islam-deutschland.info Foren-Übersicht
Portal  •  Forum  •  Profil  •  Suchen   •  Registrieren  •  Einloggen, um private Nachrichten zu lesen  •  Login   

 Hat Islamismus nichts mit dem Islam zu tun?

Neues Thema eröffnenNeue Antwort erstellen
Autor Nachricht
Montreal




Geschlecht:
Alter: 33
Anmeldungsdatum: 17.08.2008
Beiträge: 6461


monaco.gif

BeitragVerfasst am: 22.04.2015 00:38    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

« skyla » hat folgendes geschrieben:
Nach Güler weisen vier Koranverse deutlich darauf hin, dass es dem Gewissen des Menschen frei zusteht, woran er glauben möchte:

° „So ermahne, denn du bist zwar ein Ermahner, du hast aber keine Macht über sie“ (Koran 88:21 22).

° „Und hätte dein Herr es gewollt, so hätten alle, die insgesamt auf der Erde sind, geglaubt. Willst du also die Menschen dazu zwingen, Gläubige zu werden?“ (Koran 10:99).

° „Es gibt keinen Zwang im Glauben“ (Koran 2:256).

° Und sprich: “Es ist die Wahrheit von eurem Herrn: darum lass den gläubig sein, der will, und den ungläubig sein, der will (Koran 18:29).
Güler (oder Du) haben hier in durchaus fragwürdiger Weise Abschnitte verzerrt, verkürzt oder aus dem Zusammenhang gerissen. Aus Suren 10, 100-102 kann man durchaus auch das Gegenteil herauslesen und bei 2-256 ff. ist das ganz sicher so.
Es ist leider auch Güler - wie eben vielen Islamverteidigern - vorzuwerfen, daß sie Suren bemerkenswert häufig unzulässig aus dem Zusammenhang reißen. Ganz eklatant und besonders unverschämt ist das ja bei der Sure 5-32 wo ich ja schon hier geschrieben habe:
« Montreal » hat folgendes geschrieben:
Sie Dir bitte meine ausführlichen Ausführungen in an.
Hier zeigt sich (am Beispiel von 5:32), daß das was Deine Glaubensbrüder als friedliches Gebot und Verbot von Mord uns anzudrehen versuchen in Wahrheit ein Freifahrtschein für Mohammedaner zum Töten von Ungläubigen darstellt. Und der Kontext - die ganze Sure - ist eine einzige Hetze gegen Juden und Christen.
Die ganze Sure und insbesondere 5:32+5:33 steht in einem eklatanten Gegensatz zur Meinung, daß der Islam irgend etwas mit Frieden zu tun hat. Schon von den Grundlagentexten und entsprechend in der Praxis ist eine eine blutrünstige Verbrecherorganisation.

Ich bitte daher um Verständnis, daß ich Deine Glaubensbrüder generell für notorische Lügner halte (um das mindeste zu sagen).
Und Du weißt entweder nicht (was schon mal ein ziemliches Versagen ist) oder Du unterschlägst es mit Absicht (=Lüge), daß der Islam das Land der Ungläubigen grundsätzlich zum Land des Krieges erklärt bis dort mit dem Islam der Frieden eingekehrt ist. Auch damit ist Deine Interpretation von 2:191 hinfällig.
Gleiches gilt auch hier.

Hinzu kommt das Deine und Gülers Meinung zum Thema die Meinung einer winzigen (man könnte sagen; extremen) Minderheit unter der Gesamtheit der Gläubigen des Islam ist. Und zufällig wird diese extreme Auffassung fast ausschließlich in den nichtislamischen Ländern vertreten. Kein Wunder: Wer solche Auffassungen wie Du sie hast in muslimisch dominierten Ländern öffentlich macht muß um seine Existenz, sein Gesundheit und häufig genug um sein Leben fürchten.

Wenn man so will bist Du ein Anhänger einer winzigen und extremen Splittergruppe des Islam, deren Aussagen völlig untypisch sind. Es ist ungefähr so als würde man die Zeugen Jehovas als die wahre Interpretation des Christentums ansehen.

Solche wie Du werden in muslimischen Ländern gewöhnlich ausgegrenzt, diskriminiert und mit staatlicher Billigung verfolgt.

