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 Hat dieses Forum christenfeindliche Tendenzen?

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Poll :: Hat dieses Forum christenfeindliche Tendenzen?

JA!
16%
 16%  [ 4 ]
NEIN!
68%
 68%  [ 17 ]
Durchaus, allerdings unterschwellig.
4%
 4%  [ 1 ]
Durchaus, allerdings sind das nur einige wenige Nutzer.
12%
 12%  [ 3 ]
Stimmen insgesamt : 25


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kritapost




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Anmeldungsdatum: 01.06.2009
Beiträge: 1449


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BeitragVerfasst am: 02.11.2009 21:15    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Zitat:
Frag mal eine ältere Damen oder Herren er solle dir ein Gedicht aus seiner Schulzeit vortragen. Und dann überlege dir mal welche Motivation diese Leute hatten ein Wort zu überliefern welches sie von Gott hatten.

Halte ich für ein etwas fragwürdiges Argument. Genau so argumentieren die Moslems mir dem Koran: die fehlerlose mündliche Überlieferung. Dem Frieden traue ich nicht so ganz.
Ein schönes Beispiel: die Konzertpianisten Elly Ney (die Reichsklavierurgoßmutter) gab nach dem Krieg, hochbetagt, noch öffentliche Konzerte, vornehmlich aus Beethovensonaten bestehend. Sie spielte, wie üblich, auswendig. Angesprochen darauf, dass sie sich nicht immer an den Beethovenschen Notentext hielt (bösartige Zuhörer hatten die entsprechenden Noten auf den Knien), antwortete sie lächelnd: "ach wissen Sie, wenn ich den Notentext vergesse, improvisiere ich so lange, bis er mir wiedereinfällt".
Sicherlich gut gemacht, doch leider kein Beethoven.

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Wir "Islamkritiker" unterscheiden stets sehr genau zwischen Islam und Muslimen, so wie "Deutsche oder Mohammedaner".
Nimm, was dein ist, und gehe hin. Matth. 20,14

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Judith




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Anmeldungsdatum: 24.10.2009
Beiträge: 523


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BeitragVerfasst am: 02.11.2009 21:44    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

« kritapost » hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Frag mal eine ältere Damen oder Herren er solle dir ein Gedicht aus seiner Schulzeit vortragen. Und dann überlege dir mal welche Motivation diese Leute hatten ein Wort zu überliefern welches sie von Gott hatten.

Halte ich für ein etwas fragwürdiges Argument. Genau so argumentieren die Moslems mir dem Koran: die fehlerlose mündliche Überlieferung. Dem Frieden traue ich nicht so ganz.
Ein schönes Beispiel: die Konzertpianisten Elly Ney (die Reichsklavierurgoßmutter) gab nach dem Krieg, hochbetagt, noch öffentliche Konzerte, vornehmlich aus Beethovensonaten bestehend. Sie spielte, wie üblich, auswendig. Angesprochen darauf, dass sie sich nicht immer an den Beethovenschen Notentext hielt (bösartige Zuhörer hatten die entsprechenden Noten auf den Knien), antwortete sie lächelnd: "ach wissen Sie, wenn ich den Notentext vergesse, improvisiere ich so lange, bis er mir wiedereinfällt".
Sicherlich gut gemacht, doch leider kein Beethoven.


Zugegeben: Mündliche Überlieferungen sind in der Regel schlechter als schriftliche Überlieferungen. Nur sollte man sie trotzdem nicht völlig schlecht reden. Zumal es, wie ich auch sagte, ja bereits schriftliche Quellen, vor den heutigen vier kanonischen Evangelien gab. Das es sich um Quellen handelt und nicht um die volle Spiegelung der Realität, merkt man schon daran, dass sich selbst die synoptischen Evangelien nicht immer ganz einig sind, aber man schon merkt das sie von der gleichen Person sprechen, das JohEv weicht dann schon noch etwas weiter ab (hat aber auch offenbar andere Intensionen) und dann gibt es dann ja noch Apokryphen verschiedenster Qualität. Doch gerade das zeigt, dass da nicht eine einzelne Person am Werke war, die mal eben alles zusammengeraten hat.

Mit Mts, DtMk, Q und Lks und solchen Sachen will ich mal gar nicht anfangen.

Ich bin sicher die Letzte die nicht irgendwelche Biblizisten auf den Teppich holt (Monalisa hier im Forum fühlt sich deswegen sogar angegriffen), aber man darf auch nicht den Wert der kanonischen Evangelien als historische Quellen herunter reden.

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kritapost




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Anmeldungsdatum: 01.06.2009
Beiträge: 1449


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BeitragVerfasst am: 02.11.2009 22:45    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Zitat:
Nur sollte man sie trotzdem nicht völlig schlecht reden.

