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 Positive Aspekte des Islam?

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Gelehrter




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Anmeldungsdatum: 27.12.2014
Beiträge: 111


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BeitragVerfasst am: 12.01.2015 15:33    Positive Aspekte des Islam? Antworten mit ZitatNach oben

Gibt es positive Aspekte, die islamspezifisch sind?

Ich finde im Islam alles Übel dieser Welt, aber gibt es auch irgendetwas Positives, was direkt auf den Islam zurückzuführen wäre?

Beispiele für Negatives:

- überall wo die Scharia gilt, gibt es keine Gerechtigkeit und immer sehr hohe Korruption
- überall wo Islam herrscht , gibt es keine Wissenschaft, keine Kunst, kein Humor
- obwohl der Kapitalismus im Islam kritisiert wird, gibt es im Islam das grösste Gefälle zwischen arm und reich

Gibt es irgendwas, wobei der Islam positiv heraussticht?

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Sybaris





Alter: 54
Anmeldungsdatum: 08.01.2015
Beiträge: 26


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BeitragVerfasst am: 12.01.2015 15:52    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Das ist eine witzige Frage... Wink
Diese Frage habe ich mit meiner (allernächsten) Umwelt und mir selber in den letzten Wochen immer und immer wieder diskutiert.
Und ganz ehrlich? Selbst mit der mir größtmöglichen Objektivität finde ich nichts, was ich daran positiv finden kann...

Und inzwischen habe ich dafür auch eine Erklärung: Dem Islam fehlt das, was für mich eine Religion auszeichnet: Ein Mindestmaß an Verantwortlichkeit des Einzelnen am Wohl der Anderen. Das impliziert Einsicht, Selbstkritik und daraus resultierend Entwicklung. In den meisten Religionen, die ich näher kenne, fällt das unter den Begriff "Spiritualität", die ich im Islam nicht erkennen kann.

Der Fokus des Islam liegt in seiner Verbreitung, nicht in der Entwicklung des Einzelnen. Vielleicht entwickeln sich islamische Länder deswegen auch so langsam (oder gar nicht).

Ich bin buddhistisch geprägt und finde gerade am Buddhismus erhebend, dass da Wert auf Veränderung und Entwicklung des Einzelnen im Inneren gelegt wird. Das sehe ich als einzige Möglichkeit an, dass sich die Menschheit vielleicht in einer absehbaren Zeit von ihren Übeln befreit.
Und witzigerweise ist der Buddhismus für mich keine Religion, sondern eine Philosophie - vielleicht kann er genau deswegen nicht permanent mit einem Gott drohen oder locken.

G.

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basic




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Anmeldungsdatum: 11.09.2011
Beiträge: 161


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BeitragVerfasst am: 12.01.2015 17:57    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Er eignet sich hervorragend als schlechtes Beispiel. Embarassed
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Gelehrter




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Anmeldungsdatum: 27.12.2014
Beiträge: 111


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BeitragVerfasst am: 12.01.2015 18:15    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Mir fällt z.B. bei Pierre Vogel seine enorme Selbstverleugnung auf, man könnte es positiv als Disziplin bezeichnen. Aber dann kann man widerum sagen er selbst hat einen entsprechenden Charakter und wäre ohne den Islam auch diszipliniert und könnte es für etwas Positives verwenden, z.B. wäre er ein perfekter Butler oder Beamter mit dieser Eigenschafft diszipliniert zu sein. Stattdessen benutzt er diese eigentlich positive Eigenschafft dafür die Menschheit mit Islam zu infizieren.
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Redpanther




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Anmeldungsdatum: 02.04.2009
Beiträge: 13161


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BeitragVerfasst am: 12.01.2015 18:24    Re: Positive Aspekte des Islam? Antworten mit ZitatNach oben

« Gelehrter » hat folgendes geschrieben:


Gibt es irgendwas, wobei der Islam positiv heraussticht?


Was für die Muslime positiv ist, für uns "Ungläubige" aber negativ, ist der starke Zusammenhalt der Muslime. Selbst wenn sie unterschiedlichen Richtungen angehören und sich gegenseitig bekämpfen, gegen Ungläubige halten sie alle zusammen, und das vor allem, wenn sie in der Diaspora leben.