_________________
Infos hier sind unverbindlich und nicht für illegale oder paranormale Aktivitäten bestimmt
Best of idi - besonders empfehlenswerte Beiträge

OfflineBenutzer-Profile anzeigenPrivate Nachricht sendenWebsite dieses Benutzers besuchen    
BEChakotay




Geschlecht:

Anmeldungsdatum: 03.04.2009
Beiträge: 14559
Wohnort: in einem freien Land


israel.gif

BeitragVerfasst am: 22.04.2015 00:51    Re: Hat Islamismus nichts mit dem Islam zu tun? Antworten mit ZitatNach oben

« skyla » hat folgendes geschrieben:
Abschließend möchte ich sagen (obwohl es viel zu sagen gibt, da wie ich sehe viel Unwissenheit über den Koran/Islam herrscht und über Einordnung der Dinge und dass auch unter vielen Muslimen selber) dass sich nur auf die echten wahren verlässlichen Quellen samt Kontext beziehen und schauen sollte und nicht danach was irgendwelche Gruppen machen die behaupten Islamisch zu sein und zu handeln, was oftmals nicht stimmt. Der Prophet selber hatte gesagt dass die Muslime sich in seher sehr viele Gruppen spalten werden und dass Sinngemäß nur eine Gruppe davon den wahren Islam leben/begriffen haben wird und die restlichen Gruppen sozusagen auf dem Irrweg sind.

Da kann man nur feststellen, dass du irgendeiner dieser sehr vielen Gruppen angehörst. Aber ob du begriffen hast, was der "wahre Islam" ist, bleibt uns allen verborgen.

Und selbst, wenn du wüsstest, was der "wahre Islam" ist - was nützt es dich? Es braucht nur einen weiteren Islamanhänger, der behauptet, dass du auf dem Irrweg bist und einer dieser sehr vielen Gruppen angehörst. Schon ist alle "überzeugende Strahlkraft" (die ohnehin nie da war) perdu.

Skyla, du bietest inhaltlich eine grandiose Nullnummer. Da können deine Beiträge noch so umfangreich sein.

_________________
Der Islam ist das Problem!
Wir werden erst Frieden mit den Islamanhängern haben, wenn sie ihre Kinder mehr lieben, als dass sie uns hassen.

OfflineBenutzer-Profile anzeigenPrivate Nachricht senden    
Montreal




Geschlecht:
Alter: 33
Anmeldungsdatum: 17.08.2008
Beiträge: 6461


monaco.gif

BeitragVerfasst am: 22.04.2015 01:09    Re: Hat Islamismus nichts mit dem Islam zu tun? Antworten mit ZitatNach oben

« skyla » hat folgendes geschrieben:
wie ich sehe viel Unwissenheit über den Koran/Islam herrscht und über Einordnung der Dinge und dass auch unter vielen Muslimen selber
Schön gesagt

Letztlich müßtest Du Dich mit Deiner Auffassung in erster Linie an Deine Mitmohammedaner wenden. Uns hier interessiert vor allem der Mainstreamislam.
Dein Vortrag hier mag bestenfalls eine schöne und vielleicht auch den einen oder anderen beeindruckende akademische Fingerübung sein - aber eben nicht mehr. Ich für meinen Teil widerspreche da BEChakotays Meinung von der "grandiosen Nullnummer". Nein, das ist massiver Betrug und/oder Selbstbetrug.

Das von Skylark gelieferte Islambild ist eine Täuschung im Sinne von Betrug - schlicht offensichtlich falsch.

_________________
Infos hier sind unverbindlich und nicht für illegale oder paranormale Aktivitäten bestimmt
Best of idi - besonders empfehlenswerte Beiträge

OfflineBenutzer-Profile anzeigenPrivate Nachricht sendenWebsite dieses Benutzers besuchen    
skyla




Geschlecht:
Alter: 40
Anmeldungsdatum: 22.01.2015
Beiträge: 694


germany.gif

BeitragVerfasst am: 22.04.2015 01:29    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

« Montreal » hat folgendes geschrieben:
@skyla

In Deinen Ausführungen sind (mindestens) 2 große Probleme:
Zitat:
Kommen wir zu den Hadithen: Oberste und wichtigste Regel was Hadithe betrifft: ein Hadith darf niemals dem Koran wiedersprechen, wenn es ein Hadith doch tut, dann ist der Hadith falsch
Dafür das das stimmt hätte ich doch gerne einen Beleg.