Will ich auch garnicht, auch nicht als historische Quellen herunter reden. Nur ein kleiner Zweifel sollte schon dabei sein (sagt der naturwissenschaftlich Verbildete). Sind eigentlich die Paulusquellen nicht älter als die der Evangelien?
Zitat:
Doch gerade das zeigt, dass da nicht eine einzelne Person am Werke war, die mal eben alles zusammengeraten hat.

Dieser Mo-Märchenstunde schenke ich überhaupt keinen Glauben. Aus meiner Sicht waren da mehrere beteiligt, auch zu unterschiedlichen Zeiten und Orten. Das Ganze wurde dann mit der heißen Nadel unter Othman zusammengestricktt.
Man kennt ja viele Entstehungsmythen religiöser Schriften. Das Mo-Märchen ist sicherlich davon das dämlichste.

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Lotte




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BeitragVerfasst am: 02.11.2009 23:20    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Trauriger Thread hier, ehrlich Sad

Fakt ist: ein "normaler" Atheist hält nicht viel von der Vorstellung eines Gottwesens - sonst wäre er kein Atheist. Und das ist eine Art und Weise, die Welt zu sehen.
Nur: darf er es nun nicht mehr schreiben, dass er Vorstellungen, die ihm fremd sind, für unglaubwürdig hält? Um Religiöse nicht zu beleidigen?

Liebe Judith, bist du je auf die Idee gekommen, dass es einfach normal ist, dass man keine Hochachtung vor etwas hat, das man selbst für unglaubwürdig hält?
So ist das nun mal mit dem Atheismus: wenn man selbst "Gott" für etwas unglaubwürdiges hält, ist es recht schwer und würde einen auch selbst unglaubwürdig machen, wenn man dann Hochachtung vor dem Glauben anderer an sowas hätte.

Ich bin bekennende Atheistin. Und ich toleriere und akzeptiere es, wenn andere an etwas für mich absolut Unglaubwürdiges glauben. Aber dennoch bin ich persönlich der Meinung, dass es gelinde gesagt Blödsinn ist.

Mir hat kürzlich ein gläubiger Moslem erklärt, warum die Jungfräulichkeit so wichtig ist: das Hymen sei dazu da, dass die Gebärmutter bei kleinen Mädchen nicht rausfallen kann. Das glaubt er fest und unabänderlich. Soll ich nun Achtung davor haben, dass er etwas glaubt, was ich für Blödsinn halte?
Also toleriere und akzeptiere ich es, dass er das glaubt - aber ich halte es deshalb trotzdem für Unfug und das Ernstnehmen bzw. der Respekt dazu fällt mir schwer.
Und ähnlich verhält es sich mit dem Glauben an irgendwelche Götter.

Die Beiträge von Torquemada schätze ich sehr - denn oft schreibt er genau das, was ich auch denke. Es ist der atheistische Weg, die Welt zu sehen Wink
Und natürlich habe auch ich mich schon mit Monalisa über solche Themen gezofft - und trotzdem achte und respektiere ich sie: als Mensch und für ihre Freundlichkeit und die Fähigkeit, Debatten auf das Thema bezogen zu sehen.

Das ist die Basis, die ich hier im Forum sehe: sich gegenseitig als Menschen zu achten und zu respektieren. Das impliziert aber eben nicht, dass ich nicht Gedankengänge, Ideologien und Glauben als Blödsinn interpretiere, wenn ich sie für unglaubwürdig und nicht nachvollziehbar betrachte.

Ich habe ein Hobby, für das mich viele Menschen, die ich zu meinen Freunden zähle, belächeln und es nicht ernst nehmen. Trotzdem weiß ich, dass diese Menschen mich als Person respektieren und achten und erwarte nicht, dass sie jeden Teil meiner Person als toll empfinden. Denn ich möchte mich nicht auf diesen einen Teil meines Lebens reduziert wissen.

Das geschieht aber unwillkürlich, wenn es um Glauben geht. Und das ist es auch, was ich aus deinen Beiträgen herauslese. In erster Linie bist du hier im Forum die Person Judith - dass du AUCH Christin bist, ist lediglich ein Teil deiner Persönlichkeit. Warum reduzierst du dich so auf diesen einen Part und fühlst dich in deiner Gesamtpersönlichkeit angegriffen, wenn jemand das als Unfug abtut? Es ist das Recht jedes Einzelnen, Aspekte abzulehnen oder auch nicht ernst zu nehmen.

Schau, ich weiß sehr wohl, dass dein Glaube impliziert, mich als potentielle Anwärterin für die Hölle anzusehen, WEIL ich nicht an Gott glaube. Dadurch fühle ich mich doch auch nicht beleidigt - nichtmal dann, wenn jemand Gläubiges das konkret schreibt. Warum auch?

