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 Islamischer Terror und seine Wahrnehmung

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Redpanther




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Anmeldungsdatum: 02.04.2009
Beiträge: 13146


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BeitragVerfasst am: 05.05.2017 17:35    Islamischer Terror und seine Wahrnehmung Antworten mit ZitatNach oben

Die bedingungslose Verteidigung des Morgenlandes

Eigentlich war der April 2017 kein guter Monat für das internationale Renommee des Islams. Allein in Europa begingen fanatische Anhänger der selbsternannten „Religion des Friedens“ drei blutige Anschläge. Am 3. April sprengte sich ein Selbstmordbomber in einer einfahrenden U-Bahn in Sankt Petersburg in die Luft und riss 14 Menschen mit in den Tod. Am 7. April zermalmte ein Lkw-Attentäter in der Stockholmer Innenstadt vier Passanten. Am 20. April, wenige Tage vor dem ersten Durchgang der französischen Präsidentschaftswahlen, erschoss ein IS-Sympathisant auf der Prachtstraße Champs-Élysées in Paris einen Polizisten und verletzte mehrere andere Menschen schwer. Hinzu kommt die übliche „Begleitmusik“ in der restlichen Welt: etwa der heimtückische Massenmord an betenden Soldaten im afghanischen Masar-i-Scharif mit 140 Toten oder die Anschläge am Palmsonntag in Ägypten auf Kirchen der koptischen Minderheit, die mehr als 40 Todesopfer forderten.

Eigentlich. Denn, Hand aufs Herz – in Erinnerung bleiben wird den meisten der diesjährige April höchstens wegen seiner Wetterkapriolen. Dass man, sofern man nicht unmittelbar selbst betroffen ist, mit zunehmender Häufigkeit solcher Anschlags-Meldungen abstumpft, diese auch bald wieder vergisst, ist menschlich. Die Nummer mit dem Lkw in Stockholm war ja auch nicht neu, sondern bereits die vierte derartige Attacke innerhalb eines Dreivierteljahres (nach Nizza, Berlin und London). Die Verdrängung von etwas Beängstigendem, das man nicht ändern kann, dient der psychischen Balance. Man gewöhnt sich an alles, und das Leben geht weiter.


Die Tabuzone
Damit ist allerdings nicht zu erklären, dass die Opfer islamistischer Anschläge, anders als diejenigen rechtsextremer Gewalt, in der deutschen Öffentlichkeit mehr oder weniger gesichts- und namenlos bleiben. Wieso kennt kaum jemand die zwölf Toten vom Breitscheidplatz, wohingegen die zwölf Opfer der NSU-Mörder mit staatlichen Ehrungen überhäuft, ja sogar Straßen nach ihnen benannt wurden? Dass die 11-jährige Ebba aus Stockholm, ein bildhübsches, fröhliches Mädchen mit langen dunkelblonden Haaren, auf dem Nachhauseweg von einem Dschihadisten, der es nach Zeugenberichten mit seinem Lastwagen gezielt auf Frauen und Kinder abgesehen hatte, buchstäblich zerstückelt wurde; dass ein Foto von ihren sterblichen Überresten, die wie nasser Müll auf dem Asphalt klebten, auf islamistischen Webseiten kursierte und dort mit begeisterten Kommentaren und vielen „Likes“ versehen wurde – wer weiß das schon, und wen regt es auf?

Solche Hintergrundinformationen muss man sich mühsam aus in- und ausländischen Quellen zusammensuchen. Die unbestätigten Gerüchte hingegen, wonach eine ägyptische Studentin, die in Cottbus angefahren wurde, im Sterben liegend, von Insassen des Unfallwagens fremdenfeindlich beleidigt wurde, gingen vor wenigen Tagen wie ein Lauffeuer durch alle wichtigen deutschen Medien. Natürlich ist das verabscheuenswürdig, wenn es wahr sein sollte, aber stimmen hier wirklich die Gewichtungen in der Berichterstattung? Wieso werden Menschen, deren Leben durch islamistische Anschläge ausgelöscht wurden, wie Opfer dritter Klasse behandelt?


Der ganze Artikel:
http://www.achgut.com/artikel/die_bedingungslose_verteidigung_des_morgenlandes

Ein Artikel, dem ich nur voll und ganz zustimmen kann, zumindest bis zum folgenden letzten Absatz, dem ich widerspreche.

Mit anderen Worten: Bevor die sich stetig verschärfenden Probleme mit islamisch konnotiertem Antisemitismus und Ressentiments gegen „Ungläubige“ in Deutschland auch als solche benannt werden dürfen, müssen wir warten, bis die muslimischen Einwanderer gegenüber der autochthonen Bevölkerung in der Mehrheit sind und auch die ihnen dann zustehenden Machtpositionen besetzen. Bis dahin folgt Andrea Dernbach einer klaren Agenda: der bedingungslosen Verteidigung des (eingewanderten) Morgenlandes.

Sollten die Muslime einmal die Mehrheit haben, dann werden diese Probleme erst recht nicht benannt werden dürfen. Davon bin ich überzeugt.

_________________
Der Terror kommt aus dem Herzen des Islam!
(Zafer Senocak)

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