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 Aischa's Alter bei der Eheschließung

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skyla




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Anmeldungsdatum: 22.01.2015
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BeitragVerfasst am: 14.06.2015 23:35    Aischa's Alter bei der Eheschließung Antworten mit ZitatNach oben

Hallo liebe Forengemeinde, ich möchte über ein Thema oder auch Kontroverse sprechen, unzwar wie alt Aischa (Aischa bint Abi Bakr) bei der Eheschließung mit dem Propheten gewesen war und ob man diese Frage anhand der heute uns zu Verfügung stehenden Quellen überhaupt auch glaß klar, ohne jeden Zweifel beantworten kann.
Denn immer wieder wird behauptet, dass Aischa 9 Jahre alt gewesen sei, als die Eheschließung mit dem Prophet erfolgte habe. (sogar von angeblichen 6 Jahren ist die Rede)
Es gibt sehr ernsthafte und starke, also auch relativ verlässliche Quellen die das verneinen und zeigen dass Aischa bei der Eheschließung (viel) Älter oder gar ca. in etwa 18 Jahre alt gewesen sein könnte.

Eines Vorweg was ganz wichtig ist: Interessant, aber auch sehr bezeichnend für manche Islamkritiker, aber auch bestimmte Kreise ist, dass sie nur die Quellen und Überlieferungen benutzen, die ihnen in deren Kram/Propaganda passen und alle anderen Quellen sowie Überlieferungen komplett wegblenden und ignorieren und so tuen als ob diese nicht existieren würden.

"Aischas Heirat mit dem Propheten Muhammad (s.)

Aischa wurde nach einigen Überlieferungen im vierten Jahr der Offenbarung geboren, wobei ihr Geburtsdatum strittig ist. Mit jungen Jahren erfolgte ihre Eheschließung mit Prophet Muhammad (s.), wobei das Alter auch unter Muslimen ebenfalls strittig ist. Als Zeitpunkt der Eheschließung gilt 1 n.d.H. (ca. 622 n.Chr.).

Laut Überlieferungen in den beiden Sammlungen von Buchari und Muslim erfolgte die Eheschließung mit Muhammad (s.), als sie neun Jahre alt war. Die Überlieferung geht allerdings auf Aischa selbst zurück. Zudem gelten die Überlieferungsketten als schwach, da in allen Hischam ibn Urwa auftritt.

Andere erheblich überzeugendere Überlieferungen sowohl von Sunniten wie auch Schiiten gehen davon aus, dass sie bei der Eheschließung viel älter war.

- Gemäß Ibn Hischams Zusammenfassung von Ibn Ishaqs Biographie des Propheten Muhammad (s.) - sie gilt als die älteste erhaltene Biographie - nahm Aischa kurz vor Umar ibn al-Khattab den Islam an. Das würde bedeuten, dass sie zum Zeitpunkt ihrer Eheschließung mindestens 14 Jahre alt war.

- Tabari berichtet, dass Abu Bakr acht Jahre vor der großen Auswanderung, als er ursprünglich an der kleinen Auswanderung nach Abessinien teilnehmen wollte, zu Mut'am ging – mit dessen Sohn Aischa damals verlobt war – und ihm ein Heiratsangebot bezüglich dessen Sohn und Aischa überbrachte, also neun Jahre vor der Eheschließung mit Muhammad (s.). Mut'am lehnte damals ab, da Abu Bakr nach jener Verlobung seiner Tochter zum Islam konvertiert war. Wäre Aischa bei Eheschließung mit Prophet Muhammad (s.) nur neun Jahre alt, wäre sie zum Zeitpunkt der ersten Verlobung noch nicht einmal geboren gewesen.
bullet Tabari schreibt in seiner Abhandlung über islamische Geschichte auch, dass Abu Bakr vier Kinder hatte und alle in der vor-islamischen Zeit geboren wurden. Das hieße, Aischa kann im Jahre 1 n.d.H. nicht unter 14 Jahre alt gewesen sein.

- Gemäß Ibn Hadschar war Fatima (a.) fünf Jahre älter als Aischa. Fatima (a.) wurde geboren, als Muhammad (s.) 35 Jahre alt war. Bei der Auswanderung war er 52, was bedeuten würde, dass Aischa bei der Heirat 14 gewesen wäre.

- Gemäß zahlreichen Quellen, darunter Ibn Kathir, war Aischa zehn Jahre jünger als ihrer Stiefschwester Asma. Ibn Kathir berichtet darüber hinaus, dass Asma den Tod ihres Sohnes im Jahre 73 n.d.H. miterlebte und wenige Tage danach im Alter von 100 Jahren selbst starb. Ibn Hadschar bestätigt diese Angabe und nennt das Jahr 73 oder 74 n.d.H. als Todesjahr. Damit war Asma im Jahre 1 n.d.H. 27 oder 28 Jahre alt und die 10 Jahre jüngere Aischa entsprechend 17 oder 18. Als Prophet Muhammad (s.) und Aischa zusammenzogen, wäre sie also 19 oder sogar 20 gewesen.

- Aischa ist dafür bekannt, dass sie an einigen Schlachten teilnahm, wie bei der Schlacht von Badr, 2 n.d.H., also ein Jahr nach ihrer Eheschließung. Die Frauen versorgten die Verletzten. Gemäß Buchari hatte Prophet Muhammad (s.) 14-Jährigen und Jüngeren verboten, an militärischen Auseinandersetzungen teilzunehmen, so dass er 15 Jahre als Mindestalter festlegte, was auch der spätesten religiösen Reife bei Männern entspricht. Es ist nicht anzunehmen, dass für Aischa eine Ausnahme gemacht wurde.

- In einer Überlieferung bei Buchari sagt Aischa: "Ich war ein junges Mädchen [dschariya], als die Sure über den Mond offenbart wurde". Diese Sure wurde acht Jahre vor der Auswanderung offenbart, und wenn Aischa mit neun Jahren geheiratet hätte, wäre sie damals erst ein einjähriges Baby [sabiyya] gewesen und hätte sich kaum erinnern können. Das Wort "junges Mädchen [dschariya]" wird gewöhnlich für 6-13 Jahre alte Mädchen verwendet, was auf ein Alter von 14-21 bei der Heirat hinweist.

- Es gibt keinen Vers im Heiligen Qur'an, die die Heirat eines unreifen Kindes erlauben würden. Der Heilige Qur'an hält dazu an, Kinder, die ein Elternteil verloren haben, zu ernähren, zu kleiden, zu erziehen und schließlich zu prüfen, ob sie reif genug sind, "bis sie das Heiratsalter erreicht haben", ehe ihnen die Verwaltung finanzieller Dinge anvertraut wird."

http://www.eslam.de/begriffe/a/aischa_bint_abu_bakr.htm

Fazit: wie man sieht, gibt es viele, darunter als relativ verlässlich geltende Quellen, die Aischa's Alter bei der Eheschließung viel viel höher bezeichnen als 9 Jahre und auch untereinander (teils stark) abweichen, bzw. variieren.

Lg


Zuletzt bearbeitet von skyla am 15.06.2015 00:05, insgesamt 4-mal bearbeitet

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skyla




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BeitragVerfasst am: 14.06.2015 23:37    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Auch folgender Artikel mit vielen Belegen ist sehr informativ und Aufschlussreich zum Thema:

"War Aisha eine sechjährige Braut? Aufdeckung einer alten Sage
Von Dr. T.O. Shanavas
(Dr.T.O. Shanavas ist Arzt in Michigan. Dieser Artikel wurde zuerst in The Minaret im März 1999 veröffentlicht)

Übersetzt aus dem Englischen von Halima Krausen

Ein Christlicher Freund fragte mich einmal: "Würdest du deine siebenjährige Tochter mit einem fünfzigjährigen Mann verheiraten?" Ich schwieg. Er fuhr fort: "Wenn nicht, wie kannst du dann mit der Verheiratung einer unschuldigen Siebenjährigen, Aisah, mit eurem Propheten einverstanden sein?" Ich sagte zu ihm: "Ich habe jetzt keine Antwort auf deine Frage." Mein Freund lächelte und ließ mich mit einem Stachel im Herzen meines Glaubens zurück. Die meisten Muslime antworten, dass solche Ehen in jenen Tagen akzeptiert waren. Sonst hätten die Leute gegen die Heirat des Propheten mit Aisha Einwände gehabt.

