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 Hilfe für Beschneidungsopfer

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Lotte




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Anmeldungsdatum: 05.03.2009
Beiträge: 8109
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BeitragVerfasst am: 21.07.2012 09:54    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Nun, HP, ich hatte dich gefragt, wo da dann die Grenzen sind.

Tatsächlich verbietet das Gesetz Beschneidungen an Kindern! Das sollte man nicht vergessen. Es steht jedenfalls nirgendwo: "Jeder Mensch hat das Recht auf körperliche Unversehrtheit - außer jüdischen und muslimischen Kindern."
"Jeder Mensch" heißt tatsächlich "JEDER" und nicht irgendwas anderes!

_________________
Gruß,
Lotte

Der Mensch schuf Gott nach seinem Bilde. (Ludwig Feuerbach)

Und hier Goethes "Prometheus": http://www.textlog.de/18833.html


Zuletzt bearbeitet von Lotte am 21.07.2012 10:09, insgesamt einmal bearbeitet

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Morena




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Beiträge: 1260


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BeitragVerfasst am: 21.07.2012 10:04    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Beschneidung ist ja nicht grundsätzlich verboten.Nur soll jeder im
religionsmündigen Alter entscheiden können, ob er das möchte,daher
würde mich interessieren, ob all die Konvertiten,die durch die Gegend
schwirren,sich im Erwachsenenalter haben beschneiden lassen, dass sie wirklich
"echte" Muslime oder Juden sind.
Denn wenn die Beschneidung so göttlich ist, müssten wir auch viele ,viele
Beschneidungen in Krankenhäusern oder von Beschneidern haben.

Gruß,Morena

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BEChakotay




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Anmeldungsdatum: 03.04.2009
Beiträge: 11428
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BeitragVerfasst am: 21.07.2012 12:13    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

« Harrypotter » hat folgendes geschrieben:
« ginster » hat folgendes geschrieben:
was machen wir eigentlich, wenn sich nun eine religiöse gruppe für die beschneidung von mädchen einsetzt und dies u.a. unter verweis auf den gleichheitsgrundsatz stützt?
usw.

Das Entscheidende Merkmal ob eine Sitte/Unsitte berechtigt befolgt wird oder unsinnig ist, entscheidet sich ob diese Sitte im Buche dieser Religion steht ( bzw. ob der Offenbarer es bejaht hat ) oder eine Erfindung der Verbrecherichen Geistlichkeit ist.

Die Beschneidung des Jungen steht im AT.


Als ist die Beschneidung keine Unsitte, sondern eine Sitte. Aha.

Demnach müsste es den Muslimen bitte auch gestattet sein, dass sie innerhalb ihrer "Community" den Dieben die Hand abschlagen. Ist keine Erfindung der verbrecherischen Geistlichkeit. Steht so im Koran.

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Der Islam ist das Problem!
Wir werden erst Frieden mit den Islamanhängern haben, wenn sie ihre Kinder mehr lieben, als dass sie uns hassen.

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Lotte




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Anmeldungsdatum: 05.03.2009
Beiträge: 8109
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BeitragVerfasst am: 21.07.2012 13:15    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Ja, eben! Und es steht auch im Koran, dass man die Ungläubigen erschlagen soll. Und es steht drin, dass die Frau in der Ehe jederzeit "beackert" werden darf (bei uns gibt es die Straftat "Vergewaltigung" auch in der Ehe!). Usw.

BeChakotay, es steht NICHT drin, dass sie "innerhalb ihrer Community" Dieben die Hand abschlagen sollen - sondern es steht drin, dass sie Dieben die Hand abschlagen sollen.

Bei der Frage zur Beschneidung Minderjähriger geht es auch nicht um "innerhalb der Community" - denn ein Säugling/Kind ist noch nicht mündig, also auch nicht religionsmündig. Im Prinzip geht es also um Gewalt gegenüber Menschen, die sich selbst für ihre Religion noch gar nicht entscheiden konnten.

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Gruß,
Lotte

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Jeremia




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BeitragVerfasst am: 21.07.2012 20:26    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Religionsfreiheit ist ein individuelles Menschenrecht, kein gruppenbezogenes Recht. Jeder Mensch hat das Recht, sich für oder gegen Religionen zu entscheiden.

Durch die Beschneidung werden vollendete Tatsachen geschaffen. Selbst wenn sich der beschnittene Mensch später für eine andere oder gegen jede Religion entscheiden sollte bleibt er ein aus religiösen Gründen Beschnittener. Ihm wird durch die Beschneidung sein garantiertes Recht auf freie Religionswahl genommen.