Vielleicht kann man diese Diskussionen wirklich nur führen, wenn man sich als Gesamtpersönlichkeiten sieht und nicht ausschließlich auf einen einzigen Aspekt reduziert.

Im Übrigen finde ich die Beiträge von Torque (weil du ihn hier explizit anführst) nicht beleidigend. Es ist schlichtweg seine Sicht dieses Aspektes und wie du auch, hat er das Recht, das zu schreiben, wie er die Welt sieht.

An deiner Abstimmung nehme ich nicht teil - denn so wie ich die Welt sehe, ist es mir nicht möglich.

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Gruß,
Lotte
„Religion ist eine Beleidigung der Menschenwürde. Mit oder ohne sie würden gute Menschen Gutes tun und böse Menschen Böses. Aber damit gute Menschen Böses tun, bedarf es der Religion.“ (Steven Weinberg)

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Judith




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BeitragVerfasst am: 02.11.2009 23:54    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Zitat:
Will ich auch garnicht, auch nicht als historische Quellen herunter reden. Nur ein kleiner Zweifel sollte schon dabei sein (sagt der naturwissenschaftlich Verbildete). Sind eigentlich die Paulusquellen nicht älter als die der Evangelien?


Wie gesagt, lies mal mein Gespräch mit Monalisa, dann wirst du sehen das ich da durchaus zu kritischem Denken bereit bin. Wink

In aller, aller Regel werden ersten "Paulusquellen" schon vor den Evangelien datiert. Q wird in etwa in die gleiche Zeit datiert wie die ersten "Paulusquellen" (Gal und 1+ 2 Thess). Problematisch ist aber eben das Paulus ja eher Theologie und Administration betreibt, als historisches Quellenmaterial bereitzustellen. (Problematisch wenn wir von einer historischen Quelle im Sinne über Jesus sprechen, sonst natürlich nicht.) Berger setzt das JohEv an den Anfang, da steht er aber recht allein da.

Aufgrund des Umstandes das Paulus schon so munter Theologie betrieb, kann man aber durchaus davon ausgehen das es durchaus schon Spruchquellen (Q und manche meinen das ThEv das gnostischere Gegenstück ist) gab und wohl auch Rahmengeschichten schriftlich wie mündlich in Umlauf waren.

Zitat:
Dieser Mo-Märchenstunde schenke ich überhaupt keinen Glauben. Aus meiner Sicht waren da mehrere beteiligt, auch zu unterschiedlichen Zeiten und Orten. Das Ganze wurde dann mit der heißen Nadel unter Othman zusammengestricktt.
Man kennt ja viele Entstehungsmythen religiöser Schriften. Das Mo-Märchen ist sicherlich davon das dämlichste.


Wie kommst du jetzt auf Mohammed? Ich redete da über christliche Quellen. Aber wenn wir dabei sind: ʿUṯmān ließ alle Koranvariaten, bis auf seine, vernichten und schränkte somit die historische Rekonstruktion (gewollt?) stark ein. Darüber beschweren sich auch die Schiiten noch heute. Zu dem Thema wie unverändert angeblich der Koran ist, sollte man Muslime immer darauf und auf den āyatu ʾr-raǧm (Steinigungsvers) hinweisen, der soll nämlich mal eben aus dem Koran verschwunden sein, ist aber noch außerkoranisch überliefert. Auch die Existenz von ḥadīṯ ilāhī (göttliche Überlieferungen), also außerkoranische "Gottesworte" im Islam, weisen darauf hin das auch dort alles nicht so glatt abgelaufen ist, stattdessen aber fast das gesamte historische Material vernichtet worden ist. Als Lebensgeschichte Mohammeds gibt es nur die as-sīratu ʾn-nabawiyya von Muḥammad ibn Isḥāq, die aber 150 Jahre nach Mohammeds Tod entstand und nur in der sīrat Muḥammad rasūli ʾllāh genannten Überarbeitung von von ʿAbd al-Malik ibn Hischām bekannt ist, die nochmal 60 Jahre später entstand. Wie wiederum aus Bearbeitungen dieser Variante bekannt ist war man beim Bearbeiten auch durchaus sehr "kreativ". (Ist man noch heute! Nur die Übersetzung von Ferdinand Wüstenfeld gibt die gesamte Bearbeitung von ʿAbd al-Malik ibn Hischām wieder, alle anderen Übersetzungen sind für den westlichen Leser erträglich gekürzt!!!) Von aḥādīṯ fange ich erst gar nicht erst an.

Meine Meinung: Das Muslime immer meinen ihre Quellen seien viel besser und genauer als christliche Quellen liegt an systematischen Säuberungen und daran das keinerlei historisch-kritische Forschung betrieben und zugelassen wird.