Eine solche Erklärung wäre allerdings nur für diejenigen annehmbar, die naiv genug sind, es zu glauben. Aber unglücklicherweise war ich mit der Antwort nicht zufrieden.

Der Prophet war ein beispielhafter Mensch. Alle seine Handlungen waren äußerst tugendhaft, so dass wir Muslime sie nachahmen können. Die meisten Leute in unserem Islamischen Zentrum, ich selbst einschließlich, würden jedoch nicht daran denken, unsere siebenjährigen Töchter mit einem zweiundfünfzigjährigen Mann anzutrauen. Wenn ein Vater oder eine Mutter einer solchen Eheschließung zustimmen würde, dann würden die meisten, wenn nicht alle, auf den Vater und den alten Ehemann hinabblicken.

1923 wurden Standesbeamte in Ägypten angewiesen, Eheschließungen nicht durchzuführen und keine Heiratsurkunde auszustellen, wenn die Braut jünger war als sechzehn und der Bräutigam jünger war als achtzehn Jahre. Acht Jahre später bestätigte das Gesetz für die Organisation und das Verfahren der Shariah-Gerichte von 1931 diese Regelung, indem Anträge auf Eheschließung nicht angehört wurden, wenn es um eine Braut ging, die jünger als sechzehn, oder ein Bräutigam, der jünger als achtzehn Jahre war. (Women in Muslim Family Law, John Esposito, 1982). Das zeigt, dass selbst in einem mehrheitlich muslimischen Land wie Ägypten Kinderehen unakzeptabel sind.

Ich glaubte also, ohne gesichertes Beweismaterial außer meiner Verehrung für meinen Propheten, dass die Geschichten von der Heirat der siebenjährigen Aisha mit dem fünfzigjährigen Propheten nur eine Sage waren. Allerdings erwiesen meine langen Bemühungen auf der Suche nach der Wahrheit in dieser Angelegenheit meine Intuition als richtig. Mein Prophet war ein Gentleman. Und er heiratete nicht ein sieben- oder neunjähriges Mädchen. Aishas Alter wurde in der Hadithliteratur falsch wiedergegeben. Darüber hinaus denke ich, dass die Erzählungen, die von diesem Ereignis handeln, höchst unzuverlässig sind. Einige der Hadithe (Überlieferungen vom Propheten) hinsichtlich Aishas Alter zum Zeitpunkt ihrer Heirat mit dem Propheten sind problematisch. Ich stelle die folgenden Belege vor, um gegen die Annahme der fiktiven Geschichte von Hisham ibn 'Urwah zu argumentieren und den Namen meines Propheten von dem Vorwurf zu reinigen, er sei ein verantwortungsloser alter Mann, der es auf ein unschuldiges kleines Mädchen abgesehen hatte.

BELEG Nr. 1: Zuverlässigkeit der Quellen

Die meisten in den Hadithbüchern abgedruckten Geschichten werden nur von Hisham ibn `Urwah erzählt, der sie allein von seinem Vater überliefert. Zunächst hätten logischerweise mehr Personen davon berichtet haben sollen als nur einer, zwei oder drei. Es ist merkwürdig, dass niemand aus Medina, wo Hisham ibn `Urwah die ersten 71 Jahre seines Lebens verbrachte, von diesem Ereignis berichtete, trotz der Tatsache, dass sich unter seinen Medinenser Schülern der geachtete Malik ibn Anas befand. Die Ursprünge der überlieferten Berichte von diesem Ereignis liegen bei Leuten im Irak, wohin Hisham angeblich umgezogen ist, nachdem er den größten Teil seines Lebens in Medina verbracht hatte.

Tahzibu'l-Tahzib, eins der bekanntesten Bücher über Leben und Zuverlässigkeit der Gewährspersonen für Überlieferungen vom Propheten, besagt, dass nach Yaqub ibn Shaibah "Er [Hisham] sehr zuverlässig ist, seine Berichte akzeptabel sind, mit Ausnahme dessen, was er nach seinem Umzug in den Irak berichetet" (Tahzi'bu'l-tahzi'b, Ibn Hajar Al-`asqala'ni, Dar Ihya al-turath al-Islami, 15t. Jhdt, Bd 11, S. 50).

Es besagt weiterhin, dass Malik ibn Anas Einwände gegen diejenigen Berichte von Hisham hatte, die durch Leute aus dem Irak wiedergegeben wurden: "Mir wurde mitgeteilt, dass Malik diejenigen Berichte von Hisham ablehnte, die durch Leute aus dem Irak übermittelt wurden" (Tahzi'b u'l-tahzi'b, Ibn Hajar Al-`asqala'ni, Dar Ihya al-turath al-Islami, Bd.11, S. 50).

Mizanu'l-ai`tidal, ein weiteres Buch über Biographien von Gewährspersonen für Überlieferungen vom Propheten, berichtet: "Als er alt wurde, erlitt Hishams Gedächtnis schweren Schaden" (Mizanu'l-ai`tidal, Al-Zahbi, Al-Maktabatu'l-athriyyah, Sheikhupura, Pakistan, Bd. 4, S. 301).

SCHLUSSFOLGERUNG: Diesen Angaben zufolge versagte Hishams Gedächtnis, und seine Berichte während seiner Zeit im Irak waren unzuverlässig. Demzufolge sind seine Berichte von Aishas Heiratsalter unzuverlässig.

CHRONOLOGIE: Es ist wesentlich, auch einige relevante Daten in der islamischen Geschichte im Blick zu behalten:

vor 610 n.C.: Jahiliya (vorislamische Zeit) vor der Offenbarung
610 n.C.: erste Offenbarung
610 n.C.: AbuBakr nimmt den Islam an
613 n.C.: Prophet Muhammad beginnt sein öffentliches Wirken
615 n.C.: Auswanderung nach Abessinien
616 n.C: Umar bin al Khattab nimmt den Islam an
620 n.C.: allgemein angenommene Verlobung Aishas mit dem Propheten
622 n.C.: Hijrah (Auswanderung nach Yathrib, später umbenannt in Medina)
623/624 n.C: allgemein angenommenes Jahr, seit dem Aisha mit dem Propheten zusammenlebte

BELEG Nr. 2: Die Verlobung

Nach Tabari (auch nach Hisham ibn 'Urwah, Ibn Hanbal und Ibn Sa'd) wurde Aisha im Alter von sieben Jahren mit dm Propheten verlobt und begann mit neun Jahren, mit ihm zusammenzuleben.

In einem anderen Werk sagt Al-Tabari jedoch: "Alle vier seiner [Abu Bakr's] Kinder wurden seinen zwei Frauen in der vorislamischen Zeit geboren" (Tarikhu'l-umam wa'l-mamlu'k, Al-Tabari (gest. 922), Bd. 4, S. 50, Arabisch, Dara'l-fikr, Beirut, 1979).

Wenn Aisha 620 n.C. (im Alter von sieben Jahren) verlobt worden wäre und 624 n.C. (mit neun Jahren) angefangen hätte, mit dem Propheten zusammenzuleben, dann würde das bedeuten, dass sie 613 n.C. geboren wäre. Auf der Grundlage des Berichts von Al-Tabari zeigen daher die Zahlen, dass Aisha 613 n.C. geboren sein müsste, drei Jahre nach dem Beginn der Offenbarung (610 n.C.). Tabari behauptet aber auch, daß Aisha in der vorislamischen Zeit (in der Jahiliya) geboren wurde. Wenn sie vor 610 n.C. geboren ist, wäre sie mindestens 14 Jahre alt gewesen, als sie begann, mit dem Propheten zusammenzuleben. Im Wesentlichen widerspricht Tabari sich selbst.

SCHLUSSFOLGERUNG: Al-Tabari ist unzuverlässig bei der Bestimmung von Aishas Alter.

BELEG Nr. 3: Aishas Alter im Verhältnis zu Fatimas Alter

Nach Ibn Hajar wurde "Fatima zu der Zeit geboren, als die Ka`bah wieder aufgebaut wurde, als der Prophet 35 Jahre alt war... sie war fünf Jahre älter als Aisha" (Al-isabah fi tamyizi'l-sahabah, Ibn Hajar al-Asqalani, Bd. 4, S. 377, Maktabatu'l-Riyadh al-haditha, al-Riyadh, 1978).