Hi. Belege kann ich dir dazu gerne liefern, im Koran gibt es dazu sehr sehr viele Belege, von denen ich einige raussuchen werde, z.b. hier:

"Gott tadelt diejenigen, die einen Widerspruch zu den Lehren des Koran rechtfertigen und akzeptieren:

Und (wehe) dem, der, wenn er etwas von Unseren Zeichen kennenlernt, Spott damit treibt! Für solche (Sünder) ist eine schmähliche Strafe (vorgesehen). (45:9)

Dies sind die Verse Allahs, die Wir dir in Wahrheit verlesen. An welche Verkündigung wollen sie denn nach Allah und Seinen Versen (sonst) glauben? (45:6)"

http://www.meine-islam-reform.de/index.php/artikel/fiqh/734-das-toeten-von-apostaten-ein-widerspruch-zum-koran.html

Zusäztlich im Koran wiederum steht drinnen dass der Prophet niemals gegen den Koran, also Gottes Wort handeln oder widersprechen würde und es auch nicht laut Koran darf und auch nie tat, auch darüber gibt es sehr viele Stellen im Koran. Das wiederum bedeutet, dass ein echter Hadis niemals dem Koran widersprechen würde, weil der Prophet laut Koran niemals dem Koran und somit Gottest Wort widersprechen würde. Auch dazu Gibt es Belege aus dem Koran, die ich aber grad nicht alle parat habe aber sie gibt es.

"Und Wir haben das Buch mit der Wahrheit zu dir herab gesandt, das bestätigt, was von der Schrift vor ihm da war und darüber Gewißheit gibt; richte also zwischen ihnen nach dem, was Allah herabgesandt hat und folge nicht ihren Neigungen, von der Wahrheit abzuweichen, die zu dir gekommen ist..." (5:48)

Der Gesandte hat daher nur nach den Vorschriften des Korans Urteil gesprochen. Eine davon trennbare legislative Macht hatte er im Islam nie!.

Der Koran sagt, dass der Prophet, was Religiöse Fragen und Themen angeht nicht aus eigener Neigung, spricht:

"Bei dem Stern, wenn er sinkt! Nicht in die Irre geht euer Gefährte, und auch nicht einem Irrtum ist er erlegen, und er redet nicht aus (eigener) Neigung. Es ist nur eine Offenbarung, die eingegeben wird. (53 : 1-4)"

So oder so, Der Koran hat oberste Priorität, alles was dem Koran widerspricht muss abgelehnt werden, bzw. hat laut Koran keinen Platz im Islam. Angenommen der Prophet würde dem Koran widersprechen (was niemals der Fall war aber mal nur angenommen), was bedeuten würde dass der Prophet Gott wiedersprechen würde, dann wäre immer noch das Wort Gottes das was zählt und alles was Gottest Wort, also dem Koran widerspricht müsste man laut Koran ablehnen:

Und (wehe) dem, der, wenn er etwas von Unseren Zeichen kennenlernt, Spott damit treibt! Für solche (Sünder) ist eine schmähliche Strafe (vorgesehen). (45:9)

Dies sind die Verse Allahs, die Wir dir in Wahrheit verlesen. An welche Verkündigung wollen sie denn nach Allah und Seinen Versen (sonst) glauben? (45:6)"

Wenn der Koran z.b. sagt, dass man dem Propheten gehorchen oder folgen soll, dann ist dass nur so zuverstehen, dass der Prophet selber niemals dem Koran widersprechen würde und laut Koran auch nicht darf und nicht machte:

"Bei dem Stern, wenn er sinkt! Nicht in die Irre geht euer Gefährte, und auch nicht einem Irrtum ist er erlegen, und er redet nicht aus (eigener) Neigung. Es ist nur eine Offenbarung, die eingegeben wird. (53 : 1-4)"

Zitat:
Darüber hinaus ist die Frage zu stellen wo und wie der Koran der Apostatentötungsanordnung überhaupt widerspricht. Um einen Widerspruch zu belegen müßte dann ja irgendwo ausdrücklich stehen, daß solche die den Islam verlassen auf keinen Fall bestraft werden dürfen.

Tatsächlich ist es so, daß Du hier einfach mal so 2 Behauptungen aufstellst, die wir einfach so mal schlucken sollen. Das ist keinesfalls akzeptabel.


Auch dazu kann ich dir gerne Beispiel aus dem Koran bringen

Der Koran lehrt absolute Glaubensfreiheit und verbietet Strafen jeglicher Art gegenüber Nicht-Muslimen oder denjenigen, die sich vom Islam abwenden.

