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Birne
Geschlecht: 
Alter: 44
Anmeldungsdatum: 18.09.2006
Beiträge: 4715

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Verfasst am:
26.11.2008 18:39 Suren 58, der Streit und 59, die Versammlung |
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Hier ist der Artikel, der diesmal wieder ganz interessant ist, und zwar wegen dem historischen Kontext des Korankapitels Nr. 59:
http://www.islam-deutschland.info/kblog/58-59.php
Die 59 wurde "offenbart", nachdem die Dattelpalmen der Banu Nadir verbrannt, ihre Häuser zerstört, und sie selbst aus der Gegend von Medina vertrieben waren. Die von den flüchtenden Juden zurückgelassenen sonstigen Besitztümer wurden von Mohammed persönlich verteilt.
MfG, Birne
_________________ DAS KORAN-BLOG: Alles, was man über den Islam wissen muss
http://islam-deutschland.info/kblog
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Martin
Geschlecht: 
Anmeldungsdatum: 15.12.2007
Beiträge: 132

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Verfasst am:
27.11.2008 09:16 (Kein Titel) |
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Ergänzung von mir zu dem Artikel: Mohammed hat die Banu Nadir aufgrund einer "Botschaft vom Himmel"(!) vertrieben. Ich beziehe mich auf das folgende Buch:
Ibn Ishaq: Das Leben des Propheten, übersetzt von Gernot Rotter (leider ist es nur eine Auswahlübersetzung), Edition Erdmann
Demnach gab es folgende Reihenfolge von Ereignissen:
1. Niederlage in der Schlacht von Ohod (Mitte des Monats Schawwal im Jahre 3 bzw. März 625).
2. Vier Monate später: Massaker an vierzig Muslimen am Brunnen von Ma'una durch Angehörige des Stammes Sulaim. Amr ibn Umajja tötet aus Rache und irrtümlich zwei Angehörige des Stammes Amir.
3. Die Vertreibung der Banu Nadir [Ibn Ishaq, S. 159-160]:
Zitat:
Jazid, der Sohn Rumans, berichtete mir über die Vertreibung des Stammes Nadir Folgendes:
Sodann begab sich der Prophet zu dem jüdischen Stamm der Banu Nadir. Er wollte sie bitten, ihm bei der Bezahlung der Blutschuld für jene beiden Männer zu helfen, die Amr ibn Umajja zuvor umgebracht hatte. Mohammed war dazu verpflichtet, da ihn mit den beiden Ermordeten ein Schutzversprechen verbunden hatte. Andererseits waren die beiden Stämme Nadir und Amir Bundesgenossen. Als der Prophet nun mit seiner Bitte zu den Banu Nadir kam, erklärten sie sich bereit, ihm zu helfen. Dann zogen sie sich zur Beratung zurück und sprachen zueinander:
"In eine so günstige Lage bekommen wir diesen Mann nie wieder" -- der Prophet saß nämlich neben der Wand eines ihrer Häuser --; "wer steigt also auf das Haus, wirft einen Stein auf ihn und befreit uns so von ihm?"
Einer von ihnen, Amr ibn Dschihasch, erklärte sich dazu bereit und stieg auf das Haus, um einen Stein auf den Propheten zu schleudern. Dieser saß dort mit einigen seiner Gefährten -- darunter Abu Bakr, Omar und Ali --, als ihn eine Botschaft vom Himmel erreichte, in der ihm das Vorhaben jener Leute offenbart wurde. Er machte sich deshalb sogleich auf den Rückweg nach Medina (ohne aber seinen Gefährten etwas davon gesagt zu haben). Diese warteten bei den Banu Nadir auf ihn, und als es ihnen zu lange wurde, suchten sie ihn. Ein Mann, der gerade aus Medina kam, erzählte ihnen schließlich, er habe den Propheten in die Stadt kommen sehen. Sie folgten ihm dorthin, und als sie ihn erreichten, berichtete er ihnen von dem Verrat, den die Juden gegen ihn geplant hatten. Dann ließ er zum Krieg gegen sie rüsten, zog mit den Männern los und fiel über die Banu Nadir her. Es war dies im Monat Rabi I. Er belagerte sie sechs Tage. Danach erfolgte die Offenbarung des Weinverbotes.
Die Juden hatten sich in ihren Burgen vor ihm verschanzt. Als der Prophet darauf befahl, ihre Palmen abzuschlagen und Feuer daran zu legen, riefen sie ihm zu:
"O Mohammed! Du hast bisher mutwillige Zerstörungen verboten und alle die getadelt, die sie durchführten. Wie kommt es dann, daß du unsere Palmen abschlägst und verbrennst?"
...
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