Demzufolge ist das Verbot der Beschneidung von Kindern, die nicht zustimmen oder ablehnen können, neben der Sorge um die körperliche Unversehrtheit auch eine Maßnahme für das Recht auf Religionsfreiheit.

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Jeder der behauptet, der Islam sei blutrünstig, soll durch das Schwert des Islam hingerichtet werden!
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KarlMartell





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BeitragVerfasst am: 21.07.2012 20:57    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Absolut faszinieren ist, zu welchen dummen und boesartigen Beitraegen Leute in der Lage sind, von denen man das nie erwartet haette, z.B. Ortner bei der Achse. Wenn man sie selbst von der Strasse wegfangen wuerde, um ihnen was abzuschneiden und zu sagen, ab heute betest Du den Geist an und zwar fuenfmal am Tag, sonst wirst Du geschlagen bis Du es tust, es waere wohl Schluss mit lustig. Menschen, die sich nicht wehren koennen, muten sie jedoch genau das ohne weiteres zu.
Es treibt sie natuerlich um, dass es zu einer nennenswerten Reduzierung der Juden und Moslems kommen kann, wenn diese ihre Religionsfreiheit verwirklichen koennen, anstatt sie aufgedrueckt zu bekommen. Vielleicht passiert das, vielleicht auch nicht. So what? Es gibt schlimmeres.

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Gruss
KarlMartell
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BEChakotay




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BeitragVerfasst am: 21.07.2012 21:53    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

« Lotte » hat folgendes geschrieben:
Ja, eben! Und es steht auch im Koran, dass man die Ungläubigen erschlagen soll. Und es steht drin, dass die Frau in der Ehe jederzeit "beackert" werden darf (bei uns gibt es die Straftat "Vergewaltigung" auch in der Ehe!). Usw.

BeChakotay, es steht NICHT drin, dass sie "innerhalb ihrer Community" Dieben die Hand abschlagen sollen - sondern es steht drin, dass sie Dieben die Hand abschlagen sollen.

Bei der Frage zur Beschneidung Minderjähriger geht es auch nicht um "innerhalb der Community" - denn ein Säugling/Kind ist noch nicht mündig, also auch nicht religionsmündig. Im Prinzip geht es also um Gewalt gegenüber Menschen, die sich selbst für ihre Religion noch gar nicht entscheiden konnten.


Ich weiß das alles Lotte, und ich sehe es genauso wie du. Aber ich spiegele hier lediglich die Argumentationsweise der "anderen Seite".

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BEChakotay




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Anmeldungsdatum: 03.04.2009
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BeitragVerfasst am: 21.07.2012 22:00    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

« Jeremia » hat folgendes geschrieben:
Religionsfreiheit ist ein individuelles Menschenrecht, kein gruppenbezogenes Recht. Jeder Mensch hat das Recht, sich für oder gegen Religionen zu entscheiden.

Durch die Beschneidung werden vollendete Tatsachen geschaffen. Selbst wenn sich der beschnittene Mensch später für eine andere oder gegen jede Religion entscheiden sollte bleibt er ein aus religiösen Gründen Beschnittener. Ihm wird durch die Beschneidung sein garantiertes Recht auf freie Religionswahl genommen.

Demzufolge ist das Verbot der Beschneidung von Kindern, die nicht zustimmen oder ablehnen können, neben der Sorge um die körperliche Unversehrtheit auch eine Maßnahme für das Recht auf Religionsfreiheit.


Ganz wichtiger, weil richtiger Beitrag in dieser Debatte!!!

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KarlMartell





Alter: 53
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BeitragVerfasst am: 22.07.2012 07:06    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Henryk M. Broder: Volk im Wahn


Kennen Sie eines der bewegendsten Dokumente aus der Zeit des Dritten Reichs? Es ist ein Schreiben des “Reichsverbandes der Kinderärzte im Altreich, der Ostmark und dem Generalgouvernement” an den Leiter des Reichssicherheitshauptamtes, Heinrich Himmler, er möge bitte “jüdische Kinder” von der “Durchführung der judenpolitischen Maßnahmen” verschonen, bis sie so alt sind, dass sie über ihre “Zugehörigkeit zum Judentum entscheiden können”.