Und sprich: "Es ist die Wahrheit von eurem Herrn." Darum laß den gläubig sein, der will, und den ungläubig sein, der will. (18:29)

Die Aussage dieses Verses ist unmissverständlich: Die Frage der religiösen Zugehörigkeit muss von jedem Menschen für sich selbst entschieden werden und es gilt das Gebot, diejenigen ungläubig zu lassen, die das vorziehen. Da sich Koranverse nicht gegenseitig widersprechen, ist dieser Vers alleine schon Beweis genug, um die immer wieder vorgebrachte falsche Behauptung von Zwang im Glauben oder gar Todesstrafe bei Glaubensabkehr zu widerlegen.
Aber es gibt noch viele weitere Stellen die als Beweis herangezogen werden können. Der Vers,

Es soll kein Zwang sein im Glauben (2:256)

untersagt ausdrücklich, irgendeinen Zwang in Glaubenssachen auszuüben, egal ob innerhalb der islamischen Gemeinschaft oder gegenüber Anderen. Natürlich gilt das Verbot, auf irgendeine Art und Weise Zwang auszuüben, nicht nur für die gewöhnlichen Muslime, sondern es galt selbstverständlich erst recht auch für den Propheten Mohammed selbst. Dessen Auftrag war – wie der Auftrag jedes anderen Propheten auch – nur, seine Botschaft zu verkünden, aber nicht über die Menschen zu wachen.

Ermahne sie! Du bist nur ein Warner, kein über sie Verfügender. (88:21-22)

Für diejenigen, die sich von ihm abwenden, trägt er keine Verantwortung.

Wenn sich jemand von dir abwendet, so haben wir dich nicht als Aufpasser über sie gesandt. (4:80)

Schon zu Zeiten Mohammeds gab es Fälle, wo Leute zwischen Glauben und Nicht-Glauben wechselten, teilweise sogar mehrmals in Folge (4:137, 3:86-90). In den entsprechenden Versen ist keine Rede von irgendeiner weltlichen Strafe und auch Mohammed hat niemals jemanden wegen Apostasie bestraft. Selbst Missionarstätigkeit ist frei von Sanktionen:

Viele unter dem Volk der Schrift wünschen aus Neid und Egoismus dass sie euch, die ihr schon glaubt, wieder in Ungläubige zu verwandeln vermögen, nachdem ihnen doch selbst die Wahrheit kundgetan ward. Aber vergebt ihnen und wendet euch ab (von ihnen) (2:109)

Zwang irgendwelcher Art in Glaubensdingen kann aus dem Koran nicht begründet werden

http://www.islam-info.ch/de/Glaubensfreiheit_im_Islam.htm

Der folgende Vers zeigt deutlich, dass Menschen, die vom Glauben Gottes abfallen am Leben bleiben:

Wahrlich, diejenigen, die gläubig sind und hernach ungläubig werden, dann wieder glauben, dann abermals ungläubig werden und noch heftiger im Unglauben werden, denen wird Allah nimmermehr vergeben noch sie des Weges leiten. (4:137)

Wenn ein Apostat getötet wird, so hat er keine Möglichkeit mehr seinen Glauben erneut zu wechseln: der Vers erwähnt ein zweites Auftreten von Glauben und nachfolgendem Abfall. Um dem ganzen noch mehr Gewicht zu verleihen endet der Vers mit: "denen wird Allah nimmermehr vergeben noch sie des Weges leiten". Dies impliziert eindeutig, dass Glaubensabtrünnige am Leben bleiben und von Gott nicht geleitet werden.

http://www.meine-islam-reform.de/index.php/artikel/fiqh/734-das-toeten-von-apostaten-ein-widerspruch-zum-koran.html

Das waren einige Beispiel aus vielen.

Lg

HiddenBenutzer-Profile anzeigenPrivate Nachricht senden    
Montreal




Geschlecht:
Alter: 33
Anmeldungsdatum: 17.08.2008
Beiträge: 6461


monaco.gif

BeitragVerfasst am: 22.04.2015 01:51    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

« skyla » hat folgendes geschrieben:
http://www.meine-islam-reform.de/index.php/artikel/fiqh/734-das-toeten-von-apostaten-ein-widerspruch-zum-koran.
Lesen wir doch mal was diese Internetpräsenz für ein Anliegen hat:



Zitat:
Zugegebenermaßen ist es in der islamischen Welt mit innerislamischen Reformen äußerst schlecht bestellt. Zu verhärtet sind die geschlossenen Tore des Idschtihad (Urteilsfindung auf Grund persönlicher Überlegungen), zu festgefahren die althergebrachten Traditionen
Deine Vorturner sind sich völlig darüber im klaren, daß sie eine extreme Mindermeinung vertreten.
Das solltest Du auch.

