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 Ist der Quran (Koran) ein Buch? Darf er eines sein?

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Star Lord




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BeitragVerfasst am: 05.02.2016 17:51    Ist der Quran (Koran) ein Buch? Darf er eines sein? Antworten mit ZitatNach oben

Aus Wikipedia: Geschichte des Buches.

Die Papyrusrolle blieb bis in das 2. Jh. n. Chr. die vorherrschende Buchform. Daneben gab es bereits seit dem 6. Jh. v. Chr. in Griechenland Frühformen des Kodex.
Sie bestanden, wie wir von bildlichen Darstellungen (z. B. Schreiberstatuen von der Athener Akropolis) wissen aus zusammengehefteten, manchmal gewachsten Holztäfelchen.
Die Holztafelkodices blieben in der Form von sogenannten Diptycha (auch Triptycha oder Polyptycha) während der gesamten römischen Antike für verschiedene Zwecke in Gebrauch.
Aus ihnen entwickelte sich die aus Pergamentbögen (selten Papyrus) zwischen zwei Deckel geheftete Form des Kodex. Sie war zunächst neben der Buchrolle in Gebrauch, hatte diese aber bis zur Spätantike (4./5. Jh. n. Chr.) als Standardform des Buches verdrängt.
Die alten Papyrusrollen wurden systematisch in Pergamentkodices umgeschrieben, die im Gebrauch bequemer waren und von Christen aus religiösen Gründen bevorzugt wurden.
Neben Gebrauchsbüchern entstanden illuminierte Prachtausgaben eines heidnischen sowie zahlreicher biblischer Texte.
Der spätantike Kodex ist der Vorläufer des mittelalterlichen und neuzeitlichen Buches.


Die Muslime sagen ja immer, nur ein in Arabisch verfasster Quran sei auch ein authentischer Quran.
Jahrhundertelang war sogar der Buchdruck verpönt und sogar verboten.

Die Niederschrift des Quran fand ursprünglich auf Palmblättern, Pergament, Leder, Rinde und sogar auf Knochen und Steinen (sog. Zurar) statt.
635 wurden diese frühen Aufzeichnungen vernichtet, im Versuch eine erste verbindliche Kompilation des Qurantextes zu schaffen.
Wohl auf Pergamentrollen.

Kodices als Vorläufer der späteren Bücher waren hingegen nicht gleich in Verwendung.
Immerhin sind sie eine unislamische, ja heidnische Erfindung.
Eine authentische Quranausgabe müsste also eine Pergamentrolle mit handschriftlichem, arabischem Text sein (also eine irdische, der eigentliche Quran als Wort Gottes ist ja bei Allah im Irgendwo).

Irgendwie gehen die Muslime bei derartigem nicht sehr stringent vor.

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„Nach dem Nazismus und dem Kommunismus ist der Islam die dritte totalitäre Ideologie, welche die Menschheit bedroht.“ György Konrád, Holocaustüberlebender

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Morena




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BeitragVerfasst am: 05.02.2016 18:39    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Da stellt sich die Frage, wann uno wo gehen die Moslems bei historischen Fakten
stringent vor ?
Das einzige, was sie "wirklich wissen " ist, dass es allahs direktes "allahisches" Wort ist und Hocharabisch gab es damals auch nicht und maomet war analphebet, so dass dieser ganze quran erst später zusammen geschrieben wurde.

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Saluton16




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BeitragVerfasst am: 05.02.2016 18:48    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Moin!

Wenn man als Christ glaubt, die Bibel sei Verbalinspiration und weiss, dass die Bibel sehr selektiv zusammengestellt wurde, dann sollte man dem Muslimen ebensolches auch bei ihrem Koran zubilligen.

Glaubt man jedoch an die Personalinspiration oder gar "nur" Realinspiration, dann kann man auch den Koran so kritisch betrachten, wie es auch z.B. ein Atheist kann...

Kai

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Star Lord




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Beiträge: 2601
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BeitragVerfasst am: 05.02.2016 19:08    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Gut, das ist jetzt zwar ein etwas anderes Thema als der Ausgangsbeitrag...

Die Bibel gilt als göttlich inspiriert aber nicht als unmittelbares Wort Gottes, wie der Quran.
Der ja deshalb auch als Mujiza gilt, als göttliches Wunder.
Wobei der eigentliche Quran als Wort Gottes ja auch Teil Allahs ist, und sich deshalb auch bei Allah befindet.
Auf Erden gibt es nur Niederschriften (nur die Mutaziliten sahen das etwas anders, aber diese Ketzer gibts ja nicht mehr).

Weder Altes Testament noch Neues Testament stellen diesen Anspruch.
Auch nicht der jüdische Tanach.
Als manifestes Wort Gottes gilt im Christentum auch bereits Jesus (Wort ist Fleisch geworden).

Wenn man also etwas vergleicht, dann die Bibel mit den Ahadith (wobei alle Vergleiche naturgemäß hinken).
Aber das ist sowohl funktional wie formal passender.

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