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Judith




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BeitragVerfasst am: 03.11.2009 00:18    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Zitat:
Fakt ist: ein "normaler" Atheist hält nicht viel von der Vorstellung eines Gottwesens - sonst wäre er kein Atheist. Und das ist eine Art und Weise, die Welt zu sehen.
Nur: darf er es nun nicht mehr schreiben, dass er Vorstellungen, die ihm fremd sind, für unglaubwürdig hält? Um Religiöse nicht zu beleidigen?


Schreiben darf er es natürlich. Nur schau mal in einige Ecken hier wie besagte Personen das hier teilweise schreiben. Es ist ja nicht so das ich das erste Mal in meinem Leben Atheisten treffe.

Zitat:
Liebe Judith, bist du je auf die Idee gekommen, dass es einfach normal ist, dass man keine Hochachtung vor etwas hat, das man selbst für unglaubwürdig hält?
So ist das nun mal mit dem Atheismus: wenn man selbst "Gott" für etwas unglaubwürdiges hält, ist es recht schwer und würde einen auch selbst unglaubwürdig machen, wenn man dann Hochachtung vor dem Glauben anderer an sowas hätte.


Dann könnte man aber auch noch vor den anderen Menschen Achtung haben und muss nicht wie ein Raubtier über sie herfallen und sich die ärgsten Sachen versuchen um sie als dumm darzustellen. Ich finde es eher traurig das offenbar viele Atheisten gar nicht mehr gemerkt haben was in "meinem" Thread abgelaufen ist. Ich stelle mich vor und schon wird mir Seitenweise versucht einzureden wie dumm ich sei, weil ich Christin bin. Gehe ich hier in irgendwelche Vorstellungsbereiche von Atheisten und sage ihnen das sie in die Hölle kommen? Hat das hier irgend ein Christ gemacht?

Wieso sollte ich Achtung vor dem Atheismus haben?

Zitat:
Mir hat kürzlich ein gläubiger Moslem erklärt, warum die Jungfräulichkeit so wichtig ist: das Hymen sei dazu da, dass die Gebärmutter bei kleinen Mädchen nicht rausfallen kann. Das glaubt er fest und unabänderlich. Soll ich nun Achtung davor haben, dass er etwas glaubt, was ich für Blödsinn halte?
Also toleriere und akzeptiere ich es, dass er das glaubt - aber ich halte es deshalb trotzdem für Unfug und das Ernstnehmen bzw. der Respekt dazu fällt mir schwer.
Und ähnlich verhält es sich mit dem Glauben an irgendwelche Götter.


Schön und was hat das jetzt mit meinem Glauben zu tun? Zumal wohl zwischen Glauben und Aberglauben ein Unterschied besteht. Aberglauben haben übrigens auch Atheisten.

Was genau hältst du an Jesus für Blödsinn?

Zitat:
Das geschieht aber unwillkürlich, wenn es um Glauben geht. Und das ist es auch, was ich aus deinen Beiträgen herauslese. In erster Linie bist du hier im Forum die Person Judith - dass du AUCH Christin bist, ist lediglich ein Teil deiner Persönlichkeit. Warum reduzierst du dich so auf diesen einen Part und fühlst dich in deiner Gesamtpersönlichkeit angegriffen, wenn jemand das als Unfug abtut? Es ist das Recht jedes Einzelnen, Aspekte abzulehnen oder auch nicht ernst zu nehmen.


Ich reduziere mich nicht darauf. Schon einmal darauf gekommen das dies etwas ist was besagte Personen einfach über mich behaupten? Ebens könnte ich das jetzt auch T. vorwerfen, welcher mir anscheinend übe diverse Threads nachsteigen muss und und zum großen Teil immer wieder das gleiche Tonband abspielt.

Zitat:
Schau, ich weiß sehr wohl, dass dein Glaube impliziert, mich als potentielle Anwärterin für die Hölle anzusehen, WEIL ich nicht an Gott glaube. Dadurch fühle ich mich doch auch nicht beleidigt - nichtmal dann, wenn jemand Gläubiges das konkret schreibt. Warum auch?


Das Problem ist vielmehr, dass dir deine Sünden nicht vergeben werden, nicht weil du es nicht wert währst, sondern weil du, wie (fast) alle Atheisten gar keine Vergebung willst. (Wobei die Gründe dafür unterschiedlich sind.)

Der Unterschied ist jetzt aber das mir hier im Forum x-Atheisten mit ihrer Weltsicht auf die Pelle gerückt sind. Ich renne hier aber nicht durch die Gegend und drohe mit der Hölle.

Zitat:
Im Übrigen finde ich die Beiträge von Torque (weil du ihn hier explizit anführst) nicht beleidigend. Es ist schlichtweg seine Sicht dieses Aspektes und wie du auch, hat er das Recht, das zu schreiben, wie er die Welt sieht.