Zitat:
dennoch ist Hoffnung in Sicht! Der Prozeß der Rückbesinnung ist gerade bei uns in Europa zu spüren.
"gerade bei uns" ist mit "nur und ausschließlich" zu übersetzen. Und auch hier nur von einer Minderheit, die wohl nicht viel größer als die Islamisten und Salafisten ist.

Im Kern springt ihr zu kurz. Wer sich so weit von den Essentials des Islam fortbewegt kann auch gleich den nur unwesentlich größeren - aber konsequenteren - Schritt machen und den Islam verlassen - und Christ werden.
Letztlich machen genau das jährlich Millionen von (dann Ex-) Muslimen. Warum wilst nicht auch Du diesen richtigen und konsequenten Schritt gehen. Was hält dich bei diesen Verbrechern?

Zitat:
Zu groß ist die überbordende Anzahl wahabitisch finanzierter Internetseiten und Missionseinrichtungen
Recht hat er.
Zitat:
Was aber will nun diese Seite?
Interessante Frage

Zitat:
Vor allem möchte ich mit den hier gebotenen Artikeln Denkanstöße geben, wie der Islam gelebt werden kann (nicht muß!)
Eben
Leute umbringen ist nämlich auch eine legitime Art den Islam zu leben.

_________________
Infos hier sind unverbindlich und nicht für illegale oder paranormale Aktivitäten bestimmt
Best of idi - besonders empfehlenswerte Beiträge

OfflineBenutzer-Profile anzeigenPrivate Nachricht sendenWebsite dieses Benutzers besuchen    
skyla




Geschlecht:
Alter: 40
Anmeldungsdatum: 22.01.2015
Beiträge: 694


germany.gif

BeitragVerfasst am: 22.04.2015 03:25    Re: Hat Islamismus nichts mit dem Islam zu tun? Antworten mit ZitatNach oben

« Montreal » hat folgendes geschrieben:
« skyla » hat folgendes geschrieben:
wie ich sehe viel Unwissenheit über den Koran/Islam herrscht und über Einordnung der Dinge und dass auch unter vielen Muslimen selber
Schön gesagt


Mir ist sehr bewusst, dass in der Mehrheit der Muslimischen Welt sehr sehr viel Unwissenheit, sowie Falschinformationen auch über den wahren Islam, also ihrer eigenen Religion herrscht und sehr sehr viel Rückständigkeit allgemein herrscht. (was aber nicht immer so war und die Muslimische Welt mal führend in der Welt in vielen Bereichen war)

Zitat:
Letztlich müßtest Du Dich mit Deiner Auffassung in erster Linie an Deine Mitmohammedaner wenden. Uns hier interessiert vor allem der Mainstreamislam.


Da hast du natürlich recht, ich wende mich an alle, sowohl an Muslime als auch an Nichtmuslime, z.b. tue ich das durch dieses Forum, denn es lesen ja auch Muslime mit soweit ich weis.

Zitat:
Deine Vorturner sind sich völlig darüber im klaren, daß sie eine extreme Mindermeinung vertreten.
Das solltest Du auch.


Ich denke auch dass es eine Minderheit ist ob es eine EXTREME Minderheit ist wage ich zu bezweifeln, in Europa wo nicht wenige Muslime leben oder in Ländern wie der Türkei wo auch nicht wenige Muslime leben herrschen in der Mehrheit oder sagen wir bei einem Großteil nicht diese Extremen Auslegungen des Islam. Ich würde schon sagen, dass es eine klare Minderheit ist, wobei ich nur schätze und es schwer ist übe 1,6 Milliarden Muslime zu schätzen und zu urteilen (am besten müsste man mal da eine Representative Umfrage in allen Muslmischen Ländern machen oder dort wo Muslime leben um genaueres zu erfahren, wie gesagt es ist schwer über 1.6 Millirden Muslime ein Urteil zu fällen aber Grob gesagt gebe ich dir Recht) Wink was ich auch ungern tue, aber das Wort Extrem würde ich rein subjetikv schätzend nicht benutzen, bzw. kann dem nicht zustimmen aber ich kann mich auch durchaus irren, aber ja im Grunde gebe ich dir subjektiv schätzend recht, es ist eine Minderheit, jedoch eine Minderheit die immer größer wird, wenn ich nicht irre, mir geht es auch nicht darum hier jetzt irgendwelche Zahlen oder Wirklichkeiten zu relativieren (wovon ich nicht hätte Wink ), wie gesagt es ist nur meine Einschätzung die ich ja mit dir so ziemlich fast exakt Teile, dass die Mehrheit anders tikt Wink Selbst der Prophet hat gesagt, dass eine Zeit kommen wird in der Islam von der großen Breiten Masse, von der Mehrheit extrem falsch ausgelebt wird und das die Menschen den Koran quasi verlassen, also nicht mehr folgen werden. und genau in der Zeit leben wir jetzt, wie man sieht.