Wenn Ibn Hajar's Aussage den Tatsachen entspricht, wurde Aisha geboren, als der Prophet 40 Jahre alt war. Wenn Aisha den Propheten heiratete, als er 52 Jahre alt war, wäre Aishas Heiratsalter 12 Jahre.

SCHLUSSFOLGERUNG: Ibn Hajar, Tabari, Ibn Hisham und Ibn Hanbal widersprechen einander. Demnach ist Aishas Heirat mit sieben Jahren eine Sage.

BELEG Nr. 4: Aishas Alter im Verhältnis zu Asmas Alter

Nach Abda'l-Rahman ibn Abi Zanna'd war "Asma 10 Jahre älter als Aisha (Siyar A`la'ma'l-nubala', Al-Zahabi, Bd. 2, S. 289, Arabisch, Mu'assasatu'l-risalah, Beirut, 1992).

Nach Ibn Kathir war "sie [Asma] 10 Jahre älter als ihre Schwester [Aisha]" (Al-Bidayah wa'l-nihayah, Ibn Kathir, Bd. 8, S. 371, Dar al-fikr al-`arabi, Al-jizah, 1933).

Nach Ibn Kathir erlebte "sie [Asma] die Tötung ihres Sohnes während dieses Jahres [73 H], wie wir bereits erwähnt haben, und fünf Tage später starb sie selbst. Anderen Berichten zufolge starb sie nicht fünf, sondern 10 oder 20 oder einige Tage mehr als 20 oder 100 Tage später. Der bekannteste Bericht besagt, dass es 100 Tage später war. Zum Zeitpunkt ihres Todes war sie 100 Jahre alt." (Al-Bidayah wa'l-nihayah, Ibn Kathir, Bd. 8, S. 372, Dar al-fikr al-`arabi, Al-jizah, 1933)

Nach Ibn Hajar Al-Asqalani lebte "sie [Asma] hundert Jahre und starb 73 oder 74 H." (Taqribu'l-tehzib, Ibn Hajar Al-Asqalani, S. 654, Arabisch, Bab fi'l-nisa', al-harfu'l-alif, Lucknow).

Nach fast allen Historikern war Asma, die ältere Schwester von Aisha, 10 Jahre älter als Aisha. Wenn Asma 73 H 100 Jahre alt war, dann müsste sie zur Zeit der Hijra 27 oder 28 Jahre alt gewesen sein.

wenn Asma bei der Hijra 27 oder 28 Jahre alt war, dann wäre Aisha 17 oder 18 Jahre alt gewesen. Somit hätte Aisha, die zur Zeit der Hijra 17 oder 18 Jahre alt war, im Alter von 19 oder 20 Jahren angefangen, mit dem Propheten zusammenzuleben.

Auf der Grundlage von Hajar, Ibn Katir und Abda'l-Rahman ibn Abi Zanna'd wäre Aishas Alter zum Zeitpunkt, als sie anfing, mit dem Propheten zusammenzuleben, 19 oder 20 Jahre. In Beleg Nr. 3 behauptet Ibn Hajar, Aisha sei 12 Jahre alt gewesen, und in Beleg Nr. 4 widerspricht er sich selbst mit einer 17- oder 18-jährigen Aisha. Was ist denn nun das korrekte Alter, zwölf oder achtzehn?

SCHLUSSFOLGERUNG: Ibn Hajar ist eine unzuverlässige Quelle für Aishas Alter.

BELEG Nr. 5: Die Kämpfe von Badr und Uhud

Eine Erzählung von Aishas Teilnahme an Badr wird in der Hadithsammlung von Muslim wiedergegeben (Kitabu'l-jihad wa'l-siyar, Bab karahiyati'l-isti`anah fi'l-ghazwi bikafir). Aisha sagt in einem Bericht von der Reise nach Badr und einem der bedeutenden Ereignisse, die unterwegs stattfanden: "Als wir in Shajarah ankamen". Offensichtlich befand sich Aisha in der Gruppe, die nach Badr unterwegs war. Ein Bericht bezüglich Aishas Teilnahme am Kampf von Uhud wird bei Bukhari (Kitabu'l-jihad wa'l-siyar, Bab Ghazwi'l-nisa' wa qitalihinna ma`a'lrijal) wiedergegeben: "Anas berichtete, dass die Leute am Tag von Uhud um den Propheten herum nicht standhalten konnten. [An diesem Tag] sah ich Aisha und Umm Sulaim; sie hatten ihre Kleider von den Füßen hochgezogen [um eine Behinderung ihrer Bewegungen zu vermeiden]." Wiederum zeigt dies, dass Aisha in den Kämpfen von Uhud und Badr anwesend war.

Bei Bukhari (Kitabu'l-maghazi, Bab Ghazwati'l-khandaq wa hiya'l-ahza') wird berichtet: "Ibn `Umar behauptet, dass der Prophet mir nicht erlaubte, in Uhud dabei zu sein, da ich zu dieser Zeit 14 Jahre alt war. Aber am Tag von Khandaq, als ich 15 Jahre alt war, erlaubte der Prophet meine Teilnahme."

Auf der Grundlage der obigen Berichte (a) wurden Kinder unter 15 Jahren zurückgeschickt und durften nicht am Kampf von Uhud teilnehmen, und (b) nahm Aisha an den Kämpfen von Badr und Uhud teil.

SCHLUSSFOLGERUNG: Aishas Teilnahme and den Kämpfen von Badr und Uhud zeigt deutlich, dass sie nicht neun, sondern mindestens 15 Jahre alt war. Schließlich begleiteten Frauen ihre Männer auf den Kampfplatz, um ihnen zu helfen, nicht um ihnen zur Last zu fallen. Dieser Bericht ist ein weiterer Widerspruch bezüglich Aishas Alter.

BELEG Nr. 6: Surat al-Qamar (Der Mond)

Nach der allgemein angenommenen Überlieferung wurde Aisha etwa acht Jahre vor der Hijra geboren. Aber nach einer anderen Erzählung bei Bukhari wird berichtet, dass Aisha sagte: "Ich war ein junges Mädchen (jariyah auf Arabisch), als Surah Al-Qamar offenbart wurde (Sahih Bukhari, kitabu'l-tafsir, Bab Qaulihi Bal al-sa`atu Maw`iduhum wa'l-sa`atu adha' wa amarr).

Surah 54 des Quran wurde acht Jahre vor der Hijra offenbart (The Bounteous Koran, M.M. Khatib, 1985), das bedeutet, dass sie 614 n.C offenbart wurde. Wenn Aisha 623 oder 624 n.C. im Alter von neun Jahren angefangen hätte, mit dem Propheten zusammenzuleben, dann wäre sie zu dem Zeitpunkt, als Surah Al-Qamar (Der Mond) offenbart wurde, ein neugeborenes Kind (sibyah auf Arabisch) gewesen. Der obigen Überlieferung zufolge war Aisha tatsächlich im Jahr dieser Offenbarung ein junges Mädchen, kein Kleinkind. Jariyah bezeichnet ein junges, verspieltes Mädchen (Lane's Arabic English Lexicon). Da also Aisha, als jariyah bezeichnet wird und nicht als sibyah (infant), muss sie zum Zeitpunkt der Offenbarung von Al-Qamar zwischen 6-13 Jahre alt gewesen sein und war folglich 14-21 Jahre alt, als sie den Prophet en heiratete.

SCHLUSSFOLGERUNG: Auch diese Überlieferung widerspricht Aisha Heirat im Alter von neun Jahren.

BELEG Nr. 7: Arabische Terminologie

Nach einem Bericht von Ahmad ibn Hanbal fragte der Prophet nach dem Tod seiner ersten Frau Khadijah, als Khaula zu ihm kam, um ihm zu raten, wieder zu heiraten, diese nach den Vorschlägen fragte, die sie im Sinn hatte. Khaulah sagte: "Du kannst eine Jungfrau (bikr) heiraten oder eine Frau, die schon verheiratet war (thayyib)". Als der Prophet nach der Identität der bikr (Jungfrau) fragte, erwähnte Khaulah Aishas Namen.