Das ihr es untereinander nicht einmal mehr merkt macht es nicht besser. In meinem Vorstellungsthread meinte Opium gleich mal auf S.2 ich würde einer " menschenverachtende[n] Ideologie" angehören. Auf S. 3 meint T., dass das Christentum "In den Müll gehör[t]". Aine meint dann auf S.4 "weg damit. religion abschaffen." und bezieht es wohl klar auch auf das Christentum. Und so geht das immer weiter... Von dem ganzen Diskussionsstil der dort von besagten Leuten abgezogen wurde rede ich lieber erst gar nicht.

Traurig ist da also echt was.

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Lotte




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BeitragVerfasst am: 03.11.2009 00:41    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Zitat:
und sich die ärgsten Sachen versuchen um sie als dumm darzustellen.


Könnte das eventuell daran liegen, dass Atheisten es tatsächlich als dumm empfinden, an Gott zu glauben? Was meinst du?

Wie empfindest du jemanden, der z.B. an das vielzitierte Spagettimonster glaubt? Als dumm? Und wenn ja, warum?

Zitat:
Wieso sollte ich Achtung vor dem Atheismus haben?


Du verlangst aber auf der anderen Seite, die Atheisten sollten Achtung vor dem Christentum haben. Warum?

Zitat:
Was genau hältst du an Jesus für Blödsinn?


Oh, ich halte Jesus nicht für Blödsinn. Ich glaube durchaus, dass es eine Person dieses Namens gab und dass diese Person ein begnadeter Gaukler war. Bzw. für einen begnadeten Zauberkünstler, denn den alten Wasser-in-Wein-Trick glaubhaft aufzuführen, bedarf echter Übung.
Die ganzen Wunder übrigens sind für jeden auch nur mittelprächtigen Berufszauberer kein großes Problem Wink
Was ich aber nicht glaube: dass er mehr war als das. Und den Status als Gottest Sohn halte für Blödsinn, ebenso wie Gott selbst. Wobei Blödsinn das falsche Wort hier ist - Traumgestalten würde eher passen.

Zitat:
Das Problem ist vielmehr, dass dir deine Sünden nicht vergeben werden, nicht weil du es nicht wert währst, sondern weil du, wie (fast) alle Atheisten gar keine Vergebung willst. (Wobei die Gründe dafür unterschiedlich sind.)


Und genau da haben wir es: das ist, was du über Atheisten glaubst. Du betitelst mich und damit auch alle anderen Atheisten als "Sünder", merkst du es? Soll ich jetzt beleidigt aufschreien? Denn ich sehe mich nicht als Sünder, wahrlich nicht!

Zitat:
In meinem Vorstellungsthread meinte Opium gleich mal auf S.2 ich würde einer " menschenverachtende[n] Ideologie" angehören. Auf S. 3 meint T., dass das Christentum "In den Müll gehör[t]". Aine meint dann auf S.4 "weg damit. religion abschaffen." und bezieht es wohl klar auch auf das Christentum. Und so geht das immer weiter


Richtig, so sehen es diese Menschen, von denen du sprichst! Es ist ihre Meinung dazu. Nur: ich verstehe dein Problem nicht so ganz: dürfen sie es nicht so sehen?

Sei mal ehrlich: was glaubst du, wie sie es sonst sehen sollten? "Ich glaube nicht an Gott, finde sowas blödsinnig, aber ich halte dich für schlau und toll, weil du an das glaubst, was ich für Schwachsinn halte?" Das ist doch absurd.

Weißt du, Judith, jeder hier hat das Recht, sich seine Meinung selbst zu bilden. Und es täte dir gut, etwas toleranter zu werden.
Niemand hier hat gesagt: "Du DARfST nicht an Gott glauben." Aber du erwartest doch wohl nicht im Ernst, dass dir Menschen Hochachtung dafür zollen, an etwas zu glauben, was sie für Unsinn halten?

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Opium




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BeitragVerfasst am: 03.11.2009 00:49    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

« kritapost » hat folgendes geschrieben:
Das Ganze wurde dann mit der heißen Nadel unter Othman zusammengestricktt.
Man kennt ja viele Entstehungsmythen religiöser Schriften. Das Mo-Märchen ist sicherlich davon das dämlichste.


Falsch.

Zitat:
Vor dem Tod des Propheten war die Schriftsammlung abgeschlossen, und nach Abstimmung mit allen, die den Koran sowohl mündlich (Hafiz) als auch schriftlich bewahrt hatten, entstand nach dem Tode des Propheten im Jahre 11 n. H. (632 n. Chr.) zu Zeiten des ersten Kalifen Abu Bakr der erste Koran-Band (‏مصحف‎ mushaf), um ihn vom Verlorengehen oder Verwechseln mit anderen Aussagen des Propheten zu bewahren.


http://de.wikipedia.org/wiki/Koran#Entstehungsgeschichte_des_Textes

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Schliesslich merkten auch die Wohlmeinendsten, dass sich in Köln was verändert hatte.

