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 Libyen, was geht ab?

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free-life




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BeitragVerfasst am: 22.02.2011 13:10    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Zitat:
in Bruder aus Tripolis sagte gerade auf al-jazeera dass israelische Kampfflugzeuge mit italienischer Hilfe die Hauptstadt bombardieren .



???

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free-life




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BeitragVerfasst am: 22.02.2011 13:12    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

KM

Die wollen doch gar keine Demokratie, sondern das der Islamismus sich in deren Ländern noch mehr verankert.

Gadaffi wurde ja nicht erst einmal als Ungläubiger von seinen eigenen Leuten bezeichnet; und es ist ja hinlänglich bekannt das er und seine Söhne dem Alkohol und Frauen nicht abgeneigt sind.

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free-life




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BeitragVerfasst am: 22.02.2011 13:14    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Und ich wette das die Bevölkerung von Islamistischen Gruppierungen und religiösen Führern, aufgehetzt wurde; das dies der wahre Grund ist für die Demos.
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BEChakotay




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BeitragVerfasst am: 22.02.2011 13:33    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Hallo Don, ist zwar ein bisschen lang geraten, dieser Text, aber äußerst lesenswert.
Danke.

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Wir werden erst Frieden mit den Islamanhängern haben, wenn sie ihre Kinder mehr lieben, als dass sie uns hassen.

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DonMüsliman




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BeitragVerfasst am: 22.02.2011 20:50    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

"Muammar al-Gaddafis makabrer Totentanz in Tripolis

Libyens Despot zeigt sich in skurrilen Fernseh-Spots, während er zugleich einen Privatkrieg gegen das eigene Volk führen lässt...
...Der politische Überlebenskünstler wird endgültig zur tragikomischen Gestalt. Man könnte darüber lachen, wenn die Situation in Libyen nicht so mörderisch ernst wäre. Der Despot klammert sich an seine Macht und opfert ihr seine Landsleute. Die Familie Gaddafi befindet sich im Großeinsatz, mobilisiert sich selbst und die verbliebenen Truppen offenbar zum letzten Gefecht...

...Nach wie vor ist es sehr schwierig, belastbare Nachrichten aus Libyen zu bekommen. Youssef G., ein tunesischer Blogger, sagte „Welt Online“: „In Libyen ist die Situation für Blogger und alle anderen, die über das Internet kritisch kommentieren und kommunizieren, viel schwieriger als in Tunesien: Härtere Kontrollen, schlechte Infrastruktur, mangelndes Know How. Das Regime hat den Stecker gezogen: Das Internet ist abgeschaltet, internationale Telefongespräche sind nur eingeschränkt möglich...“

http://www.welt.de/politik/ausland/article12618345/Muammar-al-Gaddafis-makabrer-Totentanz-in-Tripolis.html

Die Tage Gadaffis sind gezählt, wenn sie ihn erwischen, werden sie ihn imho lynchen Embarassed

LG
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BeitragVerfasst am: 22.02.2011 20:58    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Ja sie werden ihn lynchen, wenn sie ihn erwischen.

Hoffentlich verläuft der Regimewechsel schnell und glimpflich ab. Wie ich lese, ist Lybien ein Land, das noch von Stammeskulturen geprägt wird. So dürfte auch ein Zerfall Lybiens nicht unwahrscheinlich sein.

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Gurnemans
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BeitragVerfasst am: 22.02.2011 22:26    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Ja, nicht ganz unähnlich Mauretanien oder Somalia.
Aber man darf auch nicht vergessen, dass die Küstenregion gut entwickelt ist.
Dort kann sich bestimmt eine Zentralregierung behaupten, aber die wird natürlich auf den guten Willen des Hinterlandes angewiesen sein.

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Opium




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BeitragVerfasst am: 23.02.2011 00:16    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

« free-life » hat folgendes geschrieben:
...und es ist ja hinlänglich bekannt das er und seine Söhne dem Alkohol und Frauen nicht abgeneigt sind.


Der liebt nur seine Krankenschwester und Du hast Koks noch vergessen, direkt aus Kolumbien. Nun gut: Ueber Venezuela...

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Schliesslich merkten auch die Wohlmeinendsten, dass sich in Köln was verändert hatte.

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DonMüsliman




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BeitragVerfasst am: 23.02.2011 02:44    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

""Ich werde als Märtyrer sterben"

Libyens Staatschef Muammar Gaddafi klammert sich trotz eines landesweiten Aufstandes an seine Macht. Er bezeichnet die Aufständigen als Ratten und Söldner. Sie wollten einen islamistischen Staat errichten..."

http://www.stern.de/politik/ausland/aufstand-in-libyen-die-verratene-republik-1656669-video.html

Anscheinend wieder mal besoffen. Der macht sich garantiert dünne

LG
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DonMüsliman




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BeitragVerfasst am: 23.02.2011 03:03    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Das Hauptproblem:

"...Würde die Grenzsicherung in Libyen zusammenbrechen, könnte das nur das Vorspiel eines Dammbruchs gewesen sein, so die Befürchtung in Rom. Über Libyen versuchen jährlich geschätzte zwei Millionen Menschen, nach Europa zu gelangen. Die Küste des Landes ist 2000 Kilometer lang, mit sechs Nachbarstaaten teilt Libyen außerdem Grenzen von rund 4000 Kilometer Länge.