Alle diejenigen, die die arabische Sprache kennen, sind sich dessen bewusst, daß das Wort bikr in der arabischen Sprache nicht für ein unreifes neunjähriges Mädchen benutzt wird. Das zutreffende Wort für ein junges, verspieltes Mädchen ist, wie zuvor erwähnt jariyah. Bikr wird andererseits für eine unverheiratete Frau ohne geschlechtliche Erfahrung vor der Ehe benutzt, so wie man auch auf Deutsch von einer "Jungfrau" spricht. Daher ist ein neunjähriges Mädchen offensichtlich keine "Frau" (bikr) (Musnad Ahmad ibn Hanbal, Bd. 6, S. .210, Arabisch, Dar Ihya al-turath al-`arabi, Beirut).

SCHLUSSFOLGERUNG: Die buchstäbliche Bedeutung des Wortes bikr (Jungfrau), im obigen Hadith ist "eine erwachsene Frau ohne sexuelle Erfahrung vor der Ehe." Somit war Aisha zum Zeitpunkt ihrer Heirat eine erwachsene Frau.

BELEG Nr. 8. Der Qur'antext

Alle Muslime sind sich darin einig, dass der Quran das Buch der Leitung ist. Wir müssen also Leitung vom Quran suchen, um den Rauch und die Verwirrung zu beseitigen, die von den herausragenden Männern der klassischen Periode des Islam hinsichtlich Aishas Heiratsalter verursacht wurde. Erlaubt der Quran die Verheiratung eines unreifen siebenjährigen Kindes oder nicht?

Es gibt keine Verse, die solche Ehen ausdrücklich erlauben. Es gibt jedoch einen Vers, der Muslime in ihrer Pflicht anleitet, ein Waisenkind aufzuziehen. Die Anleitung des Quran zum Thema der Erziehung von Waisen gilt auch im Fall unserer eigenen Kinder. Der Vers besagt: "Und händigt euer Vermögen (das Vermögen der Waise), das Gott euch zum Unterhalt gegeben hat, nicht denen aus, die schwach im Verstehen sind, und versorgt sie daraus, kleidet sie und gebt ihnen eine gute Erziehung. Und prüft sie, bis sie das heiratsfähige Alter erreicht haben. Wenn ihr sie dann geistig reif findet, dann händigt ihnen ihr Vermögen aus..." (Quran, 4:5-6).

Im Fall von Kindern, die einen Elternteil verloren haben, ist ein Muslim angewiesen, sie (a) zu ernähren, (b) zu kleiden, (c) zu erziehen und (d) ihre Reife zu prüfen "bis zum heiratsfähigen Alter," bevor man ihnen die Verwaltung von Finanzmitteln anvertraut.

Hier verlangt der Quranvers einen gründlichen Beweis ihrer intellektuellen und physischen Reife durch objektive Prüfungsergebnisse vor dem Heiratsalter, um ihnen ihr Vermögen anzuvertrauen.

Im Licht der beiden obigen Verse würde kein verantwortungsbewusster Muslim einem sieben- oder neunjährigen unreifen Mädchen die Verwaltung finanzieller Angelegenheiten übertragen. Und wenn wir einem siebenjährigen Mädchen nicht zutrauen können, finanzielle Angelegenheiten zu verwalten, dann kann sie auch nicht intellektuell oder physisch reif für die Ehe sein. Ibn Hambal (Musnad Ahmad ibn Hambal, Bd. 6, S. 33 und 99) behauptet, die neunjährige Aisha sei mehr daran interessiert gewesen, mit Spielzeugpferden zu spielen, als die verantwortungsvolle Aufgabe einer Ehefrau zu übernehmen. Es fällt daher schwer zu glauben, dass Abu Bakr, ein großer Gläubiger unter den Muslimen, seine unreife siebenjährige Tochter mit dem 50-jährigen Propheten verloben könnte. Ebenso schwer ist es, sich vorzustellen, dass der Prophet ein unreifes siebenjähriges Mädchen heiraten würde.

Eine weitere wichtige Pflicht, die vom Vormund eines Kindes verlangt wird, besteht darin, es zu erziehen. Darum sollten wir uns einmal fragen: "Wie viele von uns glauben, dass wir ein Kind zufriedenstellend erziehen können, bevor es das Alter von sieben oder neun Jahren erreicht?" Die Antwort ist: niemand. Logischerweise ist es eine unmögliche Aufgabe, ein Kind zufriedenstellend zu erziehen, bevor es das Alter von sieben Jahren erreicht. Wie können wir dann glauben, dass Aisha im Alter von sieben Jahren, ihrem angebliche Heiratsalter, zufriedenstellend erzogen war?

Abu Bakr war ein gerechterer Mann als wir alle. Somit hätte er jedenfalls so geurteilt, dass Aisha innerlich noch ein Kind war und nicht so zufriedenstellend erzogen, wie es der Quran verlangt. Er hätte sie mit niemandem verheiratet. Wenn dem Propheten vorgeschlagen worden wäre, eine unreife und noch zu erziehende siebenjährige Aisha zu heiraten, hatte er dies direkt abgelehnt, denn weder der Prophet noch Abu Bakr hätten gegen ein Gebot des Quran verstoßen.

SCHLUSSFOLGERUNG: Die Verheiratung Aishas im Alter von sieben Jahren würde gegen das Reifegebot oder die Forderungen des Quran verstoßen. Daher ist die Geschichte der Verheiratung der siebenjährigen unreifen Aisha eine Sage.

BELEG Nr. 9: Zustimmung zur Heirat

Eine Frau muss gefragt werden und ihre Zustimmung geben, um eine Eheschließung gültig zu machen (Mishakat al Masabiah, Übersetzung James Robson, Bd. I, S. 665). Aus islamischer Sicht ist das Einverständnis der Frau eine Voraussetzung für die Gültigkeit der Ehe.

Es ist unmöglich, sich vorzustellen, dass die Zustimmung eines unreifen siebenjährigen Mädchens eine gültige Vollmacht für eine Eheschließung sein könnte.

Es ist unvorstellbar, dass Abu Bakr, ein intelligenter Mann, die Zustimmung eines siebenjährigen Mädchens ernstnehmen würde, einen 50-jährigen Mann zu heiraten.

Ähnlicherweise hätte der Prophet nicht die Zustimmung eines Mädchens akzeptiert, das, dem Hadith bei Muslim zufolge, ihre Spielsachen mitnahm, als sie ging, um mit dem Propheten zusammenzuleben.

SCHLUSSFOLGERUNG: Der Prophet hat nicht eine siebenjährige Aisha geheiratet, denn das hätte gegen das Erfordernis einer gültigen Zustimmung nach dem islamischen Eherecht verstoßen. Der Prophet heiratete daher eine intellektuell und physisch reife Frau Aisha.

ZUSAMMENFASSUNG:

Es war weder ein Arabischer Brauch, Mädchen in einem so jungen Alter wie sieben oder neun Jahre zu verheiraten, noch hat der Prophet Aisha in einem so jungen Alter geheiratet. Die Araber hatten keinen Einwand gegen diese Heirat, weil sie nie auf die Art und Weise stattfand, wie sie berichtet wurde.

Offensichtlich kann die Erzählung von der Heirat der neunjährigen Aisha von Hisham ibn `Urwah kein Glaube geschenkt werden, wenn ihr so viele andere Berichte widersprechen. Darüber hinaus besteht absolut kein Grund, den Bericht von Hisham ibn `Urwah für wahr zu halten, wenn andere Gelehrte, einschließlich Malik ibn Anas, diese Erzählung aus dem Irak als unzuverlässig einschätzen. Die Zitate von Tabari, Bukhari und Muslim zeigen, dass sie einander im Hinblick auf Aishas Alter widersprechen. Darüber hinaus widersprechen sich viele dieser Gelehrten selbst in ihren eigenen Aufzeichnungen. Somit ist die Erzählung von Aishas Heiratsalter aufgrund eindeutiger Widersprüche, die aus den Werken der klassischen Gelehrten des Isam ersichtlich sind, nicht verlässlich.

Daher besteht absolut kein Grund zu glauben, dass die Information über Aishas Alter als wahr zu akzeptieren ist, während es hinreichend Gründe gibt, sie als Sage abzulehnen. Darüber hinaus lehnt der Qur'an es ab, unreife Mädchen und Jungen zu verheiraten sowie ihnen Verantwortlichkeiten aufzuerlegen."

http://www.islamheute.ch/Aischas%20Heiratsalter.htm

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Redpanther




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BeitragVerfasst am: 15.06.2015 00:28    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Das, was du offensichtlich am besten kannst, nämlich ellenlange c/p-Beiträge einstellen, das kann ich auch.