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Opium




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Anmeldungsdatum: 16.04.2009
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BeitragVerfasst am: 03.11.2009 01:05    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

« Opium » hat folgendes geschrieben:
« Judith » hat folgendes geschrieben:
Es ist schon ein starkes Stück dies dann eine "ziemlich faschistische Hoelle" zu nennen. Darf ich dich fragen wo du das her hast? Was man Calvin anlasten kann war das er Hexenverfolgungen gut hieß. (Unter Begründungen die zu seinem sonst rationellem Geist nicht passt.)


Mir reicht das um die Calvinisten als menschenverachtende Ideologie zu brandmarken, weil dadurch mindestens eine gebrandmarkit wurde.....

Freiheit hat fuer mich nichts, aber auch garnichts mit Religion zu tun.


Liebe Judith,
ich moechte Dich bitten, Aussagen wie

« Judith » hat folgendes geschrieben:
Das ihr es untereinander nicht einmal mehr merkt macht es nicht besser. In meinem Vorstellungsthread meinte Opium gleich mal auf S.2 ich würde einer " menschenverachtende[n] Ideologie" angehören.


im Zusammenhang zu zitieren, damit die Leser hier die Moeglichkeit haben zu unterscheiden, ob ich mich damit "zu weit aus dem Fenster gelehnt habe".

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BeitragVerfasst am: 03.11.2009 01:18    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

« Lotte » hat folgendes geschrieben:
Trauriger Thread hier, ehrlich Sad

Fakt ist: ein "normaler" Atheist hält nicht viel von der Vorstellung eines Gottwesens - sonst wäre er kein Atheist. Und das ist eine Art und Weise, die Welt zu sehen.
Nur: darf er es nun nicht mehr schreiben, dass er Vorstellungen, die ihm fremd sind, für unglaubwürdig hält? Um Religiöse nicht zu beleidigen?

Liebe Judith, bist du je auf die Idee gekommen, dass es einfach normal ist, dass man keine Hochachtung vor etwas hat, das man selbst für unglaubwürdig hält?
So ist das nun mal mit dem Atheismus: wenn man selbst "Gott" für etwas unglaubwürdiges hält, ist es recht schwer und würde einen auch selbst unglaubwürdig machen, wenn man dann Hochachtung vor dem Glauben anderer an sowas hätte.

Ich bin bekennende Atheistin. Und ich toleriere und akzeptiere es, wenn andere an etwas für mich absolut Unglaubwürdiges glauben. Aber dennoch bin ich persönlich der Meinung, dass es gelinde gesagt Blödsinn ist.

Mir hat kürzlich ein gläubiger Moslem erklärt, warum die Jungfräulichkeit so wichtig ist: das Hymen sei dazu da, dass die Gebärmutter bei kleinen Mädchen nicht rausfallen kann. Das glaubt er fest und unabänderlich. Soll ich nun Achtung davor haben, dass er etwas glaubt, was ich für Blödsinn halte?
Also toleriere und akzeptiere ich es, dass er das glaubt - aber ich halte es deshalb trotzdem für Unfug und das Ernstnehmen bzw. der Respekt dazu fällt mir schwer.
Und ähnlich verhält es sich mit dem Glauben an irgendwelche Götter.

Die Beiträge von Torquemada schätze ich sehr - denn oft schreibt er genau das, was ich auch denke. Es ist der atheistische Weg, die Welt zu sehen Wink
Und natürlich habe auch ich mich schon mit Monalisa über solche Themen gezofft - und trotzdem achte und respektiere ich sie: als Mensch und für ihre Freundlichkeit und die Fähigkeit, Debatten auf das Thema bezogen zu sehen.

Das ist die Basis, die ich hier im Forum sehe: sich gegenseitig als Menschen zu achten und zu respektieren. Das impliziert aber eben nicht, dass ich nicht Gedankengänge, Ideologien und Glauben als Blödsinn interpretiere, wenn ich sie für unglaubwürdig und nicht nachvollziehbar betrachte.

Ich habe ein Hobby, für das mich viele Menschen, die ich zu meinen Freunden zähle, belächeln und es nicht ernst nehmen. Trotzdem weiß ich, dass diese Menschen mich als Person respektieren und achten und erwarte nicht, dass sie jeden Teil meiner Person als toll empfinden. Denn ich möchte mich nicht auf diesen einen Teil meines Lebens reduziert wissen.