Es gibt dazu viele Aussagen des Propheten, eines bezüglich des Mahdis z.b: der Mahdi ist wie einige von euch wissen dürften die Person die kommen wird und den Muslimen wieder den wahren Islam beibringen wird, bzw. die ganzen Irrelehren die sich mit der Zeit in der Muslmischen Welt angehäuft und klar überhand gewonnen haben beseitigen wird, einer der vom Propheten am meisten geprisenen und gelobten Personen und der beste Moslem/Gläubiger seiner zeit ist dieser Mahdi laut Prophet. Wenn der Mahdi kommt wird er laut Propheten von Muslimen und Muslmischen Gelehrten als Kafir, also Ungläubiger bezeichnet werden, ein muslimischer Gelehrter wird sogar anordnen dass man den Mahdi töten solle, weil er deren Religion (Islam) kaputt gemacht habe. (Dabei kämpft der Mahdi nur auf Intellektuellem Wege gegen die Irrlehre die viele Muslime heute fälschlicherweise als den wahren Islam ettiketieren oder betrachten.)

Der Islam begann als etwas Fremdes und wird als etwas Fremdes wiederkommen. Das Paradies ist für die Fremden.“ Seine Gefährten (ra) fragten daraufhin: „Wer sind die Fremden, oh Rasulul-ALLAH?“ Er (sws) antwortete: „Diejenigen die das Böse verbieten, wenn die anderen verdorben sind.“ (Musnad al-Imaam Ahmad)

Es ist völlig normal oder sagen wir nichts verwunderliches, dass seit immerhin 1400 Jahren der Islam immer fremder wurde, bzw. mit anderen Worten die Menschen, sprich die Muslime sich vom wahren echten Islam, der wahren Botschaft des Islams entfernt haben. Der Prophet weist auf diesen Umstand in viele Hadisen vielseitig zu, weshalb ich das jetzt erstmal mit den paar Beispielen belasse.

Achso und noch eine kleine Ergänzung weil ich es grad durch Zufall gefunden habe, zu dem Thema dass ein Hadith dem Koran nicht widersprechen darf und dass der Prophet dem Koran auch nicht widersprechen darf und du dafür Belege wolltest, hier noch einer:

Genügt es ihnen denn nicht, dass Wir dir das Buch herniedergesandt haben, das ihnen verlesen wird? (29: 51 – Al Ankebut)

Und so richte du zwischen ihnen nach dem, was Allah hinabgesandt hat (5:49 – Al-M%u101’idah)

Der Koran demonstriert, dass einer nur dem Propheten folgen kann, wenn er auch nur dem Koran folgt und dass der Prophet ebenfalls nur dem Koran folgt:

Sprich: «Ich warne euch nur mit der Offenbarung.» (21:45 Al-’Anby%u101’)

Also haben Wir dich zu einem Volke gesandt vor dem bereits andere Völker dahingegangen sind, auf das du ihnen verkünden mögest, was Wir dir offenbarten, (13:30 Ar-Ra`d)

Und dieser Koran ist mir offenbart worden, auf dass ich euch warne damit und jeden, den er erreicht. (6: 19 Al-’An`%u101m)

Und wenn Unsere deutlichen Zeichen ihnen vorgetragen werden, sagen jene, die nicht auf die Begegnung mit Uns hoffen: «Bring einen andern Koran als diesen oder ändre ihn.%u622» Sprich: %u622«Es steht mir nicht zu, ihn aus eignem Antrieb zu ändern. Ich folge nur dem, was mir offenbart ward. Ich befürchte, falls ich meinem Herrn ungehorsam bin, die Strafe eines schrecklichen Tags. (10:15 – Y%u16bnis)

Aber es gibt wie ich sagte noch mehrere Belege im Koran darüber..