Allerdings kopiere ich nur einen Teil des Beitrags, den Rest können Interessierte unter dem anschließenden Link nachlesen.


Fatwa zu der Frage, wie alt Aischa war, als Muhammad sie heiratet

Von Scheikh Mahmoud al-Masri, einem der populärsten Verkündiger des Islam in Ägypten


Wer ist dagegen schon ein Dr. T.O. Shanavas? Was macht ihn zum Islamexperten?



(Institut für Islamfragen, dh, 03.02.2012)

Frage: „Wie alt war Aischa, als Muhammad sie heiratete?“

Antwort: ".. nun, wie alt war unsere Mutter, Aischa, als unser Herr, Muhammad - Allahs Segen und Heil seien auf ihm - sie heiratete? Hören Sie nun von mir, was in Sahih al-Bukhari [eine vor allem für sunnitische Muslime sehr glaubwürdige Überlieferungssammlung] diesbezüglich überliefert wurde. Der Prophet - Allahs Segen und Heil seien auf ihm - hat sich mit Aischa verlobt, als sie 6 Jahre alt war. Er hat die Ehe mit ihr vollzogen, als sie 9 Jahre alt war. Dies ist eine authentische Tatsache, obwohl einige dies bestreiten. Vielleicht möchten Sie mich fragen: „Das kann nicht wahr sein, denn wie könnte der Prophet, Allahs Segen und Heil seien auf ihm, jemand heiraten, der 9 Jahre alt war?“ Nun, hören Sie mir zu, mein Bruder, um zu sehen, dass diese Tatsache tausend Prozent authentisch ist. Ich werde Ihnen 7 Gründe auflisten, die die Authentizität dieser genannten Tatsache beweist:

1. Ihm [Muhammad] wurde dies [die Ehe] von Allah befohlen. Können Sie sich vorstellen, dass es jemanden geben könnte, der gegen die Befehle Allahs verstoßen könnte? Wie könnte nur unser Prophet, der frömmste Mensch überhaupt, gegen die Befehle Allahs verstoßen? Also [die Heirat] war ein Befehl Allahs. In Sahih al-Bukhari und Muslim [zwei als sehr verbindlich betrachtete, authentische Überlieferungssammlungen, vor allem für sunnitische Muslime] heißt es: Allahs Prophet - Allahs Segen und Heil seien auf ihm - sagte zu Aischa: 'Du wurdest mir dreimal im Traum gezeigt. Jedes Mal sagte mir [der Erzengel] Jibril: ‚Dies ist deine Frau in diesseitigen und jenseitigen Leben.’ Die authentische Überlieferung [arab. Hadith Sahih] berichtet, dass jedes Mal, wenn Jibril zu Allahs Propheten kam, er ihm ein zusammengewickeltes Seidentuch vorlegte. Immer, wenn er [Muhammad] das Seidentuch aufwickelte, sah er darin das Bild Aischas. Jibril sagte ihm: ‚Dies ist deine Frau im diesseitigen und jenseitigen Leben.’ Dabei reagierte er [Muhammad] immer, indem er sagte: ‚Falls dies [die Heirat mit Aischa] gut für mich ist, möge Allah dies mir ermöglichen.’

Zusammengefasst war seine Heirat mit Aischa ein göttlicher Befehl und göttliche Inspiration. Allahs Prophet - Allahs Segen und Heil seien auf ihm - würde nie einem Befahl Allahs widersprechen.

2. Ein Mädchen auf der Arabischen Halbinsel oder in einem anderen südländischen Land bekommt ihre [erste] Menstruation im frühen Alter. Also, auf der Arabischen Halbinsel, in Somalia, Mosambik, etc. könnte ein Mädchen ihre erste Menstruation im Alter von 8-9 Jahren bekommen. Das geschieht auch noch in unserer Zeit. Ich rede nicht von vor über 1400 Jahren, sondern über unsere Gegenwart. Also, mit 9 Jahren war ein Mädchen [auf der Arabischen Halbinsel] körperlich in der Lage, zu heiraten.

3. Der Prophet wollte sich gegenüber einem Verwandten von Abu Bakr dankbar zeigen, denn Abu Bakr hatte dem Islam sehr gedient. Also wollte der Prophet [Muhammad] Abu Bakr belohnen, indem er unsere Mutter, Aischa [eine der Töchter Abu Bakrs], heiratete.

4. Die damalige Umgebung bestimmte die Heirat. Die Heirat im frühen Alter war damals ein übliches Procedere. Die Heirat unserer Mutter Aischa war kein Einzelfall. Unsere Mutter Safiya bint Hu'ai bint al-Akhtab z. B. war schon, bevor der Prophet sie heiratete, mit 11 Jahren verheiratet. Und unsere Mutter Hafsa bint Umar war, bevor der Prophet [Muhammad] sie heiratete, schon mit 12 Jahren verheiratet.

Nun, wir brauchen keine Beispiele aus fernen Zeiten zu erwähnen, denn meine eigene Tante hier in Ägypten war mit 15 Jahren verheiratet. Meine zweite Tante war mit 11 Jahren verheiratet …Also, warum soll es uns wundern, dass unsere Mutter Aischa vor 1400 Jahren mit 9 Jahren [Muhammad] heiratete? Ein damaliges Mädchen mit 9 Jahren glich eine Frau in unserer Gegenwart, die 25 Jahre alt ist; also, [ein damals 9jähriges Mädchen] war stark und groß und konnte den ganzen Haushalt erledigen.




Der ganze Artikel findet sich hier:


http://www.islaminstitut.de/Anzeigen-von-Fatawa.43+M5db4804a1a3.0.html

Dass ich das eingestellt habe, heisst nicht, dass ich an den göttlichen Befehl glaube, den hat Mohammed immer nur vorgeschoben, wenn er auf eine Frau scharf war, und das kam nicht nur einmal vor.

Mir geht es hier nur um das Alter Aishas bei der Beglückung durch Mohammed.

Hier dazu ein interessanter Abschnitt von der Wikipedia-Seite über Aisha:



Eheschließung mit Mohammed
Den islamischen Überlieferungen zufolge war Aischa beim Eheschließungsvertrag mit Mohammed sechs und beim Vollzug der Ehe neun Jahre alt.[4]

Der Historiker Muhammad ibn Saʿd († 845 in Bagdad) überliefert in seinem Klassenbuch die eigene Aussage von Aischa, die gesagt haben soll: „Der Gesandte Gottes heiratete mich im Monat Schawwal im zehnten Jahr der Prophetie, drei Jahre vor der Auswanderung, als ich sechs Jahre alt war. Der Gesandte Gottes wanderte aus und kam in Medina am Montag, den 12. Rabīʿ al-awwal, an und veranstaltete mit mir die Hochzeit im Monat Schawwal, acht Monate nach seinem Auszug. Die Ehe vollzog er mit mir, als ich neun Jahre alt war.“[5][6] Anderen Berichten zufolge, ebenfalls als Aussagen von Aischa überliefert, war sie bei dem Eheschließungsvertrag nicht sechs, sondern sieben Jahre alt.[7] Demnach erfolgte die Eheschließung um das Jahr 620.

http://de.wikipedia.org/wiki/Aischa_bint_Abi_Bakr

Eine Überlieferung von der Zeit vor 845, wer ist dagegen schon ein Dr. T.O. Shanavas?

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skyla




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BeitragVerfasst am: 15.06.2015 01:01    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

« Redpanther » hat folgendes geschrieben:

Fatwa zu der Frage, wie alt Aischa war, als Muhammad sie heiratet


Hi, es handelt sich um eine Fatwa, also eine persöhnliche Meinung, die keiner glauben oder auch folgen muss. Eine Fatwa sagt auch nichts automatisch über das Wahrheitsgehalt aus, nur weil es Formell eine Fatwa ist, was ich sagen will nur weil etwas als eine Fatwa herausgegeben worden ist, muss es deshalb noch lange nicht der Wahrheit entsprechen. Soweit erstmal dazu.