Das geschieht aber unwillkürlich, wenn es um Glauben geht. Und das ist es auch, was ich aus deinen Beiträgen herauslese. In erster Linie bist du hier im Forum die Person Judith - dass du AUCH Christin bist, ist lediglich ein Teil deiner Persönlichkeit. Warum reduzierst du dich so auf diesen einen Part und fühlst dich in deiner Gesamtpersönlichkeit angegriffen, wenn jemand das als Unfug abtut? Es ist das Recht jedes Einzelnen, Aspekte abzulehnen oder auch nicht ernst zu nehmen.

Schau, ich weiß sehr wohl, dass dein Glaube impliziert, mich als potentielle Anwärterin für die Hölle anzusehen, WEIL ich nicht an Gott glaube. Dadurch fühle ich mich doch auch nicht beleidigt - nichtmal dann, wenn jemand Gläubiges das konkret schreibt. Warum auch?

Vielleicht kann man diese Diskussionen wirklich nur führen, wenn man sich als Gesamtpersönlichkeiten sieht und nicht ausschließlich auf einen einzigen Aspekt reduziert.

Im Übrigen finde ich die Beiträge von Torque (weil du ihn hier explizit anführst) nicht beleidigend. Es ist schlichtweg seine Sicht dieses Aspektes und wie du auch, hat er das Recht, das zu schreiben, wie er die Welt sieht.

An deiner Abstimmung nehme ich nicht teil - denn so wie ich die Welt sehe, ist es mir nicht möglich.




Liebe Lotte, ich achte Dich, und ich halte Dich für glaubwürdig und diskussionsfähig.
Aber stimmt es wirklich, dass hier Atheisten nicht schreiben dürfen was ihnen behagt?
Als ich hier auftauchte, mehrmals erwähnte Glaubenszweiflerin zu sein, wurde ich genauso in die Mangel genommen wie jetzt die Judith.

Die aggressive antireligiöse Propaganda, ausgeschmückt mit Äußerungen: "Denkst du schon - oder glaubst du noch?" <--ich sehe erst nicht nach dem genauen Wortlaut) oder: "Von mir aus glaub doch an das Krümelmonster.." von den privaten Feindseligkeiten mal ganz zu schweigen, enttäuschten mich sehr.

Was für den Stier ein rotes Tuch ist, sind für Torq. religiöse und zweiflende UserInnen.
Obwohl er mit rhetorischer Kraft und Leidenschaft schreibt, gelingt es seinen schneidenden Behauptungen kaum, zu verbergen, dass seine angeführten Argumente oft lahm, schwach und aufgewärmt sind.

Okay, Schwamm drüber.

Aber kann es sein, dass bestimmte Atheisten sich gar nicht erinnern, dass wir Menschen, die in bestimmten Dingen nicht mit ihnen übereinstimmen, mit Respekt behandeln sollten, statt ihnen vorzuwerfen, Träumer, Schläfer, Realitätsverweigerer und Lügner.

Du versuchst wenigstens die Sachlage abzuwägen und unterläßt Beschimpfungen in Richtung der "naiven, dummen, gedankenlosen Gläubigen.

Aber mal ne bescheidene Frage: "Warum erwähnen die meisten Atheisten in diesem Forum immer und immer wieder Atheist zu sein?"
Ist doch in Ordnung!!! - aber warum geht man damit hausieren, warum bespickt man zusätzlich noch seine Signatur mit atheistischen Hinweisen?

Mangelndes Selbstbewußtsein?

Steht es wirklich so schlecht um den Atheismus, dass er von solchen Dauer-Bekenntnisen gestützt werden muss?

Für mich unvorstellbar, mich in einem Forum vorzustellen mit den Worten: "Ich bin religiöser Zweifler..." - und dieses Bekenntnis immer und immer wieder zu wiederholen - und das dann auch noch mit einem Signaturspruch zu verfestigen.

Ebenso habe ich hier von keinem Christen, keinem Juden, keinem Moslem die stete Wiederholung gelesen, was man glaubt (oder eben nicht glaubt) mit zusätzlichem Bekenntnissiegel in der Signatur.

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SysAdmin
Site Admin





Anmeldungsdatum: 03.11.2005
Beiträge: 23677


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BeitragVerfasst am: 03.11.2009 01:20    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Liebe Judith,

entschuldige bitte, daß ich mich erst jetzt wieder hier in diesem hitzigen Thread einmische.

Meine Kritik bezog sich vor allem auf die Art und Weise, wie Du Deinen Unmut über die Gesamtheit des Forums dargelegt hast. In den meisten Foren hätte man einen derart provokanten Thread ohne Diskussionen gelöscht und den entsprechenden Benutzer entsprechend bestraft.

