (Scharia) für Russlands Moslems. Anderenfalls werde es ein Blutbad in Moskau geben, drohte er.
Zitat:
"Moslems wollen mit dem vielstufigen Gerichtssystem nichts zu tun haben, es ist ihnen fremd. Sie glauben, dass wir hier nach Russland als Fremde kommen, aber wir denken, wir sind hier zu Hause. Vielleicht seid Ihr die Fremden und wir zu Hause. Und wir stellen die Regeln auf, die uns gefallen, ob Ihr das wollt oder nicht. Jeder Versuch, das zu ändern, kosten Blut, in Moskau wird es einen zweiten toten See geben. Wir übergießen die Stadt mit Blut", sagte Dagir Chasarow in einem TV-Interview.
_________________ Je größer der Dachschaden, desto schöner der Ausblick in den Himmel. Je schlimmer die Realität, desto lauter wird verkundet wie toll sie sei.
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KarlMartell
Alter: 53
Anmeldungsdatum: 26.06.2007
Beiträge: 8118

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Verfasst am:
26.04.2012 15:51 (Kein Titel) |
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Chasarow gilt nicht als radikaler Islamist. Der Anwalt(!) ist Berater von Waleri Rjasanski, dem Leiter des Ausschusses für Sozialpolitik im Föderationsrat.
_________________ Gruss
KarlMartell
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Freiheitskämpfer
Anmeldungsdatum: 13.06.2006
Beiträge: 3674

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Verfasst am:
26.04.2012 17:07 (Kein Titel) |
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