Zitat:
Frage: „Wie alt war Aischa, als Muhammad sie heiratete?“

Antwort: ".. nun, wie alt war unsere Mutter, Aischa, als unser Herr, Muhammad - Allahs Segen und Heil seien auf ihm - sie heiratete? Hören Sie nun von mir, was in Sahih al-Bukhari [eine vor allem für sunnitische Muslime sehr glaubwürdige Überlieferungssammlung] diesbezüglich überliefert wurde. Der Prophet - Allahs Segen und Heil seien auf ihm - hat sich mit Aischa verlobt, als sie 6 Jahre alt war. Er hat die Ehe mit ihr vollzogen, als sie 9 Jahre alt war. Dies ist eine authentische Tatsache, obwohl einige dies bestreiten.


Es wird viel behauptet, aber nichts bewießen. Viel schlimmer finde ich sogar die Tatsache, dass alle anderen Quellen die es dazu gibt, wie man an meinem Eingangspost sieht, einfach komplett ignoriert, nicht mal erwähnt werden, so getan wird, als ob diese nicht existieren. Denn es gibt viele anderen Quellen und Überlieferungen, darunter sogar sehr glaubhafte und starke Quellen, die dem Fatwaersteller und seiner verwendeten Überlieferung klar widersprechen.

Zitat:
Dies ist eine authentische Tatsache, obwohl einige dies bestreiten.


Beweisen kann er diese Behauptung nicht. Es ist nur eine Behauptung genauso wie sein ganzes Urteil nur eine Behauptung ohne Beweis ist und ihm immer noch viele Quellen und Überlieferungen widersprechen.

Zitat:
Eheschließung mit Mohammed
Den islamischen Überlieferungen zufolge war Aischa beim Eheschließungsvertrag mit Mohammed sechs und beim Vollzug der Ehe neun Jahre alt.[4]

Der Historiker Muhammad ibn Sa%u2bfd († 845 in Bagdad) überliefert in seinem Klassenbuch die eigene Aussage von Aischa, die gesagt haben soll: „Der Gesandte Gottes heiratete mich im Monat Schawwal im zehnten Jahr der Prophetie, drei Jahre vor der Auswanderung, als ich sechs Jahre alt war. Der Gesandte Gottes wanderte aus und kam in Medina am Montag, den 12. Rab%u12b%u2bf al-awwal, an und veranstaltete mit mir die Hochzeit im Monat Schawwal, acht Monate nach seinem Auszug. Die Ehe vollzog er mit mir, als ich neun Jahre alt war.“[5][6] Anderen Berichten zufolge, ebenfalls als Aussagen von Aischa überliefert, war sie bei dem Eheschließungsvertrag nicht sechs, sondern sieben Jahre alt.[7] Demnach erfolgte die Eheschließung um das Jahr 620.

http://de.wikipedia.org/wiki/Aischa_bint_Abi_Bakr


Wikipedia macht einen großen Fehler, es greift lediglich die Quellen auf, die behaupten Aischa wäre 9 Jahre oder jünger gewesen, ALLE ANDEREN QUELLEN, werden in wikipedia nicht mal erwähnt sie werden einfach weg ignoriert, so getan als ob diese nichts existieren. Es wird nicht mal wenigstens kurz erwähnt, dass noch viele viele anderen Quellen gibt die den Quellen die wiki benutzt widersprechen, nichts. Auch wird nich drauf eingegangen wie verlässlich die Quellen sind die wiki benutzt, überhaupt ist was wiki da abliefert nicht nur insgesamt sehr schlecht, viel zu kurz gegriffen und Zweifelhaft was die Methoden angeht, sondern auch sehr Tendenzios, z.b. Tendenziös, dass viele andere Quellen erst gar nicht erwähnt werden usw.. Achso und ganz wichtig, einen Beweis dass es so gewesen ist wie es steht, ist das nicht was in wiki steht, dieser letzte Punkt ist sehr wichtig zu wissen.

Lg

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BEChakotay




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BeitragVerfasst am: 15.06.2015 11:39    Re: Aischa's Alter bei der Eheschließung Antworten mit ZitatNach oben

« skyla » hat folgendes geschrieben:
Eines Vorweg was ganz wichtig ist: Interessant, aber auch sehr bezeichnend für manche Islamkritiker, aber auch bestimmte Kreise ist, dass sie nur die Quellen und Überlieferungen benutzen, die ihnen in deren Kram/Propaganda passen und alle anderen Quellen sowie Überlieferungen komplett wegblenden und ignorieren und so tuen als ob diese nicht existieren würden.

Das hier ist ein sehr dreister Einstieg. Ich möchte gerne mal erfahren, wie und womit du das nun genau begründen willst.

Islamkritik gründet sich - insbesondere in diesem Forum - auf grundlegende islamische Quellen, auf historisch belegte Geschehnisse, auf die erlebte und berichtete Praxis der Islamanhänger und bei vielen Usern auf eigene, ganz persönliche Erfahrungen.

Welches sollen also die "Quellen und Überlieferungen" sein, die "manche Islamkritiker, aber auch bestimmte Kreise [...]benutzen", die "in deren Kram/Propaganda" passt?

Wen meinst du mit "bestimmte Kreise"?

Und du willst dich aufregen, weil du dich verleumdet fühlst?

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BEChakotay




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BeitragVerfasst am: 15.06.2015 12:30    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Hier ist ein wackerer Glaubensbrüder von skyla, mit dem er sich mal befassen sollte:
« Johnny » hat folgendes geschrieben:
Bismilah,

Frauen müssen sich genauso wie Männer Allah unterwerfen und müssen Seinen Willen akzeptieren. Wie gesagt ist dies jedoch eine gewinnbringende Unterwerfung.

Eine gläubige muslimische Frau muss sämtliche Bereiche des Islam akzeptieren. Also wenn es im Islam heißt, dass eine 9-jährige geschlechtsreife Frau verheiratet werden darf, sofern die Bedingungen ( Zustimmung der Frau, Mann muss fähig sein seine Familie zu ernähren, Zustimmung vom Vater der Frau, etc. ) erfüllt sind, dann muss dies eine muslimische Frau akzeptieren.

P. S.: Ich spreche nicht für Frauen und auch nicht für Männer. Ich spreche allein um Allahs Willen.

http://islam-deutschland.info/forum/viewtopic.php?p=215044#215044

Es ist ja eigentlich völlig wurscht, ob Aischa mit neun Jahren verheiratet wurde oder mit vierzehn - da gibt es seit eh und je Streitpunkte. Entscheidend ist, wie eine große Zahl von Islamanhängern es sieht und wie sie ihr Leben danach ausrichten und welche Folgen das für viele Mädchen in islamischen Gesellschaften hat.

Solange solche islamischen Quelltexte existieren und von sehr vielen Muslimen ernst genommen werden, wird die Diskussion (und gelebte Praxis!) kein Ende nehmen:

"Translation of Sahih Bukhari, Book 62:

Volume 7, Book 62, Number 64:

Narrated 'Aisha:

that the Prophet married her when she was six years old and he consummated his marriage when she was nine years old, and then she remained with him for nine years (i.e., till his death)."

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BeitragVerfasst am: 15.06.2015 15:03    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

« BEChakotay » hat folgendes geschrieben:


Es ist ja eigentlich völlig wurscht, ob Aischa mit neun Jahren verheiratet wurde oder mit vierzehn - da gibt es seit eh und je Streitpunkte. Entscheidend ist, wie eine große Zahl von Islamanhängern es sieht und wie sie ihr Leben danach ausrichten und welche Folgen das für viele Mädchen in islamischen Gesellschaften hat.

Solange solche islamischen Quelltexte existieren und von sehr vielen Muslimen ernst genommen werden, wird die Diskussion (und gelebte Praxis!) kein Ende nehmen


so siehts aus!
und genau so verhält es sich auch mit themen wie taqqiya, apostasie, sklaverei und was es sonst noch alles gibt.
ich habe nicht vor jemanden umzubringen wenn er den islam verlässt, habe kein interesse, "ungläubige" zu versklaven oder meine tochter mit einem mann meiner wahl zu verheiraten, habe nicht vor eine 6-, 9-, 14-jährige zu heiraten. wenn doch würde mich es aber nicht wundern, wenn man mich als pädophil bezeichnen würde.
@skyla sollte eigentlich nicht uns erzählen, das wir ein falsches bild vom islam haben, sondern den menschen in pakistan, afghanistan, saudi-arabien, ägypten, indonesien, türkei, marokko, sudan, somalia, kuwait usw.