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Gruss
KarlMartell
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Harrypotter




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Beiträge: 5186
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BeitragVerfasst am: 22.07.2012 08:10    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

« Lotte » hat folgendes geschrieben:
Nun, HP, ich hatte dich gefragt, wo da dann die Grenzen sind.

Und ich habe dir geantwortet " Der Staat bestimmt die Grenzen ".

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Lotte




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Beiträge: 8109
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BeitragVerfasst am: 22.07.2012 08:34    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Das Posting bzw. der gewählte Textausschnitt ist irreführend, Karl - denn ein solches Schreiben existiert nicht! Existierte nie!

Aber: es stand tatsächlich damals schon zur Debatte. Und tatsächlich war es dann eine der ersten Einschränkungen, welche den Juden auferlegt wurde.
Heute ist das ein Problem, weil ja alles , was damals geschah, mit dem Holocaust in Kontext gebracht wird. Das Judentum ist vor jeglicher Kritik geschützt - weil es im 3. Reich den Holocaust gab.

Aber das ist Unsinn! Denn die Diskussion, die jetzt stattfindet, hat nichts damit zu tun, dass irgendjemand Juden ausrotten möchte. Das, was im 3. Reich geschah, war schrecklich und unmenschlich , aber es darf doch deshalb nicht jegliche Kritik für alle Zeiten an einer Religionsgemeinschaft verboten sein. Man muss die heutige Diskussion für sich nehmen, um eben von diesen "Altlasten" nicht überrollt zu werden.
Es geht im heutigen Deutschland nicht darum, Juden zu diskriminieren oder gar auszurotten. Das will doch niemand!
Es geht lediglich darum, alte Traditionen vor den Werten, die uns wichtig sind (und die stehen im GG und den Allgemeinen Menschenrechten) neu zu bewerten.

Gesellschaften entwickeln sich (teils) weiter. Glücklicherweise! Und es nervt mich ungemein, dass jedesmal, wenn irgendwas Religiöses, das Judentum betreffend, kritisiert wird, wenn vor dem Hintergrund einer heutigen menschenrechtlichen Weiterentwicklung die damalige Zeit, zu der wir alle noch nicht lebten, als Keule herausgezogen wird. Es ist eine Art Erpressung, die wir heute erleiden, weil damals Schlimmes geschah.
Wir werden keinerlei Weiterentwicklung in Fragen der Grundrechte bekommen, wenn wir uns nicht von den damaligen Diskussionen lösen.

Warum wird nun heute wieder so getan, als wären alle, die sich für die Menschenrechte einsetzen (und ein Einsetzen für das Recht auf körperliche Unversehrtheit ist nichts anderes!), Nazis, die den Holocaust wollen? Es ist keine zeitgemäße Diskussion mehr möglich, weil sofort die Nazi-Keule kommt. Damit machen es sich die religiösen Gemeinschaften aber zu leicht. Damit verhindern sie jegliche Kritik an allem, was in ihren Religionen den Grundrechten entgegensteht. Und vor allem: damit schützen die Religionsgemeinschaften die Menschenrechtsverletzungen, die sie begehen - mit der Begründung, dass ihnen damals die Rechte genommen wurde. Das ist doch absurd!

Ich distanziere mich hier ausdrücklich davor, Menschen ihre Religiosität absprechen zu wollen. Ich distanziere mich davon, Juden und Muslime ausrotten zu wollen. Ich distanziere mich davon, einen Holocaust im Hinterkopf zu haben.
Aber eben, damit ALLE Menschen die gleichen Rechte haben, distanziere ich mich NICHT von Kritik an Grundrechtsverletzungen und Menschenrechtsverletzungen! Und mir ist es völlig gleich, wer die begeht - ich werde dagegen sprechen. Es geht nämlich nicht darum, einzelne Bevölkerungsgruppen zu diskriminieren - es geht darum, allen Menschen zu den gleichen Rechte zu verhelfen!

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Gruß,
Lotte

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Zuletzt bearbeitet von Lotte am 22.07.2012 09:39, insgesamt einmal bearbeitet

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Lotte




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BeitragVerfasst am: 22.07.2012 08:43    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

@Harrypotter:

Nun, dann verhelfe ich dir mal zu den vom Staat gesetzten Grenzen! Die stehen nämlich im Grundgesetz:
Zitat:
Art 2
(1) Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt.
(2) Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Die Freiheit der Person ist unverletzlich. In diese Rechte darf nur auf Grund eines Gesetzes eingegriffen werden.


