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 Gott und Allah

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kereng






Anmeldungsdatum: 18.11.2006
Beiträge: 414


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BeitragVerfasst am: 22.11.2014 20:40    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

« BEChakotay » hat folgendes geschrieben:
In der Tat sind Christentum und Islam monotheistisch aufgebaut. Darin allerdings erschöpft sich die Gemeinsamkeit. Ansonsten sind schon allein die Gottesbilder antagonistisch.

Allah ist der Gott von Adam, Abraham (Ibrahim), Moses (Musa) und Noah (Nuh). Er entspricht auch etymologisch "Elohim" oder "Eloah". Der Islam lehrt die jungfräuliche Geburt Jesu und erwartet dessen Wiederkehr zum Jüngsten Gericht, welches nah ist, seit 2000 oder 1400 Jahren. Himmel und Hölle, Engel und Teufel gehören sowohl zum Islam als auch zum Christentum.

Der Islam begann als christliche Sekte, so wie Arianer, Nestorianer, Gnostiker, Monotheleten, Monophysiten, Thomaschristen, Kopten, Orthodoxe, Katholiken, ...
Johannes von Damaskus hat den Islam (nein, die Ismaeliten, denn der Islam war hundert Jahre nach Mohammed noch nicht unter diesem Namen bekannt) als Häresie, also Ketzerei innerhalb des Christentums eingestuft.

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Redpanther




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Anmeldungsdatum: 02.04.2009
Beiträge: 13161


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BeitragVerfasst am: 23.11.2014 14:59    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Mohammed hat sich des Gottes der Juden und Christen und auch derer Schriften bedient, um mittels des Korans sein eigenes Ding daraus zu machen.

Der Gott, den er im Koran präsentiert und dessen Anweisungen unterscheiden sich erheblich von dem Gott, der durch Jesus Christus einen neuen Bund mit den Menschen geschlossen hat, einen Bund der Liebe und nicht des Hasses und der Rachsucht wie im Koran.

Es geht nicht darum, woraus der Islam ursprünglich mal entstanden ist, auch wenn es auch da unterschiedliche Ansichten gibt,

es geht darum, was der angebliche Prophet Gottes, Mohammed, daraus gemacht hat, wie er diesen Glauben und damit auch Gott für sich und seine ganz persönlichen Belange instrumentalisiert hat.

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Redpanther




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Anmeldungsdatum: 02.04.2009
Beiträge: 13161


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BeitragVerfasst am: 07.09.2016 18:27    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Nähe und Unvereinbarkeit von Bibel und Koran

Hier ein Ausschnitt aus dieser sehr langen Abhandlung, bei der es sich aber auf jeden Fall lohnt, sie zu lesen:


Der Koran ist zu weiten Teilen Bibel-Exegese

Zur Genealogie: Der Koran ist mehr als ein Jahrtausend nach der hebräischen und fünf bis sechs Jahrhunderte nach der christlichen Bibel entstanden, in einer Umgebung, die bereits weitgehend von biblischem Denken geprägt war. Der Überlieferung nach lebte und wirkte Mohamed am Rande des oströmischen Reiches, das rund drei Jahrhunderte zuvor das Christentum als Staatsreligion angenommen hatte, in geographischer Nähe zu den Zentren der byzantinischen und syrischen Kirche einerseits und den großen talmudischen Schulen des babylonischen Judentums, Sura und Pumbedita, andererseits. Der Inhalt der Bibel war ihm bekannt, er war mit Christen und Juden in alltäglichem Kontakt und sprach als Kaufmann aramäisch, die lingua franca der antiken nahöstlichen Welt, zugleich die Sprache, in der sowohl die Werke der syrischen Kirche als auch der babylonische Talmud geschrieben wurden.

Vielleicht behauptet deshalb der Hadit, die Sammlung der Berichte über Worte und Taten Mohameds, dass der Prophet Analphabet gewesen sei: um den bereits im Umfeld Mohameds erhobenen Vorwurf, es handle sich beim Koran um ein Plagiat, von vornherein zu entkräften. Dieses Wort ist dennoch immer wieder gefallen, gerade in den Untersuchungen von Kennern der hebräischen, griechischen, aramäischen und arabischen Originaltexte, auch in neuerer Zeit, etwa in Franz Rosenzweigs Buch „Der Stern der Erlösung“.


http://www.achgut.com/artikel/naehe_und_unvereinbarkeit_von_bibel_und_koran_1

http://www.achgut.com/artikel/naehe_und_unvereinbarkeit_von_bibel_und_koran_2

http://www.achgut.com/artikel/naehe_und_unvereinbarkeit_von_bibel_und_koran_3

http://www.achgut.com/artikel/naehe_und_unvereinbarkeit_von_bibel_und_koran_4

http://www.achgut.com/artikel/naehe_und_unvereinbarkeit_von_bibel_und_koran_5

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