Es ist eben manchmal sehr schwer mit konträren Meinungen umzugehen, wenn sie in geballter Form auftauchen. Wir sind aber eigentlich ganz froh, daß wir hier im Forum Religionsanhänger aller Konfessionen antreffen. Atheisten gehören eben, schließlich sind sie ein wichtiger Bestandteil unserer Gesellschaft, auch dazu. Wichtig ist doch vor allem die individuelle Einstellung zu den Menschenrechten und unseren Demokratien. Das ist es doch gerade, was uns verbinden sollte und viel stärker wiegen sollte als die Einstellung zu Gott.

MfG Admin

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http://www.islam-deutschland.info/kblog/

Wenn die Araber die Waffen niederlegen, wird es keinen Krieg mehr geben.
Aber wenn Israel die Waffen niederlegt, wird es Israel nicht mehr geben.

Wolf Biermann


Zuletzt bearbeitet von SysAdmin am 03.11.2009 01:41, insgesamt einmal bearbeitet

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Judith




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Anmeldungsdatum: 24.10.2009
Beiträge: 523


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BeitragVerfasst am: 03.11.2009 01:32    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Lieber Admin,

ich habe auch nicht gegen Atheisten geschrieben, sondern es ging mir um das Verhalten was einige von ihnen hier an den Tag legten. In meinem letzten Post von mir habe ich ja ein paar Zitate gebracht wie ich begrüßt wurde. War das so nett?

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Judith




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BeitragVerfasst am: 03.11.2009 01:34    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

« Opium » hat folgendes geschrieben:
« Opium » hat folgendes geschrieben:
« Judith » hat folgendes geschrieben:
Es ist schon ein starkes Stück dies dann eine "ziemlich faschistische Hoelle" zu nennen. Darf ich dich fragen wo du das her hast? Was man Calvin anlasten kann war das er Hexenverfolgungen gut hieß. (Unter Begründungen die zu seinem sonst rationellem Geist nicht passt.)


Mir reicht das um die Calvinisten als menschenverachtende Ideologie zu brandmarken, weil dadurch mindestens eine gebrandmarkit wurde.....

Freiheit hat fuer mich nichts, aber auch garnichts mit Religion zu tun.


Liebe Judith,
ich moechte Dich bitten, Aussagen wie

« Judith » hat folgendes geschrieben:
Das ihr es untereinander nicht einmal mehr merkt macht es nicht besser. In meinem Vorstellungsthread meinte Opium gleich mal auf S.2 ich würde einer " menschenverachtende[n] Ideologie" angehören.


im Zusammenhang zu zitieren, damit die Leser hier die Moeglichkeit haben zu unterscheiden, ob ich mich damit "zu weit aus dem Fenster gelehnt habe".


Davon abgesehen das du das auch nicht machst habe ich ja die Quelle dargelegt und jeder kann nachschauen, oder? Zumal du ja in der Diskussion auch keinerlei Argument galt, sondern immer nur Wiederholt wurde. Auch sehe ich nicht wo das Zitat aus dem Zusammenhang gerissen wurde.

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Judith




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BeitragVerfasst am: 03.11.2009 01:38    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

« Opium » hat folgendes geschrieben:
« kritapost » hat folgendes geschrieben:
Das Ganze wurde dann mit der heißen Nadel unter Othman zusammengestricktt.
Man kennt ja viele Entstehungsmythen religiöser Schriften. Das Mo-Märchen ist sicherlich davon das dämlichste.


Falsch.

Zitat:
Vor dem Tod des Propheten war die Schriftsammlung abgeschlossen, und nach Abstimmung mit allen, die den Koran sowohl mündlich (Hafiz) als auch schriftlich bewahrt hatten, entstand nach dem Tode des Propheten im Jahre 11 n. H. (632 n. Chr.) zu Zeiten des ersten Kalifen Abu Bakr der erste Koran-Band (‏مصحف‎ mushaf), um ihn vom Verlorengehen oder Verwechseln mit anderen Aussagen des Propheten zu bewahren.


http://de.wikipedia.org/wiki/Koran#Entstehungsgeschichte_des_Textes


Lies dann bitte auch den gesamten Artikel, dort findest du dann nämlich auch, dass ʿUṯmān die (angeblich bis heute unverändert überlieferte) Fassung des Korans abgeschlossen hat und den gesamten Rest vernichten hat lassen. Der Koran wie wir ihn kennen ist also von ʿUṯmān.

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BeitragVerfasst am: 03.11.2009 01:44    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

« Judith » hat folgendes geschrieben:
Lieber Admin,

ich habe auch nicht gegen Atheisten geschrieben, sondern es ging mir um das Verhalten was einige von ihnen hier an den Tag legten. In meinem letzten Post von mir habe ich ja ein paar Zitate gebracht wie ich begrüßt wurde. War das so nett?

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