Da steht doch alles! Wo die Grenzen der Religiosität sind (das gehört nun mit Sicherheit zur "freien Entfaltung") und auch, wo die Rechte des Einzelnen sind.

Ein gutes Gesetz, das ALLE vor Übergriffen schützt - auch diejenigen, die jetzt dagegen schreien. Warum wird es also nicht akzeptiert? Hier SIND die Grenzen vom Staat gesetzt!
Nun wird versucht, das auszuhebeln. Und DAS ist schlimm!

Es hat auch mit was anderem zu tun: nämlich der Frage, als was wir Kinder betrachten! Sind sie in erster Linie "Personen" oder sind sie in erster Linie "Besitz der Eltern"?
Sieht man sie als "Personen", wird man ihre Rechte wie die jeder anderen Person schützen.
Sieht man sie nur als "Besitz ihrer Eltern", dann wird man ihre Rechte nicht schützen, sondern Eltern erlauben, mit ihnen zu machen, was sie wollen.

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Harrypotter




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BeitragVerfasst am: 22.07.2012 10:03    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

« Lotte » hat folgendes geschrieben:

Da steht doch alles! Wo die Grenzen der Religiosität sind (das gehört nun mit Sicherheit zur "freien Entfaltung") und auch, wo die Rechte des Einzelnen sind.

Ein gutes Gesetz, das ALLE vor Übergriffen schützt - auch diejenigen, die jetzt dagegen schreien. Warum wird es also nicht akzeptiert? Hier SIND die Grenzen vom Staat gesetzt!

Dann hast du ja was du willst.
Wozu das Geschrei ?

« Lotte » hat folgendes geschrieben:
Es hat auch mit was anderem zu tun: nämlich der Frage, als was wir Kinder betrachten! Sind sie in erster Linie "Personen" oder sind sie in erster Linie "Besitz der Eltern"?
Sieht man sie als "Personen", wird man ihre Rechte wie die jeder anderen Person schützen.
Sieht man sie nur als "Besitz ihrer Eltern", dann wird man ihre Rechte nicht schützen, sondern Eltern erlauben, mit ihnen zu machen, was sie wollen.

Wir Bahai warten bis unsre Kinder selbst entscheiden was sie sein wollen.

Meine Empfehlung:
Stoppt die Kindertaufe bzw. Kommunion mit 9 Jahren.
Dafür gibt es kein Zitat des Evangeliums.

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Lotte




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BeitragVerfasst am: 22.07.2012 11:05    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Bei einer einfachen Taufe wird man nicht verletzt und lebenslänglich am Körper verstümmelt - und den Tropfen Wasser kann man auch als Erwachsener dann leicht abschütteln. Ich sehe deshalb hier keine Notwendigkeit. Wäre das Taufwasser z.B. blau gefärbt und die Farbe würde lebenlang auf der Stirn sichtbar bleiben und könnte nur operativ entfernt werden, wäre das was anderes.
Jedenfalls begehen die Christen an ihren Kindern eben keine strafbaren Körperverletzungen.
Und die Debatte dreht sich ausschließlich um die "körperliche Unversehrtheit" bzw. in diesem Falle Verstümmelung.
Das mit der Taufe ist also an den Haaren herbeigezogen.

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Gruß,
Lotte

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BEChakotay




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BeitragVerfasst am: 22.07.2012 12:23    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

« Harrypotter » hat folgendes geschrieben:
Meine Empfehlung:
Stoppt die Kindertaufe bzw. Kommunion mit 9 Jahren.
Dafür gibt es kein Zitat des Evangeliums.


Ja! Unbedingt! Schließlich ist die Taufe ja schon in den Verdacht geraten, eine Foltermaßnahme zu sein (Waterboarding!).
Welche körperlichen Gefahren bei der Kommunion drohen, ist mir bisher nicht bekannt (vielleicht ein Rückenleiden beim Tragen der Kommunionskerze? - die Dinger wiegen schließlich 800 bis 1000 g!).

Aber nun mal Spaß beiseite:
Taufe, Kommunion, Konfirmation - dies sind alles symbolische Rituale. Daran könnten sich andere Religionsgemeinschaften ein Beispiel nehmen:

Eine symbolische Beschneidung des männlichen Kindes/Säuglings, später dann, wenn der Betroffene alt genug ist:
Nachholen der blutigen Zeremonie, wenn selbst gewünscht.

Wenn doch nur der gute Wille da wäre...

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