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Gelehrter




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Anmeldungsdatum: 27.12.2014
Beiträge: 111


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BeitragVerfasst am: 12.01.2015 18:41    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

@Redpanther: ja, das stimmt, obgleich dieser Zusammenhalt kein echter Zusammenhalt ist. Es ist so eine Art Rassismus, nur das nicht die Hautfarbe eine Rolle spielt, sondern die Wertigkeit nach den Regeln des Koran:
Am höchsten stehen die Muslime, danach Buchreligionen Christen vor den Juden, dannach Polytheisten und alle anderen. Atheisten gibt es im Islam nicht, weil man davon ausgeht, dass der Mensch von Natur aus an Gott glaubt, und zwar an Allah nach islamischer Vorstellung. Alle anderen verdecken nur ihren Glauben.

Rassisten müssen sich untereinander auch nicht mögen, sind sich aber dahingehend immer einig, dass sie als beste aller Rassen das Licht der Welt erblickt haben und halten in diesem Sinne auch zusammen.

Der Zusammenhalt unter den Muslimen ist religiöser Rassismus.

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Jeremia




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Anmeldungsdatum: 07.02.2011
Beiträge: 712
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BeitragVerfasst am: 13.01.2015 12:27    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Vielleicht ist das Positive im Islam ähnlich dem Positivem bei den Zeugen Jehovas oder der Scientology. Auch da berichten Konvertiten ja, dass sie aus kaputten Verhältnissen, Lieblosigkeit, Orientierungslosigkeit plötzlich Verständnis finden, eine Gemeinschaft, Fürsorge, vor allem feste Werte und Regeln.
Wenn man diese Werte und Regeln beachtet, hat man plötzlich eine Art großer Familie. Außerdem ist man ja als Moslem plötzlich eine Art besserer Mensch, sozusagen Übermensch. So wie der letzte Bäckergehilfe als SS-Mann plötzlich dem jüdischen Professor haushoch überlegen war so ist der letzte somalische Ziegenhirte nun etwas Besseres als jeder Abendländer und mag der noch so viel wissen und können.

Man könnte diesen dämlichen Schopenhauer-Spruch auf den Islam anwenden:
"Die wohlfeilste Art des Stolzes hingegen ist der Gruppenstolz. Denn er verrät in dem damit Behafteten den Mangel an individuellen Eigenschaften, auf die er stolz sein könnte, indem er sonst nicht zu dem greifen würde, was er mit so vielen Millionen teilt. Wer bedeutende persönliche Vorzüge besitzt, wird vielmehr die Fehler seiner eigenen Glaubensgemeinschaft, da er sie beständig vor Augen hat, am deutlichsten erkennen. Aber jeder erbärmliche Tropf, der nichts in der Welt hat, darauf er stolz sein könnte, ergreift das letzte Mittel, auf die Religion, der er gerade angehört, stolz zu sein. Hieran erholt er sich und ist nun dankbarlich bereit, alle Fehler und Torheiten, die ihr eigen sind, mit Händen und Füßen zu verteidigen."

Das ist der Vorzug des Islam: Seine aggressive Stärke und der unbedingte Wille zur Macht gepaart mit dem Überlegenheitsgefühl seiner Mitglieder.

_________________
Jeder der behauptet, der Islam sei blutrünstig, soll durch das Schwert des Islam hingerichtet werden!
http://www.youtube.com/watch?v=_gZXg8lNH2g

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Llana






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BeitragVerfasst am: 13.01.2015 14:20    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

das Positive: hängt vom Standpunk ab.

Der Päderast wird viele positive Effekte finden, der ambitionierte Sklavenhalter eibenso.
Jemand, der eine Bevölkerung braucht die sich mit nachwachsenden Explodenten
selber gut in Schach hält, wird auch 'Gutes' im Islam finden(siehe die regelmäßigen
traditionellen Explosionen in den wallfahrenden Schiiten im Iran).
Nicht zuletzt jemand, der eine Bevölkerung verblöden will würde ich mal meinen.
Bzgl. Sklavenhalterei ist das ja besonders trickreich:
Erst mal gibts die Obersklaven, die Unterworfenen.
Die halten sich wiederum Zahlsklaven, die Dhimmis, und ggf Sexsklavinnen,
für die Triebabfuhr in verschiedenen Richtungen.
Und die Sklaven dürfen als unterworfene Kalif-Gehorcher selbr auch
Mohammed-Beleidiger ungestraft ums Eck bringen.
Schöne selbstorganisierende Sklavenhirarchie, wenn man mal weiter
oben sitzt, sehr praktisch.

_________________
MfG, L

Wenn Gutmenschen-Cretins agieren, gibt's früher oder später Tote und Verletzte.