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BeitragVerfasst am: 15.06.2015 15:39    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

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BeitragVerfasst am: 15.06.2015 15:49    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

skyla:
Die meisten Muslime antworten, dass solche Ehen in jenen Tagen akzeptiert waren. Sonst hätten die Leute gegen die Heirat des Propheten mit Aisha Einwände gehabt.

Eine solche Erklärung wäre allerdings nur für diejenigen annehmbar, die naiv genug sind, es zu glauben. Aber unglücklicherweise war ich mit der Antwort nicht zufrieden.

Der Prophet war ein beispielhafter Mensch. Alle seine Handlungen waren äußerst tugendhaft, so dass wir Muslime sie nachahmen können.


Also so wie bei der Sklavenhaltung und der sexuellen Ausbeutung dieser Sklavinnen durch Muhammed.
Was beides durch den Quran legitimiert ist.
---

Außerdem ist mir neu, dass die Hadith-Sammlungen von al-Buchari (Bukhari) und Muslim Ibn al-Hajaj als schwach gelten.
Im Gegenteil, gerade deren Arbeiten gelten als beispielhaft authentisch.

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BeitragVerfasst am: 19.06.2015 16:18    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

« BEChakotay » hat folgendes geschrieben:
« Johnny » hat folgendes geschrieben:
Bismilah,

Frauen müssen sich genauso wie Männer Allah unterwerfen und müssen Seinen Willen akzeptieren. Wie gesagt ist dies jedoch eine gewinnbringende Unterwerfung.

Eine gläubige muslimische Frau muss sämtliche Bereiche des Islam akzeptieren. Also wenn es im Islam heißt, dass eine 9-jährige geschlechtsreife Frau verheiratet werden darf, sofern die Bedingungen ( Zustimmung der Frau, Mann muss fähig sein seine Familie zu ernähren, Zustimmung vom Vater der Frau, etc. ) erfüllt sind, dann muss dies eine muslimische Frau akzeptieren.

P. S.: Ich spreche nicht für Frauen und auch nicht für Männer. Ich spreche allein um Allahs Willen.

http://islam-deutschland.info/forum/viewtopic.php?p=215044#215044


Hi, völliger Unsinn was dieser Johnny da verzapft, eine muslimische Frau muss laut Islam erstmal gar nichts akzeptieren, erst Recht muss eine muslimische Frau nicht das Faslche Islamverständnis von irgendwelchen Typen akzeptieren. Belege für seine falschen Behauptungen bringt er auch nicht vor, ich hingegen könnte zich Belege und Beweise bringen die zeigen würden, dass Johnny irrt, einige davon werde ich bringen. Der Koran sieht keinen Zwang vor ("Es gibt keinen Zwang in der Religion" ist der Anfang des 256. Koranverses des zweiten Kapitels). Der Islam lehnt Zwangsheirat ab, das geht sowohl aus dem Koran als auch den Hadithe klar hervor:

http://www.islam-deutschland.info/forum/viewtopic.php?p=263610#263610

Ich frage mich wer ein Johnny im Vergleich zum Koran ist , erst recht wenn der Koran diesem Johnny widerspricht. Interessant ist auch dass manche auf solche Johnnys und co's zurückgreifen und denken damit was erreichen oder beweisen zu können, statt mal im Koran nachzuschauen, was Gott selber dazu sagt.
Ich kann auch verstehen warum allgemein manche (ohne jetzt Jemanden konkret zu meinen) den Koran wie der Teufel das Weihwasser vermeiden, weil im Koran Dinge stehen die nicht in das Konzept der Antiislampropaganda passen, statt dessen beruft man sich lieber auf irgendwlchen sog. Gelehrtenaussagen (die dem Koran wiedersprechen) oder Hadithe, die dem Koran widersprechen, alles mögliche wird herangezogen, nur nicht der Koran, die wichtigste Quelle im Islam, welches immer das letzte Wort hat. Und wenn es nicht anders geht und man den Koran schon heranzieht, dann werden fleißig Verse aus ihrem Kontext geworfen, telweise sogar oft in kastrierter Form. Wie gesagt der Koran passt in die Antiislampropaganda mancher Leute überhaupt nicht, also wird er a) komplett außer acht gelassen und man widmet sich allen anderen Möglichen Dingen oder b) wenn der Koran schon benutzt wird, dann wird dann dran solange geschnibbelt und aus dem Kontext geworfen, bis alles der Propagandagerecht manipuliert wurde.

Ich selber hatte schon oft mit Menschen zu tun, die dieser Manipulation auf den Leim gegangen waren und später erkannt hatten, dass das was über manche Verse oder dem Koran behauptet wurde nicht stimmt. Also ein Johnny kann ja den ganzen Tag viel behaupten, sogar auf einem Bein stehend^^ was zählt sind Fakten, was der Koran sagt. Interessant ist auch, dass dieser Johnny alle Quellen (darunter sehr starke) zum Heiratsalter Aischa's zu ignorieren scheint, die besagen dass Aischa' bei der Heirat viel älter gewesen sein muss.

Lg


Zuletzt bearbeitet von skyla am 19.06.2015 16:26, insgesamt einmal bearbeitet

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skyla




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BeitragVerfasst am: 19.06.2015 16:22    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

« cheruskerOS » hat folgendes geschrieben:

@skyla sollte eigentlich nicht uns erzählen, das wir ein falsches bild vom islam haben, sondern den menschen in pakistan, afghanistan, saudi-arabien, ägypten, indonesien, türkei, marokko, sudan, somalia, kuwait usw.


Hi, wenn ich irgendwo eine Falschinfo/Behauptung sehe, dann lasse ich diese Falsche Behauptung nicht einfachso unbeantwortet stehen, egal von wem sie stammt, ob Gläubig oder Nnicht Gläubig/Andersgläubig.

Außerdem lesen hier viele mit, darunter auch Muslime, ich erzähl es also jedem, der hier mitließt, also auch Muslimen.

Lg

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BeitragVerfasst am: 19.06.2015 16:37    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Und die glauben alle DIR, und verwerfen Al-Buchari und Muslim Ibn al- Hajaj.

Deren Hadith-Sammlungen in der Sunna als anerkannteste gelten.

Btw. Frage oben!
skyla: Der Prophet war ein beispielhafter Mensch. Alle seine Handlungen waren äußerst tugendhaft, so dass wir Muslime sie nachahmen können.

Star Lord: Also so wie bei der Sklavenhaltung und der sexuellen Ausbeutung dieser Sklavinnen durch Muhammed.
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BEChakotay




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BeitragVerfasst am: 19.06.2015 17:14    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

« skyla » hat folgendes geschrieben:
« BEChakotay » hat folgendes geschrieben:
« Johnny » hat folgendes geschrieben:
Bismilah,

Frauen müssen sich genauso wie Männer Allah unterwerfen und müssen Seinen Willen akzeptieren. Wie gesagt ist dies jedoch eine gewinnbringende Unterwerfung.

Eine gläubige muslimische Frau muss sämtliche Bereiche des Islam akzeptieren. Also wenn es im Islam heißt, dass eine 9-jährige geschlechtsreife Frau verheiratet werden darf, sofern die Bedingungen ( Zustimmung der Frau, Mann muss fähig sein seine Familie zu ernähren, Zustimmung vom Vater der Frau, etc. ) erfüllt sind, dann muss dies eine muslimische Frau akzeptieren.