Und weil die du Seite Islam-Reform angesprochen hast, es ist völlig egal wo diese Koranverse drinne stehen, das hat mit der Website nichts zu tun, ich habe es nur von dort aus kopiert weil dort schon eine Verssammlung zu gewissen Themen da waren bzw. ich sie grad dort fand ansonsten habe ich diese Verse auch im Kopf sodass ich sie hätte ausm Kopf zusammentragen und aus dem Koran kopieren und kurz kommentieren könnte. Was zählt ist die klare Botschaft der Koranverse die Glaubensfreiheit vorsehen und keine weltlichen strafen für Apostate vorsehen.

Und Abschließend möchte ich noch was zu der Mehrheit der Muslime sagen, bzw, aus dem Koran zitieren:

O mein Herr, mein Volk hat wirklich diesen Koran von sich gewiesen. (25:30 – Al-Furq%u101n)

Und wie ich sagte genau das sehen wir heute, die Leute verlassen den Koran und nehmen irgendwelche Aussagen (auch Fatwas) von Gelehrten die dem Koran widersprechen oder Hadithe die sie nicht verstanden haben oder Hadithe die falsch sind und leben ein völlig falsches Islam, ein islam das mit dem wahren Islam nichts mehr zu tun hat, etwas anderes als der Islam was sie aber als Islam ettiketieren. Deshalb ja auch die Aussage der Islam kam fremd und geht fremd..

Deswegen nochmal: ein Hadith darf niemals dem Koran widersprchen, wenn ein Hadith es doch tut, dann darf dem Hadith nicht befolgt werden. Der Koran lehnt wie ich anhand von vielen Belegen gezeigt habe eine weltiche Strafe für Apostasie ab und predigt völlige Glaubensfreiheit. Und zusätzlich gibt es auch Hadithe wonach der Prophet Apostaten nichts angetan hat, aber was zählt ist was der Koran zu diesem Thema sagt.

Lg

HiddenBenutzer-Profile anzeigenPrivate Nachricht senden    
Montreal




Geschlecht:
Alter: 33
Anmeldungsdatum: 17.08.2008
Beiträge: 6461


monaco.gif

BeitragVerfasst am: 22.04.2015 04:02    Re: Hat Islamismus nichts mit dem Islam zu tun? Antworten mit ZitatNach oben

« skyla » hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Deine Vorturner sind sich völlig darüber im klaren, daß sie eine extreme Mindermeinung vertreten.
Das solltest Du auch.


Ich denke auch dass es eine Minderheit ist ob es eine EXTREME Minderheit ist wage ich zu bezweifeln, in Europa wo nicht wenige Muslime leben oder in Ländern wie der Türkei wo auch nicht wenige Muslime leben herrschen in der Mehrheit oder sagen wir bei einem Großteil nicht diese Extremen Auslegungen des Islam. Ich würde schon sagen, dass es eine klare Minderheit ist
Es wird von Deiner Sorte weltweit maximal 1 Million geben. Wahrscheinlicher ist allerdings eine Zahl im niedrigen 6-stelligen Bereich. Und so viel (ca. 200 TSD) wechseln jährlich zum Christentum.

_________________
Infos hier sind unverbindlich und nicht für illegale oder paranormale Aktivitäten bestimmt
Best of idi - besonders empfehlenswerte Beiträge

OfflineBenutzer-Profile anzeigenPrivate Nachricht sendenWebsite dieses Benutzers besuchen    
Saluton16




Geschlecht:
Alter: 53
Anmeldungsdatum: 22.12.2012
Beiträge: 2243
Wohnort: Hamburg


poland.gif

BeitragVerfasst am: 22.04.2015 13:40    Re: Hat Islamismus nichts mit dem Islam zu tun? Antworten mit ZitatNach oben

Moin!

« skyla » hat folgendes geschrieben:
Wenn der Mahdi kommt wird er laut Propheten von Muslimen und Muslmischen Gelehrten als Kafir, also Ungläubiger bezeichnet werden, ein muslimischer Gelehrter wird sogar anordnen dass man den Mahdi töten solle, weil er deren Religion (Islam) kaputt gemacht habe.


Nun, er wird zumindestens Staatsoberhaupt des Irans sein (nach schiitischer Sicht). Aber wie wird er sich ausweisen? Mit einem Flüchlingspass? Wie kann er seine Mission "beweisen"?

Kai

HiddenBenutzer-Profile anzeigenPrivate Nachricht sendenWebsite dieses Benutzers besuchen    
BEChakotay




Geschlecht:

Anmeldungsdatum: 03.04.2009
Beiträge: 14559
Wohnort: in einem freien Land


israel.gif

BeitragVerfasst am: 22.04.2015 15:47    Re: Hat Islamismus nichts mit dem Islam zu tun? Antworten mit ZitatNach oben

« Saluton16 » hat folgendes geschrieben:
Moin!