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Llana






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BeitragVerfasst am: 13.01.2015 14:33    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

« Llana » hat folgendes geschrieben:
...wenn man mal weiter
oben sitzt, sehr praktisch.


dabei natürlich immer wieder auftretendes Problem:
solange man nicht Kalif ist, wird es auch immer andere
geben die weiter oben sitzen.
Und gerade die werden Im Islam immer Konkurrenz sein,
weil sie die richtigere Auslegung haben und man dann schnell
Ungläubiger ist.
Es sei denn, man ist Kalif.
Allerdings dahin zu kommen bedarf es in diesem Sinne schon
einer gewissen resolut-robusten Anstrengung, um erst gar
keine Konkurrenz aufkommen zu lassen.
Insofern macht es Al Bhagdadi schon genau richtig, aber dafür
hat er ja auch eine Weile Islam studiert und darin seinen Doktor
gemacht.

_________________
MfG, L

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BEChakotay




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BeitragVerfasst am: 13.01.2015 21:52    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Und was ist mit positiven Aspekten des Islam, die auch völlig Außenstehende (vulgo "Ungläubige") als Bereicherung erleben können?

Wem fällt dazu etwas ein, was annähernd vernünftig und überzeugend ist?

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Lotte




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BeitragVerfasst am: 14.01.2015 00:35    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Das Zuckerfest! Doch, ehrlich, das mag ich! Ich habe das einige Male in islamischen Ländern erlebt. Ja, es ist definitiv ein Gevölle. Aber es ist v.a. auch ein Fest, an dem die Familie wieder zusammen kommt, viel gelacht und geredet wird. Immer gute Stimmung!

Und den leckeren Süßkram, der dabei tonnenweise aufgefahren wird - den mag ich sehr Very Happy

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Jeremia




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BeitragVerfasst am: 14.01.2015 01:42    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

@BEC ich komme noch mal auf mein Post zurück:
Es ist der Zusammenhalt und die für schlichte Gemüter so selig machende Abgabe der Verantwortung für die eigene Entscheidung.

Aber ich verstehe schon, was du meinst.
Jedes Argument, das ich finde, betrifft wirklich nur schlichte Gemüter, die einen Halt suchen. Und davon haben wir ja wirklich genug.
Die Anziehungskraft des Islam besteht IMHO wirklich in der Regeln und Werte liefernden Gemeinschaft.
Aber ob das ein positiver Aspekt ist? Im Prinzip ja, wenn die Muttergesellschaft diese Regeln und Werte nicht mehr liefert.

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BEChakotay




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BeitragVerfasst am: 14.01.2015 01:52    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

« Jeremia » hat folgendes geschrieben:
...wenn die Muttergesellschaft diese Regeln und Werte nicht mehr liefert.

...oder nicht mehr liefern "darf": "Deutsche Werte" sind im besten Fall nicht existent, im schlimmeren Fall rechts, braun, dumpf, reaktionär, "pegidisch".

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BEChakotay




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BeitragVerfasst am: 14.01.2015 01:53    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

« Lotte » hat folgendes geschrieben:
Das Zuckerfest! Doch, ehrlich, das mag ich! Ich habe das einige Male in islamischen Ländern erlebt. Ja, es ist definitiv ein Gevölle. Aber es ist v.a. auch ein Fest, an dem die Familie wieder zusammen kommt, viel gelacht und geredet wird. Immer gute Stimmung!

Und den leckeren Süßkram, der dabei tonnenweise aufgefahren wird - den mag ich sehr Very Happy

Haben wir doch schon längst: Weihnachten und Ostern. Über noch mehr "Zucker"-Feste freuen sich höchstens Zahnärzte.

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BEChakotay




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BeitragVerfasst am: 14.01.2015 01:59    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Jetzt mal ehrlich: Wenn ich Völlerei und Süßkram haben will, bin ich in Deutschland doch eh schon im Paradies: Immer und überall verfügbar! Wem das nicht reicht, wandert in die USA aus. Beim Islam gibt's das Zuckerfest doch nur einmal im Jahr. Im Christentum immerhin mindestens zweimal (Weihnachten und Ostern).
Fazit: Kein Grund, zum Islam überzutreten.

Und wenn ich Gemeinschaft vermisse, wo ich mit Gleichgesinnten zusammen etwas erleben kann, brauche ich mir doch gerade im Land Nummer eins der Vereinsmeier nur einen passenden Verein herauszusuchen - oder gründe selbst einen. Da brauche ich doch nicht irgendeine Gemeinschaft mit festgefahrenen Regeln, die schon die Art und Weise des Aufstehens und des Toilettengangs vorschreiben möchte.
Fazit: Kein Grund zum Islam überzutreten.

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