P. S.: Ich spreche nicht für Frauen und auch nicht für Männer. Ich spreche allein um Allahs Willen.

http://islam-deutschland.info/forum/viewtopic.php?p=215044#215044


Hi, völliger Unsinn was dieser Johnny da verzapft, eine muslimische Frau muss laut Islam erstmal gar nichts akzeptieren, erst Recht muss eine muslimische Frau nicht das Faslche Islamverständnis von irgendwelchen Typen akzeptieren. Belege für seine falschen Behauptungen bringt er auch nicht vor, ich hingegen könnte zich Belege und Beweise bringen die zeigen würden, dass Johnny irrt, einige davon werde ich bringen. Der Koran sieht keinen Zwang vor ("Es gibt keinen Zwang in der Religion" ist der Anfang des 256. Koranverses des zweiten Kapitels). Der Islam lehnt Zwangsheirat ab, das geht sowohl aus dem Koran als auch den Hadithe klar hervor:

http://www.islam-deutschland.info/forum/viewtopic.php?p=263610#263610

Ich frage mich wer ein Johnny im Vergleich zum Koran ist , erst recht wenn der Koran diesem Johnny widerspricht. Interessant ist auch dass manche auf solche Johnnys und co's zurückgreifen und denken damit was erreichen oder beweisen zu können, statt mal im Koran nachzuschauen, was Gott selber dazu sagt.
Ich kann auch verstehen warum allgemein manche (ohne jetzt Jemanden konkret zu meinen) den Koran wie der Teufel das Weihwasser vermeiden, weil im Koran Dinge stehen die nicht in das Konzept der Antiislampropaganda passen, statt dessen beruft man sich lieber auf irgendwlchen sog. Gelehrtenaussagen (die dem Koran wiedersprechen) oder Hadithe, die dem Koran widersprechen, alles mögliche wird herangezogen, nur nicht der Koran, die wichtigste Quelle im Islam, welches immer das letzte Wort hat. Und wenn es nicht anders geht und man den Koran schon heranzieht, dann werden fleißig Verse aus ihrem Kontext geworfen, telweise sogar oft in kastrierter Form. Wie gesagt der Koran passt in die Antiislampropaganda mancher Leute überhaupt nicht, also wird er a) komplett außer acht gelassen und man widmet sich allen anderen Möglichen Dingen oder b) wenn der Koran schon benutzt wird, dann wird dann dran solange geschnibbelt und aus dem Kontext geworfen, bis alles der Propagandagerecht manipuliert wurde.

Ich selber hatte schon oft mit Menschen zu tun, die dieser Manipulation auf den Leim gegangen waren und später erkannt hatten, dass das was über manche Verse oder dem Koran behauptet wurde nicht stimmt. Also ein Johnny kann ja den ganzen Tag viel behaupten, sogar auf einem Bein stehend^^ was zählt sind Fakten, was der Koran sagt. Interessant ist auch, dass dieser Johnny alle Quellen (darunter sehr starke) zum Heiratsalter Aischa's zu ignorieren scheint, die besagen dass Aischa' bei der Heirat viel älter gewesen sein muss.

Lg


Geballte Ladung persönliche Meinung von skyla. Mehr als das ist es beileibe nicht.

« skyla » hat folgendes geschrieben:
Der Koran sieht keinen Zwang vor ("Es gibt keinen Zwang in der Religion" ist der Anfang des 256. Koranverses des zweiten Kapitels). Der Islam lehnt Zwangsheirat ab, das geht sowohl aus dem Koran als auch den Hadithe klar hervor

Erstens: Wenn es um das Alter Aischas bei ihrer Verheiratung geht, ist es unpassend auf Sure 2:256 zu verweisen. Dieser Vers (von dir aus dem Kontext geschmissen und kastriert - um bei deiner Terminologie zu bleiben) hat mit diesem Thema nichts, aber auch rein gar nichts zu tun. Wenn du diesen Vers immer wieder zu allen Themen anführst, dann bist du eigentlich ein richtiger OT-Meister, obwohl du doch laufend betonst, wie wichtig dir das themenbezogene Diskutieren ist (btw: hier könnten wir darüber diskutieren, ob wir unter Diskussion dasselbe verstehen, aber diese Baustelle eröffne ich nicht, belasse es lieber bei diesem rhetorischen Seitenhieb).

Zudem reicht es mir überhaupt nicht, wenn du behauptest, der Koran lehne Zwangsheirat ab - und dann nur einen Link zu einem Beitrag in unserem Forum bringst. Stattdessen erwarte ich von dir - selbsternannten Korangelehrten - klare Angaben von Suren und Versen des Koran, die das eindeutig wiedergeben.

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BeitragVerfasst am: 19.06.2015 18:20    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Sein Lieblingswort schein kastrieren zu sein... Wink
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BeitragVerfasst am: 19.06.2015 20:41    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

[quote="BEChakotay"]
« skyla » hat folgendes geschrieben:

« skyla » hat folgendes geschrieben:
Der Koran sieht keinen Zwang vor ("Es gibt keinen Zwang in der Religion" ist der Anfang des 256. Koranverses des zweiten Kapitels). Der Islam lehnt Zwangsheirat ab, das geht sowohl aus dem Koran als auch den Hadithe klar hervor

Erstens: Wenn es um das Alter Aischas bei ihrer Verheiratung geht, ist es unpassend auf Sure 2:256 zu verweisen. Dieser Vers (von dir aus dem Kontext geschmissen und kastriert - um bei deiner Terminologie zu bleiben) hat mit diesem Thema nichts, aber auch rein gar nichts zu tun. [/size].

Zudem reicht es mir überhaupt nicht, wenn du behauptest, der Koran lehne Zwangsheirat ab - und dann nur einen Link zu einem Beitrag in unserem Forum bringst. Stattdessen erwarte ich von dir - selbsternannten Korangelehrten - klare Angaben von Suren und Versen des Koran, die das eindeutig wiedergeben.


Richtig, Vers 2:256 hat mit dem Thema nichts zu tun, wenn du und andere aber immer wieder in OT abdriften und/oder Texte die (auch) OT Behauptungen/Themen beinhalten, hier verwenden, dann habe 1. nicht ich mit dem OT angefangen. (Auch mir wäre es lieber gewesen wenn manche von euch in anderen Threads, sowieo auch in diesem Thread nicht in OT abweichen würdet) 2. ist der Vers von mir nicht aus dem Kontext geworfen wie du behauptest und was das kastrieren angeht, wenn ich von Verse kastrieren und aus dem Kontext verwefen spreche, meine ich damit in der Form, sodass man die Uhrsprüngliche Bedeutung ändert und eine anderen Bedeutung zuweist. (werde ich beim nächsten mal mit dazu schreiben sodass meine aussage und was ich damit meine (und ihr wisst genau was ich damit meine) es nicht mehr von euch missbraucht werden kann).

Das Kastrieren von Versen an sich ist ja nicht schlimm, schlimm wird es nur, wenn man dadurch die Bedeutung und den Kontext verändert (sowas das gemeint). Ich behaupte, ich selber kastriere also keine Verse, sodass sich die Bedeutung verändert.
Wenn andere User Verse kastrieren und aus dem Kontext werfen, sodass sich die Bedeutung verändert, dann belege ich dies auch fast immer gleich, ich behaupte es also nicht nur einfachso, sondern zeige es auch auf. Falls jemand der Meinung sein sollte, dass ich Verse kastriere, den Kontext nicht beachte, SODASS sich die Bedeuutng verändere (denn nur darum gehts, dass die Bedeutung manipuliert wird), dann kann derjenige ja gerne anhand von Belegen, versuchen mir aufzuzeigen, dass ich falsch liege. Ich habe sogar bisher immer als mir das vorgeworfen wurde ohne es gleichzeitig belegt zu bekommen, dass man es mir gerne mal belegen/aufzeigen kann.

Zitat:
Wenn du diesen Vers immer wieder zu allen Themen anführst, dann bist du eigentlich ein richtiger OT-Meister, obwohl du doch laufend betonst, wie wichtig dir das themenbezogene Diskutieren ist


wie gesagt hab ich nicht damit angefangen sondern erst als das OT aufkam habe ich drauf geantwortet und in meiner Antwort dazu diesen Vers benutzt. Wie ich auf was antworte ist immer noch meine Entscheidung. Selber mit OT anfangen und dann anderen die auf OT antworten vorzuwerfen dass sie mt OT angefangen hätten, finde ich schon ziemlich dreist. Interessant ist auch, dass in anderen Threads (trotz vieler meiner Aufrufe nicht in OT anzudriften) viele von euch, darunter auch du oder ein Stra Lord nicht davon abgelassen hatten OT weiter zu diskutieren, es wurde teilweise mehr OT diskutiert als Topic. Ich wüsste z.b. nicht was das Thema Sklaverrei im was Star Lord fast in jedem Thread als OT postet, Islam mit dem Topic "Aischa's Alter bei der Eheschließung" zu tun hat. Da sehe ich z.b. von dir, BEChakotay, keine kritik an Star Lord was OT angeht, schon interessant, statt dessen wird hier auf jemanden rumgehackt (so jedenfalls mein Eindruck), welcher nicht mit OT begonnen hat sonder nur auf OT reagiert und geantwortet hat.

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