« skyla » hat folgendes geschrieben:
Wenn der Mahdi kommt wird er laut Propheten von Muslimen und Muslmischen Gelehrten als Kafir, also Ungläubiger bezeichnet werden, ein muslimischer Gelehrter wird sogar anordnen dass man den Mahdi töten solle, weil er deren Religion (Islam) kaputt gemacht habe.


Nun, er wird zumindestens Staatsoberhaupt des Irans sein (nach schiitischer Sicht). Aber wie wird er sich ausweisen? Mit einem Flüchlingspass? Wie kann er seine Mission "beweisen"?

Kai

Das ist in der Tat eine wichtige Frage. Da ja jeder gute Islamanhänger von sich selbst glaubt, den wahren Islam zu kennen und zu praktizieren, wird es da ganz sicher - wie auch sonst - keinerlei Einigkeit unter ihnen geben, sondern erneuten Anlass zu massenhaftem Blutvergießen. Islam ist eben, wie Islam ist.

_________________
Der Islam ist das Problem!
Wir werden erst Frieden mit den Islamanhängern haben, wenn sie ihre Kinder mehr lieben, als dass sie uns hassen.

OfflineBenutzer-Profile anzeigenPrivate Nachricht senden    
BEChakotay




Geschlecht:

Anmeldungsdatum: 03.04.2009
Beiträge: 14559
Wohnort: in einem freien Land


israel.gif

BeitragVerfasst am: 22.04.2015 15:59    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

« skyla » hat folgendes geschrieben:
Mir ist sehr bewusst, dass in der Mehrheit der Muslimischen Welt sehr sehr viel Unwissenheit, sowie Falschinformationen auch über den wahren Islam, also ihrer eigenen Religion herrscht und sehr sehr viel Rückständigkeit allgemein herrscht. (was aber nicht immer so war und die Muslimische Welt mal führend in der Welt in vielen Bereichen war)

Fällt dir eigentlich nicht selbst auf, was für einen hanebüchenen Unsinn du hier nachplapperst? Jeder Islamanhänger nimmt für sich das Recht in Anspruch, NICHT dieser Mehrheit der Unwissenden und Falschinformierten anzugehören. Du selbst bist dafür ein klassisches Beispiel. Du nimmst dir das exklusive Recht, den Islam erklären zu können. Damit erklärst du ALLE deine Glaubensgenossen, die es anders sehen, zu Anhängern eines falschen Glaubens, also zu UNGLÄUBIGEN!

Und du versuchst uns hier weiszumachen, dass die islamische Welt heute so rückständig sei, weil sie ihre "Religion" falsch lebt. Was für ein absurdes Weltbild. Es ist doch viel mehr so, dass die islamische Welt in tatsächlich ALLEN relevanten Bereichen (sozial, strukturell, politisch, kulturell, technologisch, innovativ) so extrem rückständig ist, weil sie nicht von ihrer Ideologie, die im Koran begründet und in den Hadith-Sammlungen ausgeführt wird, lassen kann.

Die "Blütezeit des Islam" ist übrigens NICHT dadurch zu erklären, dass man sagt, in dieser Zeit sei der Islam richtig praktiziert worden, sondern dadurch, dass auf kriegerische Weise benachbarte Hochkulturen und deren Geistesgrößen okkupiert und ausgebeutet wurden.

Deswegen ist die islamische Welt heute wieder so scharf auf Europa: Da sie selbst aus sich heraus NICHTS Gutes erschaffen kann, muss sie bereits Bestehendes erobern und ausbeuten.

Wie ein Parasit.

_________________
Der Islam ist das Problem!
Wir werden erst Frieden mit den Islamanhängern haben, wenn sie ihre Kinder mehr lieben, als dass sie uns hassen.

OfflineBenutzer-Profile anzeigenPrivate Nachricht senden    
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:      
Neues Thema eröffnenNeue Antwort erstellen


 Gehe zu:   



Berechtigungen anzeigen


Forensicherheit

Powered by Orion based on phpBB © 2001, 2002 phpBB Group
CBACK Orion Style based on FI Theme
Alle Zeiten sind GMT + 2 Stunden



[ Page generation time: 0.097s (PHP: 100% - SQL: 0%) | SQL queries: 20 | GZIP disabled | Debug on ]