Am Einsatz der europäischen Grenzschutztruppe Frontex in Italien ist Deutschland mit Hubschraubern und Experten beteiligt. Die EU-Kommission gab am Dienstag die Einzelheiten der Mission „Hermes“ bekannt, die Rom nach der Flüchtlingswelle aus Tunesien angefordert hatte. Insgesamt werden vier Flugzeuge, zwei Helikopter und zwei Schiffe samt Besatzung sowie zusätzlich 30 Experten zur Grenzüberwachung und zur Betreuung der Flüchtlinge an die italienischen Küsten geschickt, wie Kommissionssprecher Michele Cercone erklärte. Die Bundesregierung hat zwei hochseeflugtaugliche Helikopter vom Typ Puma samt Luft- und Bodenpersonal angeboten, wie ein Sprecher des Innenministeriums bestätigte. Zudem sollen zwei Fachbeamte bei der Aufnahme der Flüchtlinge beraten..."

http://www.abendblatt.de/politik/article1794451/Totgesagter-Minister-von-Gaddafi-schliesst-sich-Revolution-an.html

Na, wo wird wohl ein Großteil der Flüchtlinge bleiben?

LG
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BeitragVerfasst am: 23.02.2011 21:15    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Gaddafi droht mit einem "Massaker ähnlich am Tiananmen-Platz" und brüskiert damit die chinesische Regierung.

Ca. 30 000 !! Chinesen arbeiteten in Libyen. Man kann sich vorstellen, daß sie sicherlich eines der ersten Ziele fanatischer Muslime sein werden. Ich kann mir nicht vorstellen, daß hier vor allem muslimische Uighuren in den Maghreb geschickt wurden. In Algerien gab es bereits in den letzten Jahren große Spannungen zwischen konservativen Muslimen und den "Schweinefleisch-verzehrenden" Chinesen, die sich nicht so schnell von der islamischen Drohkulisse einschüchtern lassen.


Gaddafi brüskiert China mit Tiananmen-Vergleich

http://www.welt.de/politik/ausland/article12628003/Gaddafi-brueskiert-China-mit-Tiananmen-Vergleich.html

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BeitragVerfasst am: 23.02.2011 21:44    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Das wird wohl noch ein "Knaller" in wahrsten Sinne der Bedeutung Embarassed

LG
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BeitragVerfasst am: 23.02.2011 21:55    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Ist es lediglich ein von Gaddafi gestreutes Gerücht, daß in der Region Cyrenaica Mitglieder der Al-Kaida um einen ehemaligen Guantanamo-Häftling die Kontrolle übernommen und ein Kalifaat ausgerufen haben?

http://www.heraldsun.com.au/ipad/al-qaeda-sets-up-islamic-emirate/story-fn6s850w-1226011076258

Die Befürchtungen sind sicherlich nicht ganz unbegründet.

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BeitragVerfasst am: 24.02.2011 04:22    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Sieht er(Gaddafi) nicht gut aus?

http://www.20min.ch/diashow/19713/2007_portrait.JPG

LG
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BeitragVerfasst am: 24.02.2011 04:46    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Die Chinesen haben sich wohl auch tüchtig verkalkuliert:

"...Der libysche Diktator Muammar al Gaddafi hat mit seinen Drohungen, er werde unter seinen Gegnern ein Massaker anrichten "so wie einst auf Pekings Tiananmen-Platz", Chinas Regierung brüskiert. Gaddafi bezog sich auf das Vorbild der Pekinger Führung, die am 4. Juni 1989 Studenten- und Massenproteste blutig niederschlagen ließ. Keines der offiziellen Medien in China, auch nicht die großen Internetportale, durften gestern die Tiananmen-Äußerung des nordafrikanischen Machthabers wiedergeben. Jede Erinnerung an den Juni 1989 wird in China tabuisiert...

...Plünderungen, Brandstiftung und Übergriffe auf Vertragsarbeiter auf Baustellen durch "Gangster" und "bewaffnete Räuber" hätten bis Dienstagabend unter Chinesen 15 Schwer- und zahlreiche Leichtverletzte gefordert. Tausende chinesische Arbeiter versuchten nun, zu den Grenzen zu kommen. Die Nachrichtenagentur Xinhua meldete unter Berufung auf das chinesische Generalkonsulat in Alexandria, dass etwa 13 000 chinesische Arbeiter an der libysch-ägyptischen Grenze gestrandet seien..."

http://nachrichten.rp-online.de/politik/wie-libyens-diktator-chinas-fuehrung-brueskiert-1.335894

Die Jagd nach Rohstoffen zollt